Düsseldorfer Rosenmontagszug: Die politischen Mottowagen - Einzelkritik
Wie schon angekündigt, folgt nun eine Beschreibung und Einzelkritik der politischen Mottowagen: (more…)
Wie schon angekündigt, folgt nun eine Beschreibung und Einzelkritik der politischen Mottowagen: (more…)
Müntefering meint, dass in Deutschland “mehr Arbeit her müsse”. Die Chancen für u.a. die Geringqualifizierten müssten verbessert werden.
Vorschlag an Münte: Mach doch einfach mal ein Gesetz.
Am besten ein Gesetz, das die Arbeitsplatzkosten für Geringqualifizierte anhebt. Dann steigen die Chancen enorm, nicht mehr nach Arbeit suchen zu müssen. Weil sie dann schlicht überhaupt nicht mehr da ist.
Und weil es bei den schwarzen und roten Damen und Herren Sozialdemokraten, die uns grad regieren, mit Denken und vernünftigem Handeln ja nicht so gut klappt, wird das billige Mittel der Mahnung hervorgeholt: “Die Wirtschaft” möge das sozialistische Gewurschtel doch bitte “unterstützen”.
Dummköpfe.
Man mag ja über den genauen Verlauf des Sicherheitszaunes zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten streiten. Das tut auch das Oberste Gericht Israels.
Die Deutsche Welle geht aber an das Thema mal wieder in einer Einseitigkeit heran, dass kein Halten mehr ist. Die Fabel von den friedlichen Palästinensern, dem untergründig mitschwingenden Unverständnis, warum Israel einen Zaun überhaupt brauchen könnte und all den anderen modernen, in Europa beliebten Sagen gipfelt im kaum noch verhehlten Antisemitismus einer Berliner Professorin: (more…)
Was soll ich machen, wenn sich all meine Vor-Urteile auf einen Schlag bestätigen?
Als Liberaler hat man gar nicht so große Mühe, die Feinde der Freiheit zu entdecken: Sie verbünden sich von ganz alleine. Erst die Nazis, dann die Islamisten - Oskar holt sie alle in sein Boot.
(via Oliver Luksic)
Wie ich das hasse, hier zum xten Mal über Liberalismus zu schwafeln. Langsam komme ich mich vor wie ein Angehöriger der Judäischen Volksfront.
Von Statler habe ich es schwarz auf weiß: Wenn ich das goutiere, was Norbert Bolz in diesem Artikel als Königsweg vorschlägt, bin ich ein Liberaler, ansonsten aber ein rückwärtsgewandter Konservativer. Also müssen wir wohl, einen Sozi haben wir ja schon an Bord, den Namen unseres Blogs ändern. (more…)
Alle römischen Katholiken seien hiermit aufgerufen, St. Florian als offiziellen deutschen Nationalheiligen in Rom zu beantragen, oder wie auch immer ihr Römer sowas macht.
Wenn ich das hier lese, brauche ich gar nicht lange darüber nachzudenken, wie irgendwann auch Indien seinen Energiehunger zu stillen gedenkt und nach ihm alle Länder, die hoffentlich bald den Anschluss an die sogenannte Erste Welt finden.
Hautptsache, wir können das Zeuchs noch importieren.
Ok, es gibt immer noch die Möglichkeit, dass Mannesmann zum Zeitpunkt des Verkaufs so viel wert war und inzwischen so viel an Wert verloren hat. Dann wäre es jetzt an der Zeit, Esser wieder einzustellen, damit er sein Kunststückchen wiederholt. Den Rest der Belegschaft kann man dann sogar entlassen, den hat er ja schon damals nicht gebraucht.
Aber Hochachtung für Eichel: Der hat doch tatsächlich an nackte Manager in Baströckchen nichts als Glasperlen verscherbelt.
Da beschließt die Regierung Maßnahmen, die dazu führen können, dass Ärzte für das Verordnen von Medikamenten finanzielle Einbußen erleiden. Bei Überschreitung von Budgets besteht dieses Risiko jetzt schon, nun soll das auch gelten, wenn der Arzt ein nicht gewünschtes, weil “zu teures” Medikament verschreibt. (more…)
Wenn Linke nicht dumm erscheinen wollen, schreiben sie nicht in der “jungen welt” sondern in der taz.
Das schützt sie leider nicht davor, inhaltlich unreflektierte Standardfloskeln zu verwenden, wenn es um wirtschaftliche Belange geht. Diese Floskeln werden von ihren Lesern erwartet, inhaltlich sicher auch nicht verstanden aber dafür bestimmt “erfühlt”. Und Gefühle verbinden schließlich. Kundenbindung und so…
Wenn der Hühnerfleischabsatz sinkt, fällt mit ihm auch der Preis. McDonald’s neuestes “Ein mal eins”-Menü bietet “Hühnchenburger” mit Chilisoße für 1 Euro. Das Angebot schlägt blendend ein. Fällt der Hühnerfleisch-Rohstoffpreis, dann steigt auch die Gewinnspanne für die Produzenten.
Quelle: (1)
Der Autor bleibt den Nachweis schuldig, dass der Gewinn (”Gewinnspanne” halte ich für einen weißen Schimmel) gestiegen ist. Denn beobachtbar und auch zunächst berichtet ist ja eigentlich nur, dass bei sinkendem Einkaufspreis des Rohstoffs der Produktpreis gefallen ist. Und das ist ja nun eigentlich nichts Schlimmes und sozial voll gerecht und so.
Aber wahrscheinlich lief in des Autors Kopf die linke Standardlogik ab:
Böser amerikanischer Konzern verkauft mehr - böser amerikanischer Konzern macht mehr Gewinn.
Für ökonomische Grundregeln ist in diesem Konstrukt, dessen Empörungspotential sich wohl nur erfühlen lässt, kein Platz.
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(1)
Das Gute an einer Demokratie, die fest in ein Bündnis mit anderen Demokratien eingebunden ist:
Das außenpolitische Handeln bleibt dank der Macht des Faktischen auch dann noch vernünftig, wenn skrupellose Populisten innenpolitisch auf den Putz hauen.
Ich gebe es zu: Ich verbinde mit der deutschen Fröhlichkeit, die zu Karneval, Fasching oder wie man diese organisierte Form der Lustischkeit sonst so nennt, rein gar nichts. Und das, obwohl meine Liebste und einige Verwandte aus Gegenden kommen, wo das einfach dazugehört. Aber ich kann nicht aus meiner niedersächsischen Haut. (more…)
Google hat es getan, Google gehört an den Pranger. So jedenfalls der Aufschrei der “Netzgemeinde”.
Radley Balko vom Blog “The Agitator” unterstützt hingegen einen Beitrag von Jim Harper auf Cato.org:
Yahoo turning in dissidents, or Fortune magazine fawning over the Chinese Communist Party are inarguaby evil. For that, let’s give ‘em hell.
But what Google’s doing is entirely different. It’s making information availabe that wouldn’ t otherwise be accessible by the Chinese. In this case, something is most certainly better than nothing. The blogosphere’s condemnation of Google on this issue is way overblown and, unfortunately, stereotypically blogosphere-ian.
Liebe Freunde der Bissigen Liberalen, wir verkünden euch Zuwachs: Ab sofort wird auch Marian Wirth hier den einen oder anderen Beitrag verfassen. Marian ist bekennender Sozi, wir haben also beiderseits Feindberührung. Aber insgeheim (pssst!) vertreten wir hier die Meinung, dass es keine liberalen, linken oder konservativen Meinungen gibt, sondern nur intelligente und dumme. Daher sagen wir unbescheiden: Willkommen, Marian!
Keine Sorge, der Schwenk ins Politische kommt….
Nun bin ich schon das zweite Mal zur Reise von Karlsruhe nach Hamburg aufgebrochen, und das zweite Mal hat der ICE aus Zürich erhebliche Verspätung. Bemerkenswert war hier der per Durchsage ausgelöste Informations-Overkill aufgrund ausufernder Servicementalität: “Der ICE [Litanei längst bekannter, aber im Wesentlichen überholter Daten] verspätet sich wegen einer Störung im Betriebsablauf um voraussichtlich 30 Minuten.” Was nichts anderes heißt, als dass der Zug später kommt, weil er sich verspätet hat. Muss neu für die Bahn sein. (more…)
Dass B.L.O.G. Ulrich Specks Kosmoblog sehr schätzt, dürfte niemandem verborgen geblieben sein. Ich empfehle glatt die letzten drei Beiträge daraus, auch wenn ich in der Bewertung z.T. anderer Meinung bin. (more…)
Gläubige Muslime sollen an der Teilnahme des Freitagsgebet gehindert werden, um weitere Gewalt zu verhindern. (Quelle: u.a. hier)
Wie ist das zu verstehen? Wirken Predigten der friedlichen Religion “Islam” etwa gewaltfördernd?
Wie Clemens Wergin auf seinem Blog trefflich darlegt, gibt es jenseits der Einseitigkeit, die in der deutschen Öffentlichkeit zu diesem Thema vorherrscht, ein Problem mit Guantanamo: Was tun mit den Gefangenen?
(more…)
… scheint Bassam Tibi von der Universität Göttingen im Speziellen und der deutschen Hochschullandschaft im Allgemeinen zu sein.
Ich kann die Geschichte nicht bewerten, weil ich sie nicht im Detail kenne. Die Sprache des Herrn von Figura (”Schwachstellen ausmerzen” zu wollen) finde ich aber auch ziemlich geschmacklos.
Und nach dem, was ich von Tibi bisher gelesen habe, scheint mir sein Weggang auf jeden Fall ein Verlust für Deutschland zu sein. Ich hoffe, die dafür möglicherweise Verantwortlichen stehen zur selben bzw. werden zu dieser gezogen.
