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	<title>Comments on: Lasst uns dem Islamismus mit Kapitulation drohen</title>
	<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/</link>
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	<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 06:51:19 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2160</link>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2006 18:18:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2160</guid>
					<description>Ich habe meine Blogpause gerade beendet und muss sagen, dass ich von Marians Arbeit sowohl quantitativ als auch qualitativ beeindruckt bin. Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe meine Blogpause gerade beendet und muss sagen, dass ich von Marians Arbeit sowohl quantitativ als auch qualitativ beeindruckt bin. Danke!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Metalust &amp; Subdiskurse</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2156</link>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2006 15:43:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2156</guid>
					<description>&lt;strong&gt;Eine Überschrift, total unsexy: Typologien, Identitäten, Basis und Überbau&lt;/strong&gt;

Die Sonne scheint, die Freizeit lungert mit mir mir rum - der Hund hat schon mit 'nem Border-Collie im Park lustige Runden gedreht, obwohl das da verboten ist, und deshalb macht das dann ja doppelt Spaß, denen zuzuschauen. Die Tageskarte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Eine Überschrift, total unsexy: Typologien, Identitäten, Basis und Überbau</strong></p>
	<p>Die Sonne scheint, die Freizeit lungert mit mir mir rum - der Hund hat schon mit &#8216;nem Border-Collie im Park lustige Runden gedreht, obwohl das da verboten ist, und deshalb macht das dann ja doppelt Spaß, denen zuzuschauen. Die Tageskarte&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Marian Wirth</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2123</link>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2006 08:27:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2123</guid>
					<description>@Nils Minkmar (Forts.):

Nun zu Ihren Fragen im Einzelnen:


&lt;i&gt;Das Resultat dieser ganzen bienenfleißigen Experten ist ja nicht gerade superduper.Oder doch?&lt;/i&gt;

Jede der vier von mir in Kommentar # 28 genannten Gruppen hat ihren eigenen Experten-Pool. Da sich die vier Gruppen in ihren Zielsetzungen z.T. erheblich voneinander unterscheiden, kommen die von ihnen beschäftigten Experten naturgemäß zu völlig unterschiedlichen Lösungen. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass wir es hier mit fünf Handlungsebenen (Kommunen, Bundesländer, Bundesrepublik Deutschland, EU, Welt) zu tun haben, dann ist es doch wohl kein Wunder, dass die Resultate alles andere als superduper sind.

Den Hauptanteil an allem, was mit Migration zu tun hat (Asylpolitik, Ausländerpolitik, Einbürgerung, Integration, etc.) haben die Kommunen zu tragen. Gleichzeitig sind aber auch die Kommunen diejenigen, denen am wenigsten Geld, Wissen und Umsetzungsmacht zur Verfügung steht - und über die - meinem bescheidenen Eindruck nach - am wenigsten in den Medien berichtet wird. 

Die Experten mögen bienenfleißig sein; jedenfalls werden sie meistens gut bezahlt. Aber noch fleißiger sind die Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen in den Sozial- und Ausländerämtern, die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die sich mit den einschlägigen Gebieten beschäftigen, die Lehrerinnen und Lehrer, usw. Viele der Leute in diesen Gruppen haben alles, was Sie in Ihrem Artikel fordern, vor allem eine Strategie (oder eben mehrere).


&lt;i&gt;Haben Sie angesichts der von ihnen beschriebenen Aktivitäten den Eindruck, alles sei in bester Ordnung?&lt;/i&gt;

Nö. Aber dass alles in bester Unordnung ist, liegt eben daran, dass es mindestens vier verschiedene Denkschulen gibt (s.o.), von denen keine eine Mehrheit hat und die untereinander nur schwer kompatibel bis inkompatibel sind. So, wie ich Ihren Artikel gelesen habe, suggerieren Sie ein Erkenntnisproblem und fordern eine neue Strategie. Ich hingegen meine, dass es ein Umsetzungsproblem gibt und eine Strategie, die der Ihren zumindest ähnlich ist, bereits vorliegt. Aber gerade in diesem Politikbereich reicht es nicht aus, eine demokratisch legitimierte Mehrheit für eine Strategie zu bekommen; es muss vielmehr eine überwältigende Mehrheit sein. Oder halten Sie es für realistisch, dass in einer Stadt eine Moschee gebaut wird oder ein Muezzin die Erlaubnis erhält, per Lautsprecher fünfmal am Tag zum Gebet rufen zu dürfen, wenn 49% (oder auch nur 30%) der Bevölkerung dies strikt ablehnen? 


&lt;i&gt;Wir könnten den Experten vertrauen und schlafen gehen?&lt;/i&gt;

Experten sollte man nie vertrauen. Und zwischen &quot;sich auf Experten verlassen und abwarten, bis sich alle Experten auf ein Modell geeinigt haben&quot; und &quot;schlafen&quot; gibt es ja doch noch eine große Bandbreite von Möglichkeiten. 


&lt;i&gt;Hätte ich auf Rücksicht auf vor sich hin analysierende Tagungstouristen die Lage beschönigen sollen?&lt;/i&gt;

Meine Tagungstouristen-Biografie ist sehr kurz. Aber auf einer dieser Tagungen sass eine Frau auf dem Podium, die mindestens drei Tätigkeiten ausübt, von denen Sie mit Ihren Fragen zwei attackiert haben: Sie nimmt offenbar öfter an Tagungen teil und ist somit eine &quot;Tagungstouristin&quot;; sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/ReligioeseStudien&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Centrum für religiöse Studien&lt;/a&gt; und somit eine &quot;Expertin&quot;. Aber zusätzlich unterrichtet sie - ohne Kopftuch - noch Islamkunde an einer Schule an einer Hauptschule in Dinslaken. 

