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	<title>B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade Comments</title>
	<link>http://streiflicht.blogsome.com</link>
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	<pubDate>Sun, 04 May 2008 05:39:09 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: [digital:meditation]</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/10/18/der-gutmensch/#comment-2275</link>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 10:30:48 +0000</pubDate>
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					<description>&lt;strong&gt;Gutmenschen?&lt;/strong&gt;

Ich bin vor ein paar Tagen auf einer Site (kein Link dorthin, weil ich Publicity dafür nicht für notwendig erachte) über den Begriff &amp;#8220;Gutmensch&amp;#8221; gestolpert, den ich zunächst nicht so recht einzuordnen vermochte. Mittlerweile habe ich ab...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Gutmenschen?</strong></p>
	<p>Ich bin vor ein paar Tagen auf einer Site (kein Link dorthin, weil ich Publicity dafür nicht für notwendig erachte) über den Begriff &#8220;Gutmensch&#8221; gestolpert, den ich zunächst nicht so recht einzuordnen vermochte. Mittlerweile habe ich ab&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: NYblog</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/07/sponblog-gegen-muslime-polemisiert/#comment-2274</link>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2007 19:07:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/07/sponblog-gegen-muslime-polemisiert/#comment-2274</guid>
					<description>&lt;strong&gt;Willkommen.&lt;/strong&gt;

Der baden-württembergische Europa-Minister Willi Stächele soll “am vergangenen Wochenende gegen Muslime in Deutschland polemisiert haben”, indem er “Muslime, die Koran und Verfassung nicht für vereinbar halten, öffentlich zum Verlassen des La...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Willkommen.</strong></p>
	<p>Der baden-württembergische Europa-Minister Willi Stächele soll “am vergangenen Wochenende gegen Muslime in Deutschland polemisiert haben”, indem er “Muslime, die Koran und Verfassung nicht für vereinbar halten, öffentlich zum Verlassen des La&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Metalust &amp; Subdiskurse</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/22/veranschaulicht/#comment-2273</link>
		<pubDate>Wed, 31 May 2006 07:24:52 +0100</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/22/veranschaulicht/#comment-2273</guid>
					<description>&lt;strong&gt;Drei Links von Rayson&lt;/strong&gt;

Der Rayson hat mir hier in der Diskussion hier rund um den Segen des Marktes, den Fluch der Politik und die Möglickeit der Globalisierung von Sozialstandards drei hochinformative Links zur Verfügung gestellt, Danke! Nr. 1 thematisiert den weltweiten ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Drei Links von Rayson</strong></p>
	<p>Der Rayson hat mir hier in der Diskussion hier rund um den Segen des Marktes, den Fluch der Politik und die Möglickeit der Globalisierung von Sozialstandards drei hochinformative Links zur Verfügung gestellt, Danke! Nr. 1 thematisiert den weltweiten &#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: T☺bias</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/25/bildung-privat-organisieren/#comment-2269</link>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2006 12:03:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/25/bildung-privat-organisieren/#comment-2269</guid>
					<description>Naja, mit den Lehrern auf meiner staatl. Schule kam ich eigentlich ganz gut klar. Die waren nämlich i.d.R. nicht Anhänger einer wirren &lt;a href=&quot;http://www.novo-magazin.de/71/novo7138.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Sektenreligion&lt;/a&gt; (Anthroposophie), die u.A. allen Ernstes behauptet, die Germanen wären Nachfahren von aus &lt;a href=&quot;http://www.novo-magazin.de/73/novo7322.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Atlantis Vertriebenen&lt;/a&gt; und weiß der Teufel noch Allem. Siehe dazu die beiden verlinkten Artikel aus dem Magazin &lt;i&gt;Novo&lt;/i&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Naja, mit den Lehrern auf meiner staatl. Schule kam ich eigentlich ganz gut klar. Die waren nämlich i.d.R. nicht Anhänger einer wirren <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?http://www.novo-magazin.de/71/novo7138.htm" rel="nofollow">Sektenreligion</a> (Anthroposophie), die u.A. allen Ernstes behauptet, die Germanen wären Nachfahren von aus <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?http://www.novo-magazin.de/73/novo7322.htm" rel="nofollow">Atlantis Vertriebenen</a> und weiß der Teufel noch Allem. Siehe dazu die beiden verlinkten Artikel aus dem Magazin <i>Novo</i>.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Bleyli, Urs</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2268</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 20:52:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2268</guid>
					<description>Ein paar Dinge muss es geben, über die wir im Westen nicht diskutieren:

Konkret
_____________________________

Nicht verhandelbar
 

Von Christoph Mörgeli

 

 

Mit einem Johannes-Zitat eröffnete Papst Benedikt XVI. seine erste Enzyklika:  «Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.» Ein charmanter und durchaus gewollter Kontrast zum muslimischen Mob, der gerne mal im Namen Allahs Botschaften abfackelt, jüdische Journalisten enthauptet oder «Ungläubige» verfolgt.