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Gefunden beim Transatlantic Forum
So ganz verstehe ich es nicht, aber ich bin natürlich ein ökonomischer Laie:
Der großkoalitionär regierte Staat macht mehr Schulden, gibt mehr aus und nimmt uns auch noch mehr Geld weg - und trotzdem nennt er das dahinter stehende Prinzip “Sparsamkeit”?
Nebenbei bricht man mir nichts, dir nichts zum fünften Mal das Grundgesetz und legt einen Haushalt vor, bei dem die Schulden die Investitionen übersteigen.
Mir als Laien stellt sich da die einfache Frage:
Möchten uns die Damen und Herren Sozialdemokraten von SPD und Union veralbern?
Ich habe eher den Verdacht, sie sind freche Realisten. Sie wissen, dass sie wirtschaften können, wie ein drogenabhängiger Schuldenmacher - und die Deutschen werden sie trotzdem wählen. Weil Frau Merkel so sympathisch ist, Herr Müntefering so urig wirkt und Herr Platzeck so nett erscheint.
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Eine Quelle: Erster Haushalt der großen Koalition im Kabinett (Welt)
Und auch dort scheint man der Verdummung anheim gefallen zu sein und nennt das Beschlossene offensichtlich völlig ironiefrei “Sparpaket”.
nite owl vom FPI-Blog weist auf einen schönen FAZ-Artikel hin:
„Macht doch euren Staat alleene!”
Wie dämlich die streikenden Staatsangestellten sein müssen, dass sie diese logische Konsequenz nicht bedacht haben, ist wirklich erstaunlich.
An jedem vermüllten Fußweg sieht man derzeit, dass die Privatwirtschaft der Staatswirtschaft überlegen ist. Danke für die Beweisführung, Herr Bsirske!
Der DW-Philipp mal wieder…
Da schreibt er einen Artikel über den Hamas-Aktivisten Hanija und kann dabei kaum seine Bewunderung für diesen “kultivierten und pragmatischen” Menschen verbergen.
Und dann kommt ihm die Realität kurz in die Quere: (more…)
Folter in Abu Ghuraib
Entführung eines Säuglings
Raubüberfall
Schwerer Landfriedensbruch, schwerer Widerstand und versuchte gefährliche Körperverletzung
Kunstraub
Fahrlässige Tötung und fahrlässige Straßenverkehrsgefährdung
Handel mit 20 Kilo Marihuana
Vergewaltigung dreier Enkelinnen
Ohrabbeißen
… und Leugnung einer geschichtlichen Tatsache.
Passt?
Eine vernünftige Stimme eines Iraners zum Thema des Karikaturenstreits findet sich hier beim Parteibuch-Marcel.
Übrigens: Marcel ist nun wirklich ganz weit weg von unserer Blogroll. Und auch in meinem RSS-Reader kommt er nicht vor.
Diese Aktion von ihm möchte ich aber durchaus solidarisch erwähnen.
Vor allem angesichts der ihm gegenüber bereits ausgesprochenen Morddrohungen und den im Kommentarbereich unvermeidlich auflaufenden Relativierern und Betroffenheitsaposteln, die es ganz doll schlimm finden, dass Marcel Späße über den Propheten macht.
Und da bleibt mir doch nur zu sagen, dass mir selbst ein Marcel wie dieser tausendmal näher ist als ein Brandsätze werfender Islamist.
Selbst die dümmsten Parteibuch-Späße sind verteidigungswürdiger als irgendein Fanatismus und all seine dämlichen Anhänger zusammengenommen.
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Gefunden über e pluribus unum
Der Dalai Lama ist ein durchaus sympathischer Kerl. Immer lächelnd, immer fröhlich und friedlich. Mit dem möchte man nicht unbedingt in die Kneipe gehen, aber als Chef, Untermieter oder Schwiegerpapa könnte man ihn sich durchaus vorstellen.
(more…)
Ich schimpfe ja viel lieber über die FTD als ich Beiträge dort lobe, aber diese Präferenz hat mir nicht den Blick vernebelt auf einen lesenswerten Kommentar von Christian Schütte: “Mullahs in Bullerbü“.
Abgesehen vom dämlichen Titel (bin ich froh: was zu motzen!) bietet dieser Beitrag eine interessante Verknüpfung von dänischem Sozialstaatsmodell und Zusammenleben verschiedener Kulturen. Wie zwei französische Ökonomen herausgefunden haben, ist das hochgelobte “Flexicurity”-Konzept (hohes Niveau staatlicher Absicherung bei sehr flexiblen Märkten) an Voraussetzungen gebunden, die den Erfordernissen einer auch für Einwanderer offenen Gesellschaft entgegenstehen. So gesehen wäre es kein Zufall, dass ausgerechnet dort ein kultureller Konflikt seinen Ausgang genommen hat.
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