Vielleicht kann Ihnen also &lt;a href=&quot;http://www.uni-muenster.de/ReligioeseStudien/Lamya%20Kaddor.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Frau Kaddor&lt;/a&gt; die Fragen, die Sie mir gestellt haben, viel besser beantworten?


&lt;i&gt;Schauen Sie, auch kurz vor dem Fall der Mauer fanden Tagungen zur DDR statt in denen nichts vom kommenden Epochenbruch verlautet wurde.&lt;/i&gt;

Na, das war aber auch ein Fiasko für alle beteiligten Experten, das bestreitet wohl niemand ernsthaft (mit Ausnahme der Beteiligten selbst vielleicht). Aber angesichts der Meinungsfülle und Analysendichte, die seit Ausbruch des Internet-Zeitalters herrschen, kann ich mir nicht vorstellen, dass nicht wenigstens ein Experte mit seiner Analyse und seinen Vorhersagen ins Schwarze treffen wird. 

Vielen Dank jedenfalls, dass Sie sich hier zu Wort gemeldet haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Nils Minkmar (Forts.):</p>
	<p>Nun zu Ihren Fragen im Einzelnen:</p>
	<p><i>Das Resultat dieser ganzen bienenfleißigen Experten ist ja nicht gerade superduper.Oder doch?</i></p>
	<p>Jede der vier von mir in Kommentar # 28 genannten Gruppen hat ihren eigenen Experten-Pool. Da sich die vier Gruppen in ihren Zielsetzungen z.T. erheblich voneinander unterscheiden, kommen die von ihnen beschäftigten Experten naturgemäß zu völlig unterschiedlichen Lösungen. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass wir es hier mit fünf Handlungsebenen (Kommunen, Bundesländer, Bundesrepublik Deutschland, EU, Welt) zu tun haben, dann ist es doch wohl kein Wunder, dass die Resultate alles andere als superduper sind.</p>
	<p>Den Hauptanteil an allem, was mit Migration zu tun hat (Asylpolitik, Ausländerpolitik, Einbürgerung, Integration, etc.) haben die Kommunen zu tragen. Gleichzeitig sind aber auch die Kommunen diejenigen, denen am wenigsten Geld, Wissen und Umsetzungsmacht zur Verfügung steht - und über die - meinem bescheidenen Eindruck nach - am wenigsten in den Medien berichtet wird. </p>
	<p>Die Experten mögen bienenfleißig sein; jedenfalls werden sie meistens gut bezahlt. Aber noch fleißiger sind die Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen in den Sozial- und Ausländerämtern, die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die sich mit den einschlägigen Gebieten beschäftigen, die Lehrerinnen und Lehrer, usw. Viele der Leute in diesen Gruppen haben alles, was Sie in Ihrem Artikel fordern, vor allem eine Strategie (oder eben mehrere).</p>
	<p><i>Haben Sie angesichts der von ihnen beschriebenen Aktivitäten den Eindruck, alles sei in bester Ordnung?</i></p>
	<p>Nö. Aber dass alles in bester Unordnung ist, liegt eben daran, dass es mindestens vier verschiedene Denkschulen gibt (s.o.), von denen keine eine Mehrheit hat und die untereinander nur schwer kompatibel bis inkompatibel sind. So, wie ich Ihren Artikel gelesen habe, suggerieren Sie ein Erkenntnisproblem und fordern eine neue Strategie. Ich hingegen meine, dass es ein Umsetzungsproblem gibt und eine Strategie, die der Ihren zumindest ähnlich ist, bereits vorliegt. Aber gerade in diesem Politikbereich reicht es nicht aus, eine demokratisch legitimierte Mehrheit für eine Strategie zu bekommen; es muss vielmehr eine überwältigende Mehrheit sein. Oder halten Sie es für realistisch, dass in einer Stadt eine Moschee gebaut wird oder ein Muezzin die Erlaubnis erhält, per Lautsprecher fünfmal am Tag zum Gebet rufen zu dürfen, wenn 49% (oder auch nur 30%) der Bevölkerung dies strikt ablehnen? </p>
	<p><i>Wir könnten den Experten vertrauen und schlafen gehen?</i></p>
	<p>Experten sollte man nie vertrauen. Und zwischen &#8220;sich auf Experten verlassen und abwarten, bis sich alle Experten auf ein Modell geeinigt haben&#8221; und &#8220;schlafen&#8221; gibt es ja doch noch eine große Bandbreite von Möglichkeiten. </p>
	<p><i>Hätte ich auf Rücksicht auf vor sich hin analysierende Tagungstouristen die Lage beschönigen sollen?</i></p>
	<p>Meine Tagungstouristen-Biografie ist sehr kurz. Aber auf einer dieser Tagungen sass eine Frau auf dem Podium, die mindestens drei Tätigkeiten ausübt, von denen Sie mit Ihren Fragen zwei attackiert haben: Sie nimmt offenbar öfter an Tagungen teil und ist somit eine &#8220;Tagungstouristin&#8221;; sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.uni-muenster.de%2FReligioeseStudien&amp;i=0&amp;c=e8d274480dc1dd367f21318abb58d9cf19709436" rel="nofollow">Centrum für religiöse Studien</a> und somit eine &#8220;Expertin&#8221;. Aber zusätzlich unterrichtet sie - ohne Kopftuch - noch Islamkunde an einer Schule an einer Hauptschule in Dinslaken. </p>
	<p>Vielleicht kann Ihnen also <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.uni-muenster.de%2FReligioeseStudien%2FLamya%2520Kaddor.htm&amp;i=0&amp;c=2c241e7533a30aaad6a303dc597dfc6eb1648f3d" rel="nofollow">Frau Kaddor</a> die Fragen, die Sie mir gestellt haben, viel besser beantworten?</p>
	<p><i>Schauen Sie, auch kurz vor dem Fall der Mauer fanden Tagungen zur DDR statt in denen nichts vom kommenden Epochenbruch verlautet wurde.</i></p>
	<p>Na, das war aber auch ein Fiasko für alle beteiligten Experten, das bestreitet wohl niemand ernsthaft (mit Ausnahme der Beteiligten selbst vielleicht). Aber angesichts der Meinungsfülle und Analysendichte, die seit Ausbruch des Internet-Zeitalters herrschen, kann ich mir nicht vorstellen, dass nicht wenigstens ein Experte mit seiner Analyse und seinen Vorhersagen ins Schwarze treffen wird. </p>
	<p>Vielen Dank jedenfalls, dass Sie sich hier zu Wort gemeldet haben!
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Marian Wirth</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2122</link>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2006 02:32:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2122</guid>
					<description>@ Nils Minkmar

