Was wirkt
Das nennt man dann wohl Deeskalation. Vernünftig, weil die ökonomischen und sonstigen Folgen den Nutzen weit übertroffen hätten. Da muss man Meinungsfreiheit schon mal ein bisschen hintanstellen. Genau so vernünftig, wie weiter Geld an die Palästinenser zu überweisen, sonst werden die erst richtig böse, und das können wir ja nicht wollen.
Wir lernen: Mit der richtigen Drohung kannst du alles erreichen. Bei den Vetomächten im Sicherheitsrat ist die Botschaft wahrscheinlich jetzt auch angekommen. Denn wer weiß, was es für uns noch so alles zu deeskalieren gibt, wenn Achumdienetschad erstmal mit Atomwaffen herumfuchtelt.

Zum Glück haben wir uns nicht an der Karikaturen-Solidarisierungskampagne beteiligt. Wie man sieht, wären es die Empfänger nicht wert gewesen.
Wir müssen wohl weiter darauf warten, dass ein arabischer Voltaire auf den Plan tritt. In den Europäern, die dessen freiheitlichen Geist wohl längst vergessen bzw. gegen gutmenschliche Feigheit eingetauscht haben, wird dieser dann aber leider keine Verbündeten finden.
Kommentar von Boche — 31.01.2006 @ 13:08 (UTC)
Appeasement, sagt man dazu, Appeasement …
Kommentar von jo@chim — 31.01.2006 @ 18:45 (UTC)
Sehr schön hierzu übrigens mal wieder Henryk Broder:
“Einen bedrohen, eine Million einschüchtern” (in SPON)
Kommentar von Rayson — 31.01.2006 @ 19:14 (UTC)
Und Ulrich Speck nicht zu vergessen!
Kommentar von Rayson — 31.01.2006 @ 19:17 (UTC)
Weltreligion, beleidigt
In Europa ist man weltoffen: man speist beim Chinesen, geht zum islamischen Gemeindefest, liebt den Dalai Lama, akzeptiert Andersartigkeit mit dem Argument »so sind sie die …«. Wenn nun eine Zeitung diese repressive Toleranz bricht – und sei es ei
Kommentar von /usr/portage — 6.02.2006 @ 15:41 (UTC)