<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/1.5.1-alpha" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Comments on: Liberale Autoritäten</title>
	<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 06:50:02 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.1-alpha</generator>

	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1615</link>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2006 11:47:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1615</guid>
					<description>@Tim

Was, wenn man das &quot;Denken von großen Zukunftsentwürfen&quot; an sich schon für etwas hält, das wegen der Gefahren von Wirklichkeitsverdrängung und Totalitarismus besser unterlassen werden sollte?

&lt;i&gt;ich erwarte eigentlich nur, dass kritik als solche wahrgenommen wird &lt;/i&gt;

Wahrnehmen ja. Das bedeutet aber nicht, dass wir dabei die Begriffswelt des Kritikers zu unserer eigenen machen. Mag sein, dass jemand, der sich intensiv mit einer bestimmten Theorie auseinandersetzt, unangenehm davon berührt wird, wenn sie in Blogeinträgen profanisiert wird. Aber das muss jede Theorie aushalten können, die den Anspruch erhebt, Wirklichkeit verändern zu wollen oder zu können, denn Umsetzung ist immer Profanisierung.

&lt;i&gt;dass das von euch vertretene auch auf diesen blog selbst angewandt wird&lt;/i&gt;

Das kommt drauf an, was du unter dem &quot;Vertretenen&quot; verstehst. Unser Ideal einer größtmöglichen Freiheit des Einzelnen sehen wir hier dadurch verwirklicht, dass wir schreiben, was wir denken, und dass Andere dazu schreiben, was sie denken. Wer einen unserer Einträge zu wirtschaftspolitischen Fragen z.B. aus der Sicht marxistischer Theorie kritisieren will, kann das also gerne tun, nur sollte er nicht erwarten, das wir deswegen in eine Diskussion einsteigen, um tatsächliche oder angebliche theoretische Lücken und Schwächen des Marxismus aufzudecken. Wir sprechen hier Deutsch, und man darf zwar gerne auf Englisch antworten, sollte aber nicht annehmen, dass wir, nur um mit demjenigen weiter kommunizieren zu können, deswegen die Sprache wechseln und uns dort auf Stilistikdiskussionen einlassen.

Die Maßstäbe, die wir an andere Blogs anlegen, lassen wir natürlich auch für diesen hier gelten. Und umgekehrt. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Tim</p>
	<p>Was, wenn man das &#8220;Denken von großen Zukunftsentwürfen&#8221; an sich schon für etwas hält, das wegen der Gefahren von Wirklichkeitsverdrängung und Totalitarismus besser unterlassen werden sollte?</p>
	<p><i>ich erwarte eigentlich nur, dass kritik als solche wahrgenommen wird </i></p>
	<p>Wahrnehmen ja. Das bedeutet aber nicht, dass wir dabei die Begriffswelt des Kritikers zu unserer eigenen machen. Mag sein, dass jemand, der sich intensiv mit einer bestimmten Theorie auseinandersetzt, unangenehm davon berührt wird, wenn sie in Blogeinträgen profanisiert wird. Aber das muss jede Theorie aushalten können, die den Anspruch erhebt, Wirklichkeit verändern zu wollen oder zu können, denn Umsetzung ist immer Profanisierung.</p>
	<p><i>dass das von euch vertretene auch auf diesen blog selbst angewandt wird</i></p>
	<p>Das kommt drauf an, was du unter dem &#8220;Vertretenen&#8221; verstehst. Unser Ideal einer größtmöglichen Freiheit des Einzelnen sehen wir hier dadurch verwirklicht, dass wir schreiben, was wir denken, und dass Andere dazu schreiben, was sie denken. Wer einen unserer Einträge zu wirtschaftspolitischen Fragen z.B. aus der Sicht marxistischer Theorie kritisieren will, kann das also gerne tun, nur sollte er nicht erwarten, das wir deswegen in eine Diskussion einsteigen, um tatsächliche oder angebliche theoretische Lücken und Schwächen des Marxismus aufzudecken. Wir sprechen hier Deutsch, und man darf zwar gerne auf Englisch antworten, sollte aber nicht annehmen, dass wir, nur um mit demjenigen weiter kommunizieren zu können, deswegen die Sprache wechseln und uns dort auf Stilistikdiskussionen einlassen.</p>
	<p>Die Maßstäbe, die wir an andere Blogs anlegen, lassen wir natürlich auch für diesen hier gelten. Und umgekehrt.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Tim</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1614</link>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2006 10:04:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1614</guid>
					<description>@dr. dean
good point. allerdings halte ich wenig davon, das denken von großen zukunftsentwürfen deshalb zu verwerfen, weil diese in ihrer konsequenz eigenen vorstellungen entgegenstehen. genau in dieser differenz liegt das kritische potential von zukunftsentwürfen.
ein potential, das imho auch in der auseinandersetzung mit tagespolitischen fragen gewinnbringend ist.
@rayson
&lt;blockquote&gt;Stoßt euch ruhig an unseren Begriffen, Definitionen, Meinungen, aber bitte erwartet nie, dass wir Kriterien gerecht werden, die für euch vielleicht gelten. Es sind nicht immer auch unsere.&lt;/blockquote&gt;
ich erwarte eigentlich nur, dass kritik als solche wahrgenommen wird und dass das von euch vertretene auch auf diesen blog selbst angewandt wird (im rahmen der möglichkeiten, über die man einmal reflektieren müsste, wenn es um das bloggen geht...).</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@dr. dean<br />
good point. allerdings halte ich wenig davon, das denken von großen zukunftsentwürfen deshalb zu verwerfen, weil diese in ihrer konsequenz eigenen vorstellungen entgegenstehen. genau in dieser differenz liegt das kritische potential von zukunftsentwürfen.<br />
ein potential, das imho auch in der auseinandersetzung mit tagespolitischen fragen gewinnbringend ist.<br />
@rayson</p>
	<blockquote><p>Stoßt euch ruhig an unseren Begriffen, Definitionen, Meinungen, aber bitte erