Kompromisse oder “Is Google evil?”
Google hat es getan, Google gehört an den Pranger. So jedenfalls der Aufschrei der “Netzgemeinde”.
Radley Balko vom Blog “The Agitator” unterstützt hingegen einen Beitrag von Jim Harper auf Cato.org:
Yahoo turning in dissidents, or Fortune magazine fawning over the Chinese Communist Party are inarguaby evil. For that, let’s give ‘em hell.
But what Google’s doing is entirely different. It’s making information availabe that wouldn’ t otherwise be accessible by the Chinese. In this case, something is most certainly better than nothing. The blogosphere’s condemnation of Google on this issue is way overblown and, unfortunately, stereotypically blogosphere-ian.

Ich verstehe die Aufregung auch nicht ganz. Zum einem blendet Google im Gegensatz zur Konkurrenz immerhin eine Anmerkung ein dass Suchergebnisse aufgrund “lokaler Richtlinien” nicht angezeigt werden dürfen (da sieht man wenigstens, das einem was vorenthalten wird) und außerdem gibt es doch nur zwei Optionen:
a) Google hält sich an chinesische Gesetze
b) Es gibt kein chinesisches Google
Option a) ist besser. So hat Google wenigstens den Fuß in der Tür - besser als das China sein “eigenes Google” macht.
Kommentar von googlehupf — 26.02.2006 @ 15:14 (UTC)
Ein sehr bekannter Hersteller von Netzwerktechnik liefert den Chinesen Router, die mit Filterfunktionen ausgerüstet werden können. Wollten wir den boykottieren, dann dürften wir überhaupt nicht mehr ins Netz gehen …
Kommentar von stefanolix — 26.02.2006 @ 18:15 (UTC)
Was interessieren mich die Chinesen. Schließlich wird auch in Deutschland das Netz zensiert. Und Google ist mit dabei.
Kommentar von Klaus — 26.02.2006 @ 20:05 (UTC)