Ich bin platt. Da komme ich nichts ahnend von der SPD-Ortsveinssitzung zurück und will eben noch bei &lt;a href=&quot;http://www.blogfrei.de/metalust&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;metalust &amp;amp; subdiskurse &lt;/a&gt; eine Erwiderung &lt;a href=&quot;http://www.blogfrei.de/metalust/2006/02/schoen_gut_wahr.html#comment-12654&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;zum selben Thema&lt;/a&gt; schreiben, in der ich ausführen möchte, dass ich mich wieder beruhigt habe, dass es jetzt auch mal gut ist mit dem meinerseitigen Nils-Minkmar-bashing und dass ich seine Artikel sonst immer ganz klasse finde - und jetzt tauchen Sie (voraus gesetzt, dass der Verfasser des Kommentars Nr. 27 wirklich identisch ist mit dem Verfasser des von mir verissenen FAS-Artikels - soviel Paranoia muss sein) hier auf und picken sich ausgerechnet meine Kritik heraus. Wie steh' ich denn jetzt da?

Ihre Fragen beantworte ich im folgenden Kommentar. Bevor ich dies tun kann, muss ich zunächst mal eine notwendige Differenzierung vornehmen. Falls es ihnen lediglich auf die Beantwortung Ihrer Fragen ankommt, können sie ja gleich zum nächsten Kommentar scrollen. 

Nach meinem Dafürhalten sind nämlich nicht die Experten das Problem, sondern die im Bezug auf Integrationspolitik bestehenden Lager. Der Einfachheit halber möchte ich sie in vier Schubladen stecken. Es versteht sich von selbst, dass diese Schubladen ungenau, grob und verzerrend sind und sich eigentlich niemand freiwillig in eine von ihnen begeben wird.


&lt;strong&gt;1. Die Kulturkämpfer&lt;/strong&gt;

Die Kulturkämpfer halten einen &quot;Zusammenprall der Kulturen&quot; - hier zwischen &quot;dem Islam&quot; und &quot;der christlichen-abendländischen Wertegemeinschaft&quot; - für wahrscheinlich oder sogar für bereits erfolgt. In der Regel halten sie den Islam für mit der oben genannten Wertegemeinschaft für nicht kompatibel und gehen davon aus, dass sich die aggressivste Ausübungsform des Islam mittel- bis langfristig durchsetzen wird. Sie halten den Einfluss des Islam auf das öffentliche Leben jetzt schon für zu hoch und erwarten eine immense Zunahme dieses Einflusses innerhalb der nächsten Jahrzehnte. Allerdings machen sie den einzelnen Muslimen das Angebot der Assimilation in die (ihrer Meinung nach) christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft.

Sie sammeln beständig Informationen, die ihre Thesen bestätigen (sollen). Da sie ihre Informationen auf der ganzen Welt sammeln, werden sie auch täglich fündig.

Die Kulturkämpfern beschäftigen sich am liebsten mit Demographie und mit Ausländerrecht.

Die Kulturkämpfer sind in der Blogosphäre und in allen angelsächsischen Medienquellen so zahlreich vertreten, dass es mir schwer fällt, wenige heraus zu greifen. Ich beschränke mich mal auf Mark Steyn , das Blog von &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/z/plog/blog.php/the_free_west&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Leon de Winter&lt;/a&gt; sowie das Blog &lt;a href=&quot;http://www.myblog.de/kewil&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fakten Fiktionen&lt;/a&gt;


&lt;strong&gt;2. Die Leitkulturalisten&lt;/strong&gt;

Die Leitkulturalisten halten einen &quot;Zusammprall der Kulturen&quot; für möglich, aber abwendbar. Bezüglich der Vereinbarkeit des Islam mit der o.g. Wertegemeinschaft sind sie skeptisch bis ablehnend.

