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	<title>Comments on: Warum ich ein rückwärtsgewandter Konservativer bin</title>
	<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/</link>
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	<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 01:48:31 +0000</pubDate>
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		<title>by: Bleyli, Urs</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2268</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 20:52:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2268</guid>
					<description>Ein paar Dinge muss es geben, über die wir im Westen nicht diskutieren:

Konkret
_____________________________

Nicht verhandelbar
 

Von Christoph Mörgeli

 

 

Mit einem Johannes-Zitat eröffnete Papst Benedikt XVI. seine erste Enzyklika:  «Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.» Ein charmanter und durchaus gewollter Kontrast zum muslimischen Mob, der gerne mal im Namen Allahs Botschaften abfackelt, jüdische Journalisten enthauptet oder «Ungläubige» verfolgt.

Immerhin denkt Europa inzwischen wieder über sich selber nach. Wenn auch nicht ganz freiwillig. Denn der Islam ist längst  im christlichen Abendland angekommen. Ganz konkret. In Fleisch und Blut. Aber nicht allein. Die europäischen Sozialstaaten ächzen generell unter der globalen Migration. Hier ist dann allerdings nicht die Kirche, sondern die Politik gefordert. Dialog suchen ja, aber immer im Lichte der realen Verhältnisse: Vierzig Prozent der ausländischstämmigen Jugendlichen in den Niederlanden sind ohne Job. Das türkisch geprägte Berliner Quartier Neukölln darf von sich behaupten, das grösste Sozialamt Europas zu beherbergen. In einzelnen Vorstädten Englands herrschen bereits die Gesetze der Scharia. 2005 wurden in Frankreich gut 45 000 Autos angezündet. Westeuropa sieht sich mit einem neuen Proletariat konfrontiert, das weitgehend importiert ist. Davon unbeeindruckt, fordert das links-grüne Polit-Establishment die totale Personenfreizügigkeit.

Wer dies tut, nimmt den sozialen Kollaps mutwillig in Kauf. Was wir brauchten, ist eine strikt kontrollierte Zuwanderung. Schon heute haben wir statt einer Bedarfsimmigration eine Anspruchsimmigration: Nur ein Viertel aller langfristigen Einwanderer kommt aufgrund einer Erwerbstätigkeit in die Schweiz. Heirat und Familiennachzug bilden die grossen Kontingente. Zu viele Immigranten landen direkt im Sozialstaat, wie die überdurchschnittlichen Ausländerquoten  bei der IV, der Sozialhilfe oder der Arbeitslosenkasse zeigen. Unser Wohlfahrtsstaat integriert die Menschen nicht, sondern überführt sie in die öffentlich finanzierten Fürsorgegettos. Solche Perversionen zerstören das Fundament unserer Gesellschaft.

Nach innen muss dafür ein klar definiertes Wertegefüge wirken. Über Presse- und Meinungsfreiheit, über die Gleichstellung der Geschlechter und unsere Individualrechte brauchen wir keinen «interkulturellen Dialog» zu führen. Sie sind nicht verhandelbar – sondern durchzusetzen.

 

Der Autor ist Historiker und SVP-Nationalrat

 

 

