B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade

30.01.2006

Bedingungslos

Abgelegt in: Politik

Sie wollen das Geld also nur für die Infrastruktur einsetzen? Dafür möchten sie aber auch keine Vorbedingungen erfüllen müssen?
Im Klartext heißt das also, dass die EU die zivile Basis eures Feldzuges gegen die Juden bezahlen soll? Und das bittesehr ohne nachzufragen oder gar Bedingungen zu stellen? Aha.

Da es ja zum Teil auch mein Geld ist, welches da von der grüngewandeten Mord-Kanaille gefordert wird, mal kurz eine Antwort:

Nein. Mein Geld bekommt ihr nicht.
Oder - sollte sich die Kanzlerin doch noch von Idioten aus den Reihen der Grünen und SED-Nachfolger weichklopfen lassen - nur unter Protest. Verstanden?

5 Meinungen »

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  1. Wegen fehlenden Geldes könnten sie bisher nur Kindergärten bauen. Jetzt sind Autobahnen dran.

    Kommentar von Dirk — 30.01.2006 @ 16:32 (UTC)

  2. Aber unsere tapferen Widerstandskämpfer können sich auf ihre alten Freunde verlassen, z.B. den notorischen Udo Steinbach:

    “Ein Verlust des EU-Geldes wäre Wind in den Segeln der Radikalen in der Hamas”, warnt etwa der Nahost-Experte Udo Steinbach vom Hamburger Orient-Institut, ein sofortiger Finanzierungs-Stopp wäre deshalb ein “katastrophaler Fehler”.

    Selbst den weiteren Geldfluss an zu deutliche Bedingungen zu knüpfen, hält Steinbach für gefährlich - denn im Hintergrund lauert mit dem Iran ein Ersatz-Zahler, dessen Einfluss niemand wünschen kann, der am Frieden in Nahost interessiert ist: “Der Iran würde durch einen Stopp der Gelder an Gewicht gewinnen”. Nur wer zahlt, zählt auch etwas. Diese Formel mag den westlichen Gebern nicht gefallen, aber sie kommen daran nicht vorbei.

    Quelle: SPON

    Kommentar von Rayson — 30.01.2006 @ 18:12 (UTC)

  3. Das mit dem “Weichklopfen” wird wohl nicht nötig sein; wie dem von Rayson verlinkten Artikel zu entnehmen ist, deutet sich ja eher an, dass man der Hamas ad ultimo Zeit lassen wird mit der Regierungsbildung. Da ja schon die erste “Legislaturperiode” 10 Jahre gedauert hat, weisst du ungefähr, wie lange die Gelder noch fliessen werden.

    Bei den Bedingungen, die jetzt immer wieder genannt werden, fehlt mir eigentlich noch eine: der Abbruch der Beziehungen zum Iran. Ach nee, bringt ja eh’ nix. Da die EU(und EU-Mitgliedsstaaten) ja bisher noch nichtmal in der Lage waren, die ordnungsgemässe Verwendung der zur Verfügung gestellten Mittel zu kontrollieren, kann man eine effektive Kontrolle der Hamas-Aussenpolitik wohl erst recht vergessen.

    Andererseits: Falls wirklich finanzielle Mittel zurück gehalten werden sollten, freue ich mich schon darauf, wie Karin Storch im heute-journal das erste palästinensische Baby mit Hunger-Ödem in die Kamera hält.

    [Nein, ich freue mich natürlich nicht darauf. Sollte nur ein sarkastischer Ausblick auf die zukünftige Berichterstattung sein. Das nur als Ergänzung für Schnellmerker.]

    Kommentar von Marian Wirth — 30.01.2006 @ 19:53 (UTC)

  4. > Nur wer zahlt, zählt auch etwas.

    lol, ob Herrn Steinbach schonmal einen Gedanken darauf verschwendet hat, wie sehr uns das interessiert, für Terroristen “etwas zu zählen”?

    Kommentar von der gute don — 30.01.2006 @ 21:18 (UTC)

  5. > Nahost-Experte Udo Steinbach vom Hamburger Orient-Institut,
    Vormerken.
    Noch eine Institution, bei der man die Verschleuderung von Steuergeldern stoppen kann.

    Kommentar von Ralf Arnemann — 2.02.2006 @ 12:57 (UTC)

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