Immerhin denkt Europa inzwischen wieder über sich selber nach. Wenn auch nicht ganz freiwillig. Denn der Islam ist längst  im christlichen Abendland angekommen. Ganz konkret. In Fleisch und Blut. Aber nicht allein. Die europäischen Sozialstaaten ächzen generell unter der globalen Migration. Hier ist dann allerdings nicht die Kirche, sondern die Politik gefordert. Dialog suchen ja, aber immer im Lichte der realen Verhältnisse: Vierzig Prozent der ausländischstämmigen Jugendlichen in den Niederlanden sind ohne Job. Das türkisch geprägte Berliner Quartier Neukölln darf von sich behaupten, das grösste Sozialamt Europas zu beherbergen. In einzelnen Vorstädten Englands herrschen bereits die Gesetze der Scharia. 2005 wurden in Frankreich gut 45 000 Autos angezündet. Westeuropa sieht sich mit einem neuen Proletariat konfrontiert, das weitgehend importiert ist. Davon unbeeindruckt, fordert das links-grüne Polit-Establishment die totale Personenfreizügigkeit.

Wer dies tut, nimmt den sozialen Kollaps mutwillig in Kauf. Was wir brauchten, ist eine strikt kontrollierte Zuwanderung. Schon heute haben wir statt einer Bedarfsimmigration eine Anspruchsimmigration: Nur ein Viertel aller langfristigen Einwanderer kommt aufgrund einer Erwerbstätigkeit in die Schweiz. Heirat und Familiennachzug bilden die grossen Kontingente. Zu viele Immigranten landen direkt im Sozialstaat, wie die überdurchschnittlichen Ausländerquoten  bei der IV, der Sozialhilfe oder der Arbeitslosenkasse zeigen. Unser Wohlfahrtsstaat integriert die Menschen nicht, sondern überführt sie in die öffentlich finanzierten Fürsorgegettos. Solche Perversionen zerstören das Fundament unserer Gesellschaft.

Nach innen muss dafür ein klar definiertes Wertegefüge wirken. Über Presse- und Meinungsfreiheit, über die Gleichstellung der Geschlechter und unsere Individualrechte brauchen wir keinen «interkulturellen Dialog» zu führen. Sie sind nicht verhandelbar – sondern durchzusetzen.

 

Der Autor ist Historiker und SVP-Nationalrat

 

 

Aus der «Weltwoche» Nr. 8.06
</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein paar Dinge muss es geben, über die wir im Westen nicht diskutieren:</p>
	<p>Konkret<br />
_____________________________</p>
	<p>Nicht verhandelbar</p>
	<p>Von Christoph Mörgeli</p>
	<p>Mit einem Johannes-Zitat eröffnete Papst Benedikt XVI. seine erste Enzyklika:  «Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.» Ein charmanter und durchaus gewollter Kontrast zum muslimischen Mob, der gerne mal im Namen Allahs Botschaften abfackelt, jüdische Journalisten enthauptet oder «Ungläubige» verfolgt.</p>
	<p>Immerhin denkt Europa inzwischen wieder über sich selber nach. Wenn auch nicht ganz freiwillig. Denn der Islam ist längst  im christlichen Abendland angekommen. Ganz konkret. In Fleisch und Blut. Aber nicht allein. Die europäischen Sozialstaaten ächzen generell unter der globalen Migration. Hier ist dann allerdings nicht die Kirche, sondern die Politik gefordert. Dialog suchen ja, aber immer im Lichte der realen Verhältnisse: Vierzig Prozent der ausländischstämmigen Jugendlichen in den Niederlanden sind ohne Job. Das türkisch geprägte Berliner Quartier Neukölln darf von sich behaupten, das grösste Sozialamt Europas zu beherbergen. In einzelnen Vorstädten Englands herrschen bereits die Gesetze der Scharia. 2005 wurden in Frankreich gut 45 000 Autos angezündet. Westeuropa sieht sich mit einem neuen Proletariat konfrontiert, das weitgehend importiert ist. Davon unbeeindruckt, fordert das links-grüne Polit-Establishment die totale Personenfreizügigkeit.</p>
	<p>Wer dies tut, nimmt den sozialen Kollaps mutwillig in Kauf. Was wir brauchten, ist eine strikt kontrollierte Zuwanderung. Schon heute haben wir statt einer Bedarfsimmigration eine Anspruchsimmigration: Nur ein Viertel aller langfristigen Einwanderer kommt aufgrund einer Erwerbstätigkeit in die Schweiz. Heirat und Familiennachzug bilden die grossen Kontingente. Zu viele Immigranten landen direkt im Sozialstaat, wie die überdurchschnittlichen Ausländerquoten  bei der IV, der Sozialhilfe oder der Arbeitslosenkasse zeigen. Unser Wohlfahrtsstaat integriert die Menschen nicht, sondern überführt sie in die öffentlich finanzierten Fürsorgegettos. Solche Perversionen zerstören das Fundament unserer Gesellschaft.</p>
	<p>Nach innen muss dafür ein klar definiertes Wertegefüge wirken. Über Presse- und Meinungsfreiheit, über die Gleichstellung der Geschlechter und unsere Individualrechte brauchen wir keinen «interkulturellen Dialog» zu führen. Sie sind nicht verhandelbar – sondern durchzusetzen.</p>
	<p>Der Autor ist Historiker und SVP-Nationalrat</p>
	<p>Aus der «Weltwoche» Nr. 8.06
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Hobe</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2267</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 20:03:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2267</guid>
					<description>Ich nehme Prof. Bolz nicht ernst. Er gehört für mich in die Liga der zweitklassigen Medienprofessoren, die verbeamtet worden sind, weil sie NICHT über &quot;Den Marxismus als einzig wahren Weg zur ewigen Glückseligkeit&quot; promoviert hatten. Meistens sind sie nette Typen, mit den man in Studentenkneipen legale Drogen konsumieren kann. Und die immer schon ihr doppeltes Spiel gespielt haben. Die Typen, die von Sloti als &quot;zynische Vernunft&quot; charakterisiert wurden, die Typen, die in der empirisch-rationalen angelsächsischen Tradition als Bullshitter gelten. 

Besonders charakteristisch finde ich die Sponti-Attitüden mit den rethorischen Paradoxien, die lustig sein sollen. Bolz’ Artikel ist gespickt davon. &quot;Multikulturelle Weltgesellschaft&quot;, &quot;die Ausgeschlossenen sind integriert&quot;, &quot;Wer den Dialog der Kulturen anbietet wird den Clash of Civilizations bekommen.&quot; Blablabla. 

Ich stimme mit Rayson in der Wertung graduell überein: »nur ein Beitrag, der aktuelle Konflikte als Vehikel für die unreflektierte Verbreitung eigener Glaubensaussagen missbraucht«. Mein klitzekleiner Widerspruch: Bolz kennt keine eigenen Glaubensaussagen, Bolz ist zynisch und eitel bis ins Mark, Bolz kennt nur seinen eigenen Marktwert. Und der ist gefährdet, wenn jetzt auf einmal längst abgehalfert geglaubte Typen wie Botho Strauss recycelt werden. 

Aus der linken Tradition hat er sich die dialektische Rhetorik und den Glauben an den Fortschritt der Geschichte herausgeklaubt. Die &quot;Moderne Gesellschaft&quot;, was immer das sein mag, kommt allein fünfmal in seinem schmalen Text vor. Strauss und Schirrmacher werden als antimoderne Bedenkenträger diffamiert.

Was mich nervt, ist diese adaptierte &quot;Gib Geld, dann geht's schon&quot;-Thesen des McLuhans für Arme. 

Und ich glaube, das ist der Punkt, an dem auch Rayson kotzen musste: 
»Wer in der westlichen Welt erfolgreich ist, will sie nicht mehr zerstören. Schon deshalb müssen wir den wirtschaftlichen Erfolg der Moslems wollen.« 

Ein Argument wie von Schlingensief! Dass Bolz irgendwas mit Philosophie zu tun hat, tut mir nicht in der Seele, aber knapp neben dem Broca-Zentrum weh. 

&lt;i&gt;Jetzt nochmal an Herrn Statler explizit: Auch in einer Großfamilie hat man die wenigen, sehr engen Bindungen an Mutter, Vater, Geschwister. Die sind ja nicht weg, weil man zusätzlich noch viele Cousins und Cousinen hat.&lt;/i&gt;

Aber richtig flexibel sind natürlich die Gesellschaften, die auf keinerlei Familienbindungen Rücksicht nehmen. Und sie sind auch leistungsfähiger. Und sie sind schriftlich fixiert. Unglaublich modern ist immer noch die &lt;a href=&quot;http://www.kloster-ettal.de/regel/index.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Benedikt-Regel&lt;/a&gt;. Ich war überrascht, wie stark sie &lt;b&gt;unser&lt;/b&gt; heutiges Leben prägt. Man muss nur Gott durch Geld ersetzen, und schon kann man sich das ganze Max-Weber-Gesülze ersparen.

Die klösterlichen Gemeinden mit den ganz flexiblen Bindungen haben sich in protestantischer Form in den Werbeagentur-Gesellschaften meiner Hansestadt erhalten. Und das ist wiederum das Milieu, in dem Prof. Bolz und Konsorten ihr Bischofsamt als Keynote-Speaker gegen Anfechtungen verteidigen. 

&lt;b&gt;Wir&lt;/b&gt; müssen gar nichts wollen, schon gar nicht den &quot;wirtschaftlichen Erfolg der Moslems&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich nehme Prof. Bolz nicht ernst. Er gehört für mich in die Liga der zweitklassigen Medienprofessoren, die verbeamtet worden sind, weil sie NICHT über &#8220;Den Marxismus als einzig wahren Weg zur ewigen Glückseligkeit&#8221; promoviert hatten. Meistens sind sie nette Typen, mit den man in Studentenkneipen legale Drogen konsumieren kann. Und die immer schon ihr doppeltes Spiel gespielt haben. Die Typen, die von Sloti als &#8220;zynische Vernunft&#8221; charakterisiert wurden, die Typen, die in der empirisch-rationalen angelsächsischen Tradition als Bullshitter gelten. </p>
	<p>Besonders charakteristisch finde ich die Sponti-Attitüden mit den rethorischen Paradoxien, die lustig sein sollen. Bolz’ Artikel ist gespickt davon. &#8220;Multikulturelle Weltgesellschaft&#8221;, &#8220;die Ausgeschlossenen sind integriert&#8221;, &#8220;Wer den Dialog der Kulturen anbietet wird den Clash of Civilizations bekommen.&#8221; Blablabla. </p>
	<p>Ich stimme mit Rayson in der Wertung graduell überein: »nur ein Beitrag, der aktuelle Konflikte als Vehikel für die unreflektierte Verbreitung eigener Glaubensaussagen missbraucht«. Mein klitzekleiner Widerspruch: Bolz kennt keine eigenen Glaubensaussagen, Bolz ist zynisch und eitel bis ins Mark, Bolz kennt nur seinen eigenen Marktwert. Und der ist gefährdet, wenn jetzt auf einmal längst abgehalfert geglaubte Typen wie Botho Strauss recycelt werden. </p>
	<p>Aus der linken Tradition hat er sich die dialektische Rhetorik und den Glauben an den Fortschritt der Geschichte herausgeklaubt. Die &#8220;Moderne Gesellschaft&#8221;, was immer das sein mag, kommt allein fünfmal in seinem schmalen Text vor. Strauss und Schirrmacher werden als antimoderne Bedenkenträger diffamiert.</p>
	<p>Was mich nervt, ist diese adaptierte &#8220;Gib Geld, dann geht&#8217;s schon&#8221;-Thesen des McLuhans für Arme. </p>
	<p>Und ich glaube, das ist der Punkt, an dem auch Rayson kotzen musste:<br />
»Wer in der westlichen Welt erfolgreich ist, will sie nicht mehr zerstören. Schon deshalb müssen wir den wirtschaftlichen Erfolg der Moslems wollen.« </p>
	<p>Ein Argument wie von Schlingensief! Dass Bolz irgendwas mit Philosophie zu tun hat, tut mir nicht in der Seele, aber knapp neben dem Broca-Zentrum weh. </p>
	<p><i>Jetzt nochmal an Herrn Statler explizit: Auch in einer Großfamilie hat man die wenigen, sehr engen Bindungen an Mutter, Vater, Geschwister. Die sind ja nicht weg, weil man zusätzlich noch viele Cousins und Cousinen hat.</i></p>
	<p>Aber richtig flexibel sind natürlich die Gesellschaften, die auf keinerlei Familienbindungen Rücksicht nehmen. Und sie sind auch leistungsfähiger. Und sie sind schriftlich fixiert. Unglaublich modern ist immer noch die <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?http://www.kloster-ettal.de/regel/index.html" rel="nofollow">Benedikt-Regel</a>. Ich war überrascht, wie stark sie <b>unser</b> heutiges Leben prägt. Man muss nur Gott durch Geld ersetzen, und schon kann man sich das ganze Max-Weber-Gesülze ersparen.</p>
	<p>Die klösterlichen Gemeinden mit den ganz flexiblen Bindungen haben sich in protestantischer Form in den Werbeagentur-Gesellschaften meiner Hansestadt erhalten. Und das ist wiederum das Milieu, in dem Prof. Bolz und Konsorten ihr Bischofsamt als Keynote-Speaker gegen Anfechtungen verteidigen. </p>
	<p><b>Wir</b> müssen gar nichts wollen, schon gar nicht den &#8220;wirtschaftlichen Erfolg der Moslems&#8221;.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Marian Wirth</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/28/469/#comment-2266</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 17:24:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/28/469/#comment-2266</guid>
					<description>David,

