Aber gern doch!
nite owl vom FPI-Blog weist auf einen schönen FAZ-Artikel hin:
„Macht doch euren Staat alleene!”
Wie dämlich die streikenden Staatsangestellten sein müssen, dass sie diese logische Konsequenz nicht bedacht haben, ist wirklich erstaunlich.
An jedem vermüllten Fußweg sieht man derzeit, dass die Privatwirtschaft der Staatswirtschaft überlegen ist. Danke für die Beweisführung, Herr Bsirske!

Privatisierung schließt ja nicht Streiks aus.
Kommentar von Parker8 — 22.02.2006 @ 10:52 (UTC)
Sicher, sicher.
Nur wechselt man dann eben den Anbieter, wenn dessen Arbeitnehmer ständig die Arbeit verweigern.
Alles eine Frage der Vertragsregelung.
Kommentar von Boche — 22.02.2006 @ 10:55 (UTC)
Das setzt natürlich voraus, dass in der Privatwirtschaft nicht gestreikt wird. Kann man den Beweis erbringen, dass in der Privatwirtschaft weniger gestreikt wird als im öffentlichen Dienst ?
Kommentar von Klaus — 22.02.2006 @ 10:55 (UTC)
Den Beweis muss man nicht erbringen, Klaus.
Eine privatwirtschaftliche Vergabe besagt eben einfach auch, dass man einen Anbieter, der seine Leistung nicht bringt, wechseln (und ggf. auf Schadenersatz verklagen) kann.
Es wäre eben einfach Schluss damit, dass sich die öffentlichen Dienste als Monopolist verstehen können und deren Streiks damit besonders großen Erpressungspotential hätten.
Kommentar von Boche — 22.02.2006 @ 10:58 (UTC)
So einfach ist das nicht mit dem Wechseln, selbst bei einer scheinbar trivialen Dienstleistung wie der Müllabfuhr. Im öffentlichen Dienst ist man sich schon bewußt, dass die Kommunen die Möglichkeit haben zu privatisieren, deshalb wird dort auch selten gestreikt.
Als Zyniker sage ich: Die öffentliche Hand tendiert ohnehin dazu wachsweiche Verträge mit Privatunternehmen abzuschließen, und ggf. wird mit Schmiergeld nachgeholfen. Da bleibt der Bürger auch auf der Strecke. Zur Information: ich wohne im Landkreis Böblingen
Kommentar von Klaus — 22.02.2006 @ 11:29 (UTC)
Mir ist bewusst, dass es manchmal aufwändig sein kann, einen Lieferanten zu wechseln. Das ändert nichts daran, dass es sinnvoll ist, überhaupt wechseln zu können.
Und wenn dem öffentlichen Dienst wirklich bewusst ist, dass die Kommunen nun verstärkt privatisieren könnten (wozu ich als Bürger meine Kommunalverwaltung anhalten werde), macht die Sache nur schlimmer. Denn dann wird noch klarer, dass hier ein Bsirske seine private Profilierungsshow abzieht. Zum Schaden der verdi-Mitglieder.
Korruption sehe ich übrgigens nicht als Gegenargument. Die droht nun einmal überall, wo Gelder fließen.
Kommentar von Boche — 22.02.2006 @ 12:01 (UTC)
Ver.di, Tierarzt, Liberta
Finde den ver.di-Streik ja auch seltsam, habe darüber auch an anderer Stelle geschrieben (kam ‘ne tolle Diskussion bei raus, habe richtig was gelernt, danke nochmal!). Ist zwar für andere Branchen wirklich gut, der Ver.di-Streik, Tierärzte z.B. Wen…
Kommentar von Metalust & Subdiskurse — 22.02.2006 @ 19:23 (UTC)
Boche erklärt die Welt und die Welt lacht zurück.
Kommentar von apollon — 22.02.2006 @ 20:24 (UTC)
Ich erkläre ja viel weniger als dass ich staunend vor ihr, der lachenden Welt stehe, lieber apollon.
Kommentar von Boche — 22.02.2006 @ 20:37 (UTC)
Buchtipp
Kommentar von Klaus — 23.02.2006 @ 13:56 (UTC)
Vielen Dank, Klaus! Das habe ich mal auf meine Vormerkliste genommen. Auch, wenn mir der Inhalt aus liberaler Sicht und auf den ersten Blick sowieso unterstützenswert erscheint.
Kommentar von Boche — 23.02.2006 @ 14:04 (UTC)