Aus der «Weltwoche» Nr. 8.06
</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein paar Dinge muss es geben, über die wir im Westen nicht diskutieren:</p>
	<p>Konkret<br />
_____________________________</p>
	<p>Nicht verhandelbar</p>
	<p>Von Christoph Mörgeli</p>
	<p>Mit einem Johannes-Zitat eröffnete Papst Benedikt XVI. seine erste Enzyklika:  «Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.» Ein charmanter und durchaus gewollter Kontrast zum muslimischen Mob, der gerne mal im Namen Allahs Botschaften abfackelt, jüdische Journalisten enthauptet oder «Ungläubige» verfolgt.</p>
	<p>Immerhin denkt Europa inzwischen wieder über sich selber nach. Wenn auch nicht ganz freiwillig. Denn der Islam ist längst  im christlichen Abendland angekommen. Ganz konkret. In Fleisch und Blut. Aber nicht allein. Die europäischen Sozialstaaten ächzen generell unter der globalen Migration. Hier ist dann allerdings nicht die Kirche, sondern die Politik gefordert. Dialog suchen ja, aber immer im Lichte der realen Verhältnisse: Vierzig Prozent der ausländischstämmigen Jugendlichen in den Niederlanden sind ohne Job. Das türkisch geprägte Berliner Quartier Neukölln darf von sich behaupten, das grösste Sozialamt Europas zu beherbergen. In einzelnen Vorstädten Englands herrschen bereits die Gesetze der Scharia. 2005 wurden in Frankreich gut 45 000 Autos angezündet. Westeuropa sieht sich mit einem neuen Proletariat konfrontiert, das weitgehend importiert ist. Davon unbeeindruckt, fordert das links-grüne Polit-Establishment die totale Personenfreizügigkeit.</p>
	<p>Wer dies tut, nimmt den sozialen Kollaps mutwillig in Kauf. Was wir brauchten, ist eine strikt kontrollierte Zuwanderung. Schon heute haben wir statt einer Bedarfsimmigration eine Anspruchsimmigration: Nur ein Viertel aller langfristigen Einwanderer kommt aufgrund einer Erwerbstätigkeit in die Schweiz. Heirat und Familiennachzug bilden die grossen Kontingente. Zu viele Immigranten landen direkt im Sozialstaat, wie die überdurchschnittlichen Ausländerquoten  bei der IV, der Sozialhilfe oder der Arbeitslosenkasse zeigen. Unser Wohlfahrtsstaat integriert die Menschen nicht, sondern überführt sie in die öffentlich finanzierten Fürsorgegettos. Solche Perversionen zerstören das Fundament unserer Gesellschaft.</p>
	<p>Nach innen muss dafür ein klar definiertes Wertegefüge wirken. Über Presse- und Meinungsfreiheit, über die Gleichstellung der Geschlechter und unsere Individualrechte brauchen wir keinen «interkulturellen Dialog» zu führen. Sie sind nicht verhandelbar – sondern durchzusetzen.</p>
	<p>Der Autor ist Historiker und SVP-Nationalrat</p>
	<p>Aus der «Weltwoche» Nr. 8.06
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: Hobe</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2267</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 20:03:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2267</guid>
					<description>Ich nehme Prof. Bolz nicht ernst. Er gehört für mich in die Liga der zweitklassigen Medienprofessoren, die verbeamtet worden sind, weil sie NICHT über &quot;Den Marxismus als einzig wahren Weg zur ewigen Glückseligkeit&quot; promoviert hatten. Meistens sind sie nette Typen, mit den man in Studentenkneipen legale Drogen konsumieren kann. Und die immer schon ihr doppeltes Spiel gespielt haben. Die Typen, die von Sloti als &quot;zynische Vernunft&quot; charakterisiert wurden, die Typen, die in der empirisch-rationalen angelsächsischen Tradition als Bullshitter gelten. 

Besonders charakteristisch finde ich die Sponti-Attitüden mit den rethorischen Paradoxien, die lustig sein sollen. Bolz’ Artikel ist gespickt davon. &quot;Multikulturelle Weltgesellschaft&quot;, &quot;die Ausgeschlossenen sind integriert&quot;, &quot;Wer den Dialog der Kulturen anbietet wird den Clash of Civilizations bekommen.&quot; Blablabla. 

Ich stimme mit Rayson in der Wertung graduell überein: »nur ein Beitrag, der aktuelle Konflikte als Vehikel für die unreflektierte Verbreitung eigener Glaubensaussagen missbraucht«. Mein klitzekleiner Widerspruch: Bolz kennt keine eigenen Glaubensaussagen, Bolz ist zynisch und eitel bis ins Mark, Bolz kennt nur seinen eigenen Marktwert. Und der ist gefährdet, wenn jetzt auf einmal längst abgehalfert geglaubte Typen wie Botho Strauss recycelt werden. 

Aus der linken Tradition hat er sich die dialektische Rhetorik und den Glauben an den Fortschritt der Geschichte herausgeklaubt. Die &quot;Moderne Gesellschaft&quot;, was immer das sein mag, kommt allein fünfmal in seinem schmalen Text vor. Strauss und Schirrmacher werden als antimoderne Bedenkenträger diffamiert.

Was mich nervt, ist diese adaptierte &quot;Gib Geld, dann geht's schon&quot;-Thesen des McLuhans für Arme. 

Und ich glaube, das ist der Punkt, an dem auch Rayson kotzen musste: 
»Wer in der westlichen Welt erfolgreich ist, will sie nicht mehr zerstören. Schon deshalb müssen wir den wirtschaftlichen Erfolg der Moslems wollen.« 

Ein Argument wie von Schlingensief! Dass Bolz irgendwas mit Philosophie zu tun hat, tut mir nicht in der Seele, aber knapp neben dem Broca-Zentrum weh. 

&lt;i&gt;Jetzt nochmal an Herrn Statler explizit: Auch in einer Großfamilie hat man die wenigen, sehr engen Bindungen an Mutter, Vater, Geschwister. Die sind ja nicht weg, weil man zusätzlich noch viele Cousins und Cousinen hat.&lt;/i&gt;

Aber richtig flexibel sind natürlich die Gesellschaften, die auf keinerlei Familienbindungen Rücksicht nehmen. Und sie sind auch leistungsfähiger. Und sie sind schriftlich fixiert. Unglaublich modern ist immer noch die &lt;a href=&quot;http://www.kloster-ettal.de/regel/index.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Benedikt-Regel&lt;/a&gt;. Ich war überrascht, wie stark sie &lt;b&gt;unser&lt;/b&gt; heutiges Leben prägt. Man muss nur Gott durch Geld ersetzen, und schon kann man sich das ganze Max-Weber-Gesülze ersparen.

Die klösterlichen Gemeinden mit den ganz flexiblen Bindungen haben sich in protestantischer Form in den Werbeagentur-Gesellschaften meiner Hansestadt erhalten. Und das ist wiederum das Milieu, in dem Prof. Bolz und Konsorten ihr Bischofsamt als Keynote-Speaker gegen Anfechtungen verteidigen. 

&lt;b&gt;Wir&lt;/b&gt; müssen gar nichts wollen, schon gar nicht den &quot;wirtschaftlichen Erfolg der Moslems&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich nehme Prof. Bolz nicht ernst. Er gehört für mich in die Liga der zweitklassigen Medienprofessoren, die verbeamtet worden sind, weil sie NICHT über &#8220;Den Marxismus als einzig wahren Weg zur ewigen Glückseligkeit&#8221; promoviert hatten. Meistens sind sie nette Typen, mit den man in Studentenkneipen legale Drogen konsumieren kann. Und die immer schon ihr doppeltes Spiel gespielt haben. Die Typen, die von Sloti als &#8220;zynische Vernunft&#8221; charakterisiert wurden, die Typen, die in der empirisch-rationalen angelsächsischen Tradition als Bullshitter gelten. </p>
	<p>Besonders charakteristisch finde ich die Sponti-Attitüden mit den rethorischen Paradoxien, die lustig sein sollen. Bolz’ Artikel ist gespickt davon. &#8220;Multikulturelle Weltgesellschaft&#8221;, &#8220;die Ausgeschlossenen sind integriert&#8221;, &#8220;Wer den Dialog der Kulturen anbietet wird den Clash of Civilizations bekommen.&#8221; Blablabla. </p>
	<p>Ich stimme mit Rayson in der Wertung graduell überein: »nur ein Beitrag, der aktuelle Konflikte als Vehikel für die unreflektierte Verbreitung eigener Glaubensaussagen missbraucht«. Mein klitzekleiner Widerspruch: Bolz kennt keine eigenen Glaubensaussagen, Bolz ist zynisch und eitel bis ins Mark, Bolz kennt nur seinen eigenen Marktwert. Und der ist gefährdet, wenn jetzt auf einmal längst abgehalfert geglaubte Typen wie Botho Strauss recycelt werden. </p>
	<p>Aus der linken Tradition hat er sich die dialektische Rhetorik und den Glauben an den Fortschritt der Geschichte herausgeklaubt. Die &#8220;Moderne Gesellschaft&#8221;, was immer das sein mag, kommt allein fünfmal in seinem schmalen Text vor. Strauss und Schirrmacher werden als antimoderne Bedenkenträger diffamiert.</p>
	<p>Was mich nervt, ist diese adaptierte &#8220;Gib Geld, dann geht&#8217;s schon&#8221;-Thesen des McLuhans für Arme. </p>
	<p>Und ich glaube, das ist der Punkt, an dem auch Rayson kotzen musste:<br />
»Wer in der westlichen Welt erfolgreich ist, will sie nicht mehr zerstören. Schon deshalb müssen wir den wirtschaftlichen Erfolg der Moslems wollen.« </p>
	<p>Ein Argument wie von Schlingensief! Dass Bolz irgendwas mit Philosophie zu tun hat, tut mir nicht in der Seele, aber knapp neben dem Broca-Zentrum weh. </p>
	<p><i>Jetzt nochmal an Herrn Statler explizit: Auch in einer Großfamilie hat man die wenigen, sehr engen Bindungen an Mutter, Vater, Geschwister. Die sind ja nicht weg, weil man zusätzlich noch viele Cousins und Cousinen hat.</i></p>
	<p>Aber richtig flexibel sind natürlich die Gesellschaften, die auf keinerlei Familienbindungen Rücksicht nehmen. Und sie sind auch leistungsfähiger. Und sie sind schriftlich fixiert. Unglaublich modern ist immer noch die <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.kloster-ettal.de%2Fregel%2Findex.html&amp;i=0&amp;c=58a8d6fd3f5fc2ba50e3907b2d1469f671031144" rel="nofollow">Benedikt-Regel</a>. Ich war überrascht, wie stark sie <b>unser</b> heutiges Leben prägt. Man muss nur Gott durch Geld ersetzen, und schon kann man sich das ganze Max-Weber-Gesülze ersparen.</p>
	<p>Die klösterlichen Gemeinden mit den ganz flexiblen Bindungen haben sich in protestantischer Form in den Werbeagentur-Gesellschaften meiner Hansestadt erhalten. Und das ist wiederum das Milieu, in dem Prof. Bolz und Konsorten ihr Bischofsamt als Keynote-Speaker gegen Anfechtungen verteidigen. </p>
	<p><b>Wir</b> müssen gar nichts wollen, schon gar nicht den &#8220;wirtschaftlichen Erfolg der Moslems&#8221;.
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: statler</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2256</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 10:27:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2256</guid>
					<description>@Hobe:
Ich würde es eher andersherum sehen. In der Kleinstfamilie hast Du wenige, aber sehr enge Bindungen. Wird eine davon gekappt, bist Du möglicherweise aufgeschmissen. In der griechischen Variante hast Du sehr viele sehr schwache Bindungen, aber immer das gute Gefühl im Rücken, daß Du zur Not auch den Cousin dritten Grades in Thessaloniki um Hilfe bitten könntest -- und nicht im Regen stehst, falls eine der Bindungen mal gekappt wird. 