das Phänomen des anlassbezogenen Trinkens tritt nicht nur im Sauerland auf. Und die Meinung, die Trinksitten im Sauerland seien einzigartig, habe ich kurz nach meinem Wegzug von dort fallen gelassen. 

Und Hasstiraden auf Amerika sind im Sauerland eher selten; zudem dürften die Gruppe der Amerikahasser und die Gruppe der Halloween-Anlasstrinker nicht deckungsgleich sein.

fedchan,

Danke. Aber ob das ein Klugscheisser-Kommentar war, möchte ich gerne selber entscheiden. Zuerst klugscheissen - und dann dem Klugbeschissenen auch noch die Genugtuung des Beleidigungserstschlages nehmen - nee, so nicht. So nicht. ;-)
</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>David,</p>
	<p>das Phänomen des anlassbezogenen Trinkens tritt nicht nur im Sauerland auf. Und die Meinung, die Trinksitten im Sauerland seien einzigartig, habe ich kurz nach meinem Wegzug von dort fallen gelassen. </p>
	<p>Und Hasstiraden auf Amerika sind im Sauerland eher selten; zudem dürften die Gruppe der Amerikahasser und die Gruppe der Halloween-Anlasstrinker nicht deckungsgleich sein.</p>
	<p>fedchan,</p>
	<p>Danke. Aber ob das ein Klugscheisser-Kommentar war, möchte ich gerne selber entscheiden. Zuerst klugscheissen - und dann dem Klugbeschissenen auch noch die Genugtuung des Beleidigungserstschlages nehmen - nee, so nicht. So nicht. <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: fedchan</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/28/469/#comment-2265</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 16:56:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/28/469/#comment-2265</guid>
					<description>Kleiner Klugscheisser-Kommentar:

&quot;TITTEN&quot; sind sekundäre Geschlechtsmerkmale.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Kleiner Klugscheisser-Kommentar:</p>
	<p>&#8220;TITTEN&#8221; sind sekundäre Geschlechtsmerkmale.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: David</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/28/469/#comment-2264</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 16:28:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/28/469/#comment-2264</guid>
					<description>Das mit dem anlaßlosen Trinken ist auch genau meine Analyse für den Import von Halloween gewesen, trifft aber doch nicht nur auf das Sauerland zu, oder ist es da besonders ausgeprägt?
Andererseits isses ja auch ganz lustig, wenn zwischen zwei Haßtiraden auf Amerika mal eben Halloween gefeiert wird. Das begrüße ich, weil es nämlich amüsant ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das mit dem anlaßlosen Trinken ist auch genau meine Analyse für den Import von Halloween gewesen, trifft aber doch nicht nur auf das Sauerland zu, oder ist es da besonders ausgeprägt?<br />
Andererseits isses ja auch ganz lustig, wenn zwischen zwei Haßtiraden auf Amerika mal eben Halloween gefeiert wird. Das begrüße ich, weil es nämlich amüsant ist.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Ralf Arnemann</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/28/dw-die-juden-sind-schuld/#comment-2263</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 15:55:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/28/dw-die-juden-sind-schuld/#comment-2263</guid>
					<description>&amp;gt; Aus dem Zusammenhang des verlinkten Beitrags ergibt sich, 
&amp;gt; dass die zitierte Professorin selbst Jüdin ist.
Das ist völlig irrelevant.

&amp;gt; Im übrigen bin ich der Ansicht, dass eine
&amp;gt; Softwareentwicklerin in ihrer Freizeit machen darf,
&amp;gt; was sie will, ...
Was nun? Professorin oder Software-Entwicklerin?

</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>&gt; Aus dem Zusammenhang des verlinkten Beitrags ergibt sich,<br />
&gt; dass die zitierte Professorin selbst Jüdin ist.<br />
Das ist völlig irrelevant.</p>
	<p>&gt; Im übrigen bin ich der Ansicht, dass eine<br />
&gt; Softwareentwicklerin in ihrer Freizeit machen darf,<br />
&gt; was sie will, &#8230;<br />
Was nun? Professorin oder Software-Entwicklerin?
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
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