Für sie steht ausser Frage, dass es eine christlich geprägte Leitkultur gibt, der sich Angehörige des Islam unterzuordnen haben. Sie haben ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie eine Integration von Muslimen in die (ihrer Meinung nach) christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft aussehen soll. Ihre Politikvorstellung zielt darauf ab, die integrationswilligen und -fähigen Muslime von den integrationsunwilligen bzw. -unfähigen Muslimen zu trennen.
Die Leitkulturalisten beschäftigen sich insbesondere mit Sozial- und Bildungspolitik. Ergebnisse der Migrationsforschung berücksichtigen sie (auch wenn sie den Begriff &quot;Migrationsforschung&quot; lieber vermeiden) und passen ihr Konzept mitunter auch diesen Ergebnissen an. Die Antwort auf die Frage, wie mit integrationsunwilligen bzw. - unfähigen Muslimen umzugehen ist, suchen sie bevorzugt im Ausländerrecht.

Da die Thesen und Lösungskonzepte (samt Umsetzungsansätzen) der Leitkulturalisten im Moment breit in allen Medien diskutiert werden, spare ich mir weitere Hinweise.


&lt;strong&gt;3. Die Statusquotisten&lt;/strong&gt;

Die Statusquotisten konzentrieren sich, wie die von mir gewählte Bezeichnung schon deutlich macht, eher auf den status quo. Sie versuchen, die Situation fortwährend zu analysieren und ihre Konzepte, die eher taktisch denn strategisch ausgerichtet sind, den Analysen anzupassen.
Einen &quot;Zusammenprall der Kulturen&quot; sehen die Statusquotisten entweder nicht, halten ihn für vermeidbar oder wenigstens seine Folgen für reparierbar. Bezüglich der Vereinbarkeit des Islam mit den Rechtsstaatsprinzipien westlicher Demokratien sind sie skeptisch bis optimistisch. Die Existenz einer Leitkultur bezweifeln sie oder sie lehnen die Idee einer Leitkultur ab.

Ihre Konzepte sind nicht lösungs- sondern prozessorientiert, weil es für sie keinen &quot;Endzustand der Integration&quot; gibt. Das macht sie naturgemäß besonders angreifbar.

Die Statusquotisten beschäftigen sich vor allem mit Migrationsforschung, Kriminologie, Islamwissenschaft und Integrationspolitik im engeren Sinne.

Auch die Statusquotisten sind in den Medien ausreichend präsent, weshalb ich mich hier auf zwei Links aus dem Blog &lt;a href=&quot;LINK&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;German Joys&lt;/a&gt; des in Düsseldorf lebenden US-Amerikaners Andrew Hammel beschränken möchte:

&lt;a href=&quot;http://andrewhammel.typepad.com/german_joys/2006/02/whats_so_funny_.html#more&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;What's So Funny 'bout Political Correctness?&lt;/a&gt;

&lt;a href=&quot;http://andrewhammel.typepad.com/german_joys/2006/02/political_corre.html#comments&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;A Little Political Correctness Goes a Long Way, Part 2&lt;/a&gt;


&lt;strong&gt;4. Die Multikulturalisten&lt;/strong&gt;

Die Multikulturalisten lehnen die These von einem &quot;Zusammenprall der Kulturen&quot; ab. Sie halten eine Auflösung der Mehrheitsgesellschaft in mehrere gleichrangige Teilgesellschaften für wünschenswert und ein friedliches Neben- oder Miteinander dieser Teilgesellschaften für möglich. Sie vertrauen fest auf eine (weitere) Säkularisierung der einzelnen Religionen, wenn allen Religionen und Weltanschauungen die gleichen Rechte und Entfaltungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Sie wenden sich grundsätzlich gegen Beschränkungen des Zuzugs aus dem Ausland und halten die Aufnahme von Migranten schon allein aus Gründen der kulturellen Bereicherung für wünschenswert. 

Durch den Zuzug von Ausländern (egal, ob bereits erfolgt oder zukünftig) auftretende Probleme wollen die Multikulturalisten, so sie die Probleme überhaupt als solche erkennen, vor allem mit Sozialarbeit und staatlichen Transferleistungen lösen.

Da ich diese Gruppe für die mit Abstand kleinste halte und ich ausserdem der Ansicht bin, dass ihr in den letzten Jahren schon zuviel mediale Aufmerksamkeit zuteil geworden ist (was wiederum zu einem maßlosen Überschätzung ihrer Größe geführt hat), möchte ich es dabei bewenden lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Nils Minkmar</p>
	<p>Ich bin platt. Da komme ich nichts ahnend von der SPD-Ortsveinssitzung zurück und will eben noch bei <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.blogfrei.de%2Fmetalust&amp;i=0&amp;c=fae897c32c0f258c3f0b596ccb5bbd437452e0c8" rel="nofollow">metalust &amp; subdiskurse </a> eine Erwiderung <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.blogfrei.de%2Fmetalust%2F2006%2F02%2Fschoen_gut_wahr.html%23comment-12654&amp;i=0&amp;c=9534090522b9e13da1373d2e274a65618e1ea5d9" rel="nofollow">zum selben Thema</a> schreiben, in der ich ausführen möchte, dass ich mich wieder beruhigt habe, dass es jetzt auch mal gut ist mit dem meinerseitigen Nils-Minkmar-bashing und dass ich seine Artikel sonst immer ganz klasse finde - und jetzt tauchen Sie (voraus gesetzt, dass der Verfasser des Kommentars Nr. 27 wirklich identisch ist mit dem Verfasser des von mir verissenen FAS-Artikels - soviel Paranoia muss sein) hier auf und picken sich ausgerechnet meine Kritik heraus. Wie steh&#8217; ich denn jetzt da?</p>
	<p>Ihre Fragen beantworte ich im folgenden Kommentar. Bevor ich dies tun kann, muss ich zunächst mal eine notwendige Differenzierung vornehmen. Falls es ihnen lediglich auf die Beantwortung Ihrer Fragen ankommt, können sie ja gleich zum nächsten Kommentar scrollen. </p>
	<p>Nach meinem Dafürhalten sind nämlich nicht die Experten das Problem, sondern die im Bezug auf Integrationspolitik bestehenden Lager. Der Einfachheit halber möchte ich sie in vier Schubladen stecken. Es versteht sich von selbst, dass diese Schubladen ungenau, grob und verzerrend sind und sich eigentlich niemand freiwillig in eine von ihnen begeben wird.</p>
	<p><strong>1. Die Kulturkämpfer</strong></p>
	<p>Die Kulturkämpfer halten einen &#8220;Zusammenprall der Kulturen&#8221; - hier zwischen &#8220;dem Islam&#8221; und &#8220;der christlichen-abendländischen Wertegemeinschaft&#8221; - für wahrscheinlich oder sogar für bereits erfolgt. In der Regel halten sie den Islam für mit der oben genannten Wertegemeinschaft für nicht kompatibel und gehen davon aus, dass sich die aggressivste Ausübungsform des Islam mittel- bis langfristig durchsetzen wird. Sie halten den Einfluss des Islam auf das öffentliche Leben jetzt schon für zu hoch und erwarten eine immense Zunahme dieses Einflusses innerhalb der nächsten Jahrzehnte. Allerdings machen sie den einzelnen Muslimen das Angebot der Assimilation in die (ihrer Meinung nach) christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft.</p>
	<p>Sie sammeln beständig Informationen, die ihre Thesen bestätigen (sollen). Da sie ihre Informationen auf der ganzen Welt sammeln, werden sie auch täglich fündig.</p>
	<p>Die Kulturkämpfern beschäftigen sich am liebsten mit Demographie und mit Ausländerrecht.</p>
	<p>Die Kulturkämpfer sind in der Blogosphäre und in allen angelsächsischen Medienquellen so zahlreich vertreten, dass es mir schwer fällt, wenige heraus zu greifen. Ich beschränke mich mal auf Mark Steyn , das Blog von <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fz%2Fplog%2Fblog.php%2Fthe_free_west&amp;i=0&amp;c=a7ff8b112749f20c8e6d6f51a7521be15fff68a9" rel="nofollow">Leon de Winter</a> sowie das Blog <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.myblog.de%2Fkewil&amp;i=0&amp;c=e9fc2690581e2db64f913e7d1c7e58395c72162e" rel="nofollow">Fakten Fiktionen</a></p>
	<p><strong>2. Die Leitkulturalisten</strong></p>
	<p>Die Leitkulturalisten halten einen &#8220;Zusammprall der Kulturen&#8221; für möglich, aber abwendbar. Bezüglich der Vereinbarkeit des Islam mit der o.g. Wertegemeinschaft sind sie skeptisch bis ablehnend.</p>
	<p>Für sie steht ausser Frage, dass es eine christlich geprägte Leitkultur gibt, der sich Angehörige des Islam unterzuordnen haben. Sie haben ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie eine Integration von Muslimen in die (ihrer Meinung nach) christlich geprägte Mehrheitsgesellschaft aussehen soll. Ihre Politikvorstellung zielt darauf ab, die integrationswilligen und -fähigen Muslime von den integrationsunwilligen bzw. -unfähigen Muslimen zu trennen.<br />
Die Leitkulturalisten beschäftigen sich insbesondere mit Sozial- und Bildungspolitik. Ergebnisse der Migrationsforschung berücksichtigen sie (auch wenn sie den Begriff &#8220;Migrationsforschung&#8221; lieber vermeiden) und passen ihr Konzept mitunter auch diesen Ergebnissen an. Die Antwort auf die Frage, wie mit integrationsunwilligen bzw. - unfähigen Muslimen umzugehen ist, suchen sie bevorzugt im Ausländerrecht.</p>
	<p>Da die Thesen und Lösungskonzepte (samt Umsetzungsansätzen) der Leitkulturalisten im Moment breit in allen Medien diskutiert werden, spare ich mir weitere Hinweise.</p>
	<p><strong>3. Die Statusquotisten</strong></p>
	<p>Die Statusquotisten konzentrieren sich, wie die von mir gewählte Bezeichnung schon deutlich macht, eher auf den status quo. Sie versuchen, die Situation fortwährend zu analysieren und ihre Konzepte, die eher taktisch denn strategisch ausgerichtet sind, den Analysen anzupassen.<br />
Einen &#8220;Zusammenprall der Kulturen&#8221; sehen die Statusquotisten entweder nicht, halten ihn für vermeidbar oder wenigstens seine Folgen für reparierbar. Bezüglich der Vereinbarkeit des Islam mit den Rechtsstaatsprinzipien westlicher Demokratien sind sie skeptisch bis optimistisch. Die Existenz einer Leitkultur bezweifeln sie oder sie lehnen die Idee einer Leitkultur ab.</p>
	<p>Ihre Konzepte sind nicht lösungs- sondern prozessorientiert, weil es für sie keinen &#8220;Endzustand der Integration&#8221; gibt. Das macht sie naturgemäß besonders angreifbar.</p>
	<p>Die Statusquotisten beschäftigen sich vor allem mit Migrationsforschung, Kriminologie, Islamwissenschaft und Integrationspolitik im engeren Sinne.</p>
	<p>Auch die Statusquotisten sind in den Medien ausreichend präsent, weshalb ich mich hier auf zwei Links aus dem Blog <a href="LINK" rel="nofollow">German Joys</a> des in Düsseldorf lebenden US-Amerikaners Andrew Hammel beschränken möchte:</p>
	<p><a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fandrewhammel.typepad.com%2Fgerman_joys%2F2006%2F02%2Fwhats_so_funny_.html%23more&amp;i=0&amp;c=43baea3bd814dcff7c85239eb22abbfc2180de79" rel="nofollow">What&#8217;s So Funny &#8217;bout Political Correctness?</a></p>
	<p><a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fandrewhammel.typepad.com%2Fgerman_joys%2F2006%2F02%2Fpolitical_corre.html%23comments&amp;i=0&amp;c=01ff0c7733715b2db0a7a8b763c15e22083ee355" rel="nofollow">A Little Political Correctness Goes a Long Way, Part 2</a></p>
	<p><strong>4. Die Multikulturalisten</strong></p>
	<p>Die Multikulturalisten lehnen die These von einem &#8220;Zusammenprall der Kulturen&#8221; ab. Sie halten eine Auflösung der Mehrheitsgesellschaft in mehrere gleichrangige Teilgesellschaften für wünschenswert und ein friedliches Neben- oder Miteinander dieser Teilgesellschaften für möglich. Sie vertrauen fest auf eine (weitere) Säkularisierung der einzelnen Religionen, wenn allen Religionen und Weltanschauungen die gleichen Rechte und Entfaltungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Sie wenden sich grundsätzlich gegen Beschränkungen des Zuzugs aus dem Ausland und halten die Aufnahme von Migranten schon allein aus Gründen der kulturellen Bereicherung für wünschenswert. </p>
	<p>Durch den Zuzug von Ausländern (egal, ob bereits erfolgt oder zukünftig) auftretende Probleme wollen die Multikulturalisten, so sie die Probleme überhaupt als solche erkennen, vor allem mit Sozialarbeit und staatlichen Transferleistungen lösen.</p>
	<p>Da ich diese Gruppe für die mit Abstand kleinste halte und ich ausserdem der Ansicht bin, dass ihr in den letzten Jahren schon zuviel mediale Aufmerksamkeit zuteil geworden ist (was wiederum zu einem maßlosen Überschätzung ihrer Größe geführt hat), möchte ich es dabei bewenden lassen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Nils Minkmar</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2116</link>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2006 17:09:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2116</guid>
					<description>@Marian Wirth

Das Resultat dieser ganzen bienenfleißigen Experten ist ja nicht gerade superduper.Oder doch? Haben Sie angesichts der von ihnen beschriebenen Aktivitäten den Eindruck, alles sei in bester Ordnung? Wir könnten den Experten vertauen und schlafen gehen?
Hätte ich auf Rücksicht auf vor sich hin analysierende Tagungstouristen die Lage beschönigen sollen?
Schauen Sie, auch kurz vor dem Fall der Mauer fanden Tagungen zur DDR statt in denen nichts vom kommenden Epochenbruch verlautet wurde.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Marian Wirth</p>
	<p>Das Resultat dieser ganzen bienenfleißigen Experten ist ja nicht gerade superduper.Oder doch? Haben Sie angesichts der von ihnen beschriebenen Aktivitäten den Eindruck, alles sei in bester Ordnung? Wir könnten den Experten vertauen und schlafen gehen?<br />
Hätte ich auf Rücksicht auf vor sich hin analysierende Tagungstouristen die Lage beschönigen sollen?<br />
Schauen Sie, auch kurz vor dem Fall der Mauer fanden Tagungen zur DDR statt in denen nichts vom kommenden Epochenbruch verlautet wurde.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Klaus</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2070</link>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 23:06:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2070</guid>
					<description>Ihr seid eine ziemlich naive Gesellschaft... die Mehrheit in einer Demokratie bestimmt, wo es langgeht. Wenn aufgeklärte Werte nicht mehr eine Mehrheit hinter sich bringen können, dann kann man auch legitim Köpfe abhacken.
Habt Ihr auch schon von Doppelzüngigkeit gehört mit der sich Imame hierzulande äussern. Moderat schlichtend aud deutsch, aggressiv anstiftend auf arabisch.
Parallelgesellschaften fördern Unverständnis und Unverständnis fördert evetuell auch Hass und Vorurteile. (Wobei wohl viele tatsächlich zutreffen...)
Es gibt nur eines: Radikale raus! Alle Kinder ZUSAMMEN in die Schule und alle Fächer. Sie müssen ja schliesslich in Zukunft MITEINANDER leben. Falls nicht -&amp;gt; zurückschicken!
Was denkt Ihr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ihr seid eine ziemlich naive Gesellschaft&#8230; die Mehrheit in einer Demokratie bestimmt, wo es langgeht. Wenn aufgeklärte Werte nicht mehr eine Mehrheit hinter sich bringen können, dann kann man auch legitim Köpfe abhacken.<br />
Habt Ihr auch schon von Doppelzüngigkeit gehört mit der sich Imame hierzulande äussern. Moderat schlichtend aud deutsch, aggressiv anstiftend auf arabisch.<br />
Parallelgesellschaften fördern Unverständnis und Unverständnis fördert evetuell auch Hass und Vorurteile. (Wobei wohl viele tatsächlich zutreffen&#8230;)<br />
Es gibt nur eines: Radikale raus! Alle Kinder ZUSAMMEN in die Schule und alle Fächer. Sie müssen ja schliesslich in Zukunft MITEINANDER leben. Falls nicht -&gt; zurückschicken!<br />
Was denkt Ihr?
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Ingmar</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2065</link>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 20:36:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2065</guid>
					<description>Rayson sagte: &quot;Insofern ist [die Entsakralisierung] etwas, was ich mir als allgemeingültig wünschte, aber nicht als repräsentativ für den Islam sehe.&quot;
Da du ja selbst zugegeben hast, dass du in religiösen Dingen befangen (meine Achtung, sowas würde sicher nicht jeder zugeben) und kein Islamexperte bist, würde ich deinen letzten Beitrag mal so stehen lassen und hoffe, dass du dich da irrst ;-)
Nichtsdestotrotz müssen wir natürlich weiter zur Völkerverständigung beitragen und die Situation genau beobachten.
In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Rayson sagte: &#8220;Insofern ist [die Entsakralisierung] etwas, was ich mir als allgemeingültig wünschte, aber nicht als repräsentativ für den Islam sehe.&#8221;<br />
Da du ja selbst zugegeben hast, dass du in religiösen Dingen befangen (meine Achtung, sowas würde sicher nicht jeder zugeben) und kein Islamexperte bist, würde ich deinen letzten Beitrag mal so stehen lassen und hoffe, dass du dich da irrst <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Nichtsdestotrotz müssen wir natürlich weiter zur Völkerverständigung beitragen und die Situation genau beobachten.<br />
In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2064</link>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 19:26:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2064</guid>
					<description>@Ingmar

&lt;i&gt;es beruhigt mich zu lesen, dass du die 1,5 Mrd nicht über einen Kamm scheren willst und bereit bis den Dialog zu suchen &lt;/i&gt;

Tell me you're just kiddin', babe...

Definitiv, solche Aussagen wie von Bencheikh sind wahre Lichtblicke. Die &quot;Entsakralisierung&quot; des Urtextes, die er fordert und ohne die ein Zusammenleben nicht funktionieren wird, ist aber, so meine ich zu wissen, blanke Häresie, weil Auslegung entgegen allem, woran Muslime bislang glaubten. Insofern ist es etwas, was ich mir als allgemeingültig wünschte, aber nicht als repräsentativ für den Islam sehe. Kann der Mann solche Aussagen inmitten von Kairo treffen?

Was die Säkularisierung betrifft, würde ich gerne widersprechen. Man kann Religionen nicht danach beurteilen, wie weit sich ihre Gläubigen von ihren Ansprüchen entfernt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Ingmar</p>
	<p><i>es beruhigt mich zu lesen, dass du die 1,5 Mrd nicht über einen Kamm scheren willst und bereit bis den Dialog zu suchen </i></p>
	<p>Tell me you&#8217;re just kiddin&#8217;, babe&#8230;</p>
	<p>Definitiv, solche Aussagen wie von Bencheikh sind wahre Lichtblicke. Die &#8220;Entsakralisierung&#8221; des Urtextes, die er fordert und ohne die ein Zusammenleben nicht funktionieren wird, ist aber, so meine ich zu wissen, blanke Häresie, weil Auslegung entgegen allem, woran Muslime bislang glaubten. Insofern ist es etwas, was ich mir als allgemeingültig wünschte, aber nicht als repräsentativ für den Islam sehe. Kann der Mann solche Aussagen inmitten von Kairo treffen?</p>
	<p>Was die Säkularisierung betrifft, würde ich gerne widersprechen. Man kann Religionen nicht danach beurteilen, wie weit sich ihre Gläubigen von ihren Ansprüchen entfernt haben.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Ingmar</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2063</link>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 18:41:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2063</guid>
					<description>Ok, es beruhigt mich zu lesen, dass du die 1,5 Mrd nicht über einen Kamm scheren willst und bereit bis den Dialog zu suchen :-)
Vielleicht ist der Mufti von Marseille, Soheib Bencheikh, so eine Person, auf die du gerne stoßen würdest. Er spricht nämlich gegen die Verflechtung von Islam und Staat und sagt:
&quot;Es finden sich [im Koran] neben Versen, die zum Respekt der Juden und Christen auffordern, auch Stellen, die unumwunden zur Anwendung von Gewalt gegen Götzenanbeter und “Polytheisten” auffordern. Doch der größte Teil der Texte muss durch die Umstände ihrer Offenbarung relativiert und in ihren historischen Kontext eingebettet werden. [...] Man muss sie neu lesen, um ihren unvergänglichen, universellen Wert zu erfahren, und sollte sie nicht dazu benutzen, politische und persönliche Aktivitäten zu rechtfertigen. [...] Die Gruppen, die heute nur eine einzige, wörtlich genommene und obskurantistische Interpretation des Koran durchsetzen wollen, weichen ganz eindeutig von ihm ab und entfernen sich weit von ihm. [...]&quot;

Nachzulesen auf den Webseiten der Bundeszentrale für Politische Bildung - &lt;a href=&quot;http://www.bpb.de/veranstaltungen/9J6MUS,0,0,%93Entweder_geht_der_Islam_mit_seiner_Zeit_oder_er_bleibt_am_Rande_der_modernen_Gesellschaft%94.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;“Entweder geht der Islam mit seiner Zeit, oder er bleibt am Rande der modernen Gesellschaft”&lt;/a&gt;.

Das mit der Säkularisierung ist sicher ein richtiger Ansatz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ok, es beruhigt mich zu lesen, dass du die 1,5 Mrd nicht über einen Kamm scheren willst und bereit bis den Dialog zu suchen <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Vielleicht ist der Mufti von Marseille, Soheib Bencheikh, so eine Person, auf die du gerne stoßen würdest. Er spricht nämlich gegen die Verflechtung von Islam und Staat und sagt:<br />
&#8220;Es finden sich [im Koran] neben Versen, die zum Respekt der Juden und Christen auffordern, auch Stellen, die unumwunden zur Anwendung von Gewalt gegen Götzenanbeter und “Polytheisten” auffordern. Doch der größte Teil der Texte muss durch die Umstände ihrer Offenbarung relativiert und in ihren historischen Kontext eingebettet werden. [&#8230;] Man muss sie neu lesen, um ihren unvergänglichen, universellen Wert zu erfahren, und sollte sie nicht dazu benutzen, politische und persönliche Aktivitäten zu rechtfertigen. [&#8230;] Die Gruppen, die heute nur eine einzige, wörtlich genommene und obskurantistische Interpretation des Koran durchsetzen wollen, weichen ganz eindeutig von ihm ab und entfernen sich weit von ihm. [&#8230;]&#8221;</p>
	<p>Nachzulesen auf den Webseiten der Bundeszentrale für Politische Bildung - <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fveranstaltungen%2F9J6MUS%2C0%2C0%2C%2593Entweder_geht_der_Islam_mit_seiner_Zeit_oder_er_bleibt_am_Rande_der_modernen_Gesellschaft%2594.html&amp;i=0&amp;c=d19c34740e23e0b35f9038b1c164047dd4d36906" rel="nofollow">“Entweder geht der Islam mit seiner Zeit, oder er bleibt am Rande der modernen Gesellschaft”</a>.</p>
	<p>Das mit der Säkularisierung ist sicher ein richtiger Ansatz.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2059</link>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2006 16:59:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/02/19/lasst-uns-dem-islamismus-mit-kapitulation-drohen/#comment-2059</guid>
					<description>@Ingmar

Im Prinzip hast du mich verstanden (bzw. ich konnte mich verständlich machen - zu Kommunikation gehören ja immer zwei). Wobei ich die &quot;altertümliche Interpretation des Korans&quot; aber eigentlich nicht als Ausnahme ansehe, sondern nur als konsequente Theologie. 

Ich könnte jetzt viel erzählen, was für Gründe ich dafür sehe (in erster Linie entstehungsgeschichtliche), aber ich will mich mit meinem Halbwissen auch nicht gerade als der große Islamexperte aufspielen. Zumal ich beim Thema Religion sehr befangen bin. Ich bin nur jemand, der es gewohnt ist, interpretierend mit Texten umzugehen. 

Es würde mich wirklich freuen, wenn ich irgendwann auf jemanden stieße, der unsere westliche kritische Herangehensweise kennt und mir trotzdem überzeugend darlegt, dass der Islam in Wirklichkeit anders ist als ich ihn sehe.

Was die individuelle Einstellung der Muslime betrifft: Das ist der Prozess der Säkularisierung, den es auch bei den Christen oder Juden gibt. Aber damit sind wir beim Punkt: Muss der Islam säkular werden, um kompatibel zu liberalen Gesellschaften zu sein? Oder kann er das auch aus sich heraus? Je nach Beantwortung dieser Fragen entstehen unterschiedliche politische Szenarien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Ingmar</p>
	<p>Im Prinzip hast du mich verstanden (bzw. ich konnte mich verständlich machen - zu Kommunikation gehören ja immer zwei). Wobei ich die &#8220;altertümliche Interpretation des Korans&#8221; aber eigentlich nicht als Ausnahme ansehe, sondern nur als konsequente Theologie. </p>
	<p>Ich könnte jetzt viel erzählen, was für Gründe ich dafür sehe (in erster Linie entstehungsgeschichtliche), aber ich will mich mit meinem Halbwissen auch nicht gerade als der große Islamexperte aufspielen. Zumal ich beim Thema Religion sehr befangen bin. Ich bin nur jemand, der es gewohnt ist, interpretierend mit Texten umzugehen. </p>
	<p>Es würde mich wirklich freuen, wenn ich irgendwann auf jemanden stieße, der unsere westliche kritische Herangehensweise kennt und mir trotzdem überzeugend darlegt, dass der Islam in Wirklichkeit anders ist als ich ihn sehe.</p>
	<p>Was die individuelle Einstellung der Muslime betrifft: Das ist der Prozess der Säkularisierung, den es auch bei den Christen oder Juden gibt. Aber damit sind wir beim Punkt: Muss der Islam säkular werden, um kompatibel zu liberalen Gesellschaften zu sein? Oder kann er das auch aus sich heraus? Je nach Beantwortung dieser Fragen entstehen unterschiedliche politische Szenarien.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
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