Das ist der relative Vorteil von schwachen Bindungen, die man ohne großen Aufwand in größerer Zahl aufrecht erhalten kann, im Vergleich zu starken Bindungen, in die man viel investieren muß und von denen man daher nur weniger pflegen kann.

Natürlich braucht letztendlich jeder Einzelne beide Arten von Bindungen. Aber eine Gesellschaft, die sich insgesamt eher auf schwache Bindungen verläßt, ist langfristig flexibler und anpassungsfähiger. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Hobe:<br />
Ich würde es eher andersherum sehen. In der Kleinstfamilie hast Du wenige, aber sehr enge Bindungen. Wird eine davon gekappt, bist Du möglicherweise aufgeschmissen. In der griechischen Variante hast Du sehr viele sehr schwache Bindungen, aber immer das gute Gefühl im Rücken, daß Du zur Not auch den Cousin dritten Grades in Thessaloniki um Hilfe bitten könntest &#8212; und nicht im Regen stehst, falls eine der Bindungen mal gekappt wird. </p>
	<p>Das ist der relative Vorteil von schwachen Bindungen, die man ohne großen Aufwand in größerer Zahl aufrecht erhalten kann, im Vergleich zu starken Bindungen, in die man viel investieren muß und von denen man daher nur weniger pflegen kann.</p>
	<p>Natürlich braucht letztendlich jeder Einzelne beide Arten von Bindungen. Aber eine Gesellschaft, die sich insgesamt eher auf schwache Bindungen verläßt, ist langfristig flexibler und anpassungsfähiger.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Hobe</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2253</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 09:51:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2253</guid>
					<description>Noch mal zu Bindungen: In dem amüsanten Film &quot;My Big Fat Greek Wedding&quot; wird die kleine WASP-Familie der riesigen griechischen Sippschaft gegenübergestellt. 

Bolz, so wie ich ihn verstehe, meint nun, dass die Mini-Familie die ökomischere sei, im Vergleich zur Menschenmenge an Verwandten, denen man - durch die Bindungen der Familienbande - verpflichtet ist und das zeitliche Überprüfen dessen, wer wann wem zu welchem Anlass was zu welchem Preis geschenkt hat. 

