Bildung privat organisieren?
Auf choices.li ist ein Artikel zu finden, der mich inspiriert hat.
Noch ist der Zeitpunkt, dass mein Kind zur Schule gehen wird, noch in einigermaßen weiter Ferne. Aber nichts desto trotz weiß ich schon jetzt, dass ich mir Sorgen über die Qualität der Bildung machen werde, weil mir das Vertrauen in die deutschen Schulen und Lehrer fehlt.
Privat organisierte Bildung in einer anregenden Atmosphäre - das wäre tatsächlich eine Alternative. Mal sehen, ob das realisierbar sein kann.

Und wo legt Dein Kind später die Prüfungen ab? Ich denke, dass privates Engagement die staatlichen Schulen sehr gut ergänzen kann. Hier in DD hat fast jede Schule einen Verein, der Geld oder auch Leistungen für die Schule “eintreibt”. Mit etwas privater Hilfe können kommunale Schulen gut funktionieren. Diese Hilfe muss übrigens /nicht/ immer in Euro geleistet werden! Praxiswissen, Hilfe bei der Betreuung am Nachmittag oder gegenseitige Hilfe beim Lernen sind auch gefragt. Aber auch so banale Dinge, wie einen Zaun zu streichen oder den Spielplatz der Schule auf Vordermann zu bringen.
just my 2 cent,
Stefan
Kommentar von stefanolix — 25.01.2006 @ 12:41 (UTC)
Ja, im verlinkten Artikel geht es ja auch um ergänzende Angebote. Wobei diese eher schulfern also auch nicht über schulische Vereine gedacht sind.
Aber wichtig ist sicher vor allem, dass eventuelle Bildungslücken gefüllt werden können.
Kommentar von Boche — 25.01.2006 @ 13:14 (UTC)
> Aber nichts desto trotz weiß ich schon jetzt, dass ich mir
> Sorgen über die Qualität der Bildung machen werde, weil mir
> das Vertrauen in die deutschen Schulen und Lehrer fehlt.
Erst einmal ruhig bleiben und wenns dann losgeht, die Schulen genauer anschauen.
Es hat sich viel getan in den letzten Jahren (durch den PISA-Schock) und eine Reihe staatlicher Schulen sind bei Engagement und Qualität durchaus vorzeigbar.
Kommentar von Ralf Arnemann — 27.01.2006 @ 9:26 (UTC)
@Ralf
Das wäre gut. Ich werde das dann später mal kritisch unter die Lupe nehmen. Wie es aussieht läuft es aber wohl auf die Waldorfschule hinaus. Die scheinen in unserer (ländlichen) Umgebung am meisten zu bieten. Hoffentlich ist das in 6 Jahren auch noch so.
Kommentar von Boche — 27.01.2006 @ 9:35 (UTC)
Naja, mit den Lehrern auf meiner staatl. Schule kam ich eigentlich ganz gut klar. Die waren nämlich i.d.R. nicht Anhänger einer wirren Sektenreligion (Anthroposophie), die u.A. allen Ernstes behauptet, die Germanen wären Nachfahren von aus Atlantis Vertriebenen und weiß der Teufel noch Allem. Siehe dazu die beiden verlinkten Artikel aus dem Magazin Novo.
Kommentar von T☺bias — 2.03.2006 @ 12:03 (UTC)