Er sagt also wieder mal etwas ganz Triviales, nämlich dass die Vetternwirtschaft (der Nepotismus) kein wirtschaftlich effizientes System ist.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Noch mal zu Bindungen: In dem amüsanten Film &#8220;My Big Fat Greek Wedding&#8221; wird die kleine WASP-Familie der riesigen griechischen Sippschaft gegenübergestellt. </p>
	<p>Bolz, so wie ich ihn verstehe, meint nun, dass die Mini-Familie die ökomischere sei, im Vergleich zur Menschenmenge an Verwandten, denen man - durch die Bindungen der Familienbande - verpflichtet ist und das zeitliche Überprüfen dessen, wer wann wem zu welchem Anlass was zu welchem Preis geschenkt hat. </p>
	<p>Er sagt also wieder mal etwas ganz Triviales, nämlich dass die Vetternwirtschaft (der Nepotismus) kein wirtschaftlich effizientes System ist.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: statler</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2249</link>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 23:55:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2249</guid>
					<description>@Rayson, Nr. 23: 
Doch, Bolz' Thema ist das implizit schon. Er greift ja Straußens jüngsten SPIEGEL-Essay an, in dem so eine Art Rückkehr ins Biedermeier als erstrebenswert erscheint. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Rayson, Nr. 23:<br />
Doch, Bolz&#8217; Thema ist das implizit schon. Er greift ja Straußens jüngsten SPIEGEL-Essay an, in dem so eine Art Rückkehr ins Biedermeier als erstrebenswert erscheint.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2248</link>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 23:27:03 +0000</pubDate>
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					<description>@Klaus

Mag sein. Ist aber, soweit ich das sehe, weder das Thema von Bolz noch meins.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Klaus</p>
	<p>Mag sein. Ist aber, soweit ich das sehe, weder das Thema von Bolz noch meins.
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: Klaus</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2247</link>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 23:17:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2247</guid>
					<description>@ Rayson
&lt;i&gt;Egal - soll sich jeder seine Bindungen suchen.&lt;/i&gt; - Diese Wahlfreiheit wollen doch &quot;rückwärtsgewandte Konservative&quot; einschränken, womöglich drastisch einschränken. Egal ob sie nun autoritäre Vorstellungen haben oder von einer Rechristianisierung träumen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Rayson<br />
<i>Egal - soll sich jeder seine Bindungen suchen.</i> - Diese Wahlfreiheit wollen doch &#8220;rückwärtsgewandte Konservative&#8221; einschränken, womöglich drastisch einschränken. Egal ob sie nun autoritäre Vorstellungen haben oder von einer Rechristianisierung träumen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2246</link>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 23:09:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2246</guid>
					<description>@Dirk

Meine Vorstellung vom Kontext habe ich verdeutlicht. Mag sein, dass man es anders lesen kann, aber wenigstens, welcher Widerstand entsteht, wenn man es anders liest, muss artikuliert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Dirk</p>
	<p>Meine Vorstellung vom Kontext habe ich verdeutlicht. Mag sein, dass man es anders lesen kann, aber wenigstens, welcher Widerstand entsteht, wenn man es anders liest, muss artikuliert werden.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Dirk</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2245</link>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 23:05:17 +0000</pubDate>
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					<description>@Rayson

Wieso? Alles hängt davon ab, was Herr Bolz unter &quot;Stärke&quot; versteht. Den Sinn oder &quot;nur&quot; den Erfolg. Der Untertitel spricht von &quot;stärksten Waffen&quot;. Also muss nicht unbedingt die moralische Stärke gemeint zu sein, wie man vielleicht zunächst   dem Kontext (Erwiderung auf Strauss) zu entnehmen glaubt.

Naja, &quot;klaglos&quot; muss ein religiöser Mensch Spott auch nicht ertragen, nur gewaltlos.   </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Rayson</p>
	<p>Wieso? Alles hängt davon ab, was Herr Bolz unter &#8220;Stärke&#8221; versteht. Den Sinn oder &#8220;nur&#8221; den Erfolg. Der Untertitel spricht von &#8220;stärksten Waffen&#8221;. Also muss nicht unbedingt die moralische Stärke gemeint zu sein, wie man vielleicht zunächst   dem Kontext (Erwiderung auf Strauss) zu entnehmen glaubt.</p>
	<p>Naja, &#8220;klaglos&#8221; muss ein religiöser Mensch Spott auch nicht ertragen, nur gewaltlos.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2244</link>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 22:54:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/27/warum-ich-ein-ruckwartsgewandter-konservativer-bin/#comment-2244</guid>
					<description>@Klaus

Egal  - soll sich jeder seine Bindungen suchen.

@Dirk

Dann bleibe ich mit meinem Verständnis eben allein. Schön, dass man das als Liberaler darf . Normalerweise ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Klaus</p>
	<p>Egal  - soll sich jeder seine Bindungen suchen.</p>
	<p>@Dirk</p>
	<p>Dann bleibe ich mit meinem Verständnis eben allein. Schön, dass man das als Liberaler darf . Normalerweise <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
]]></content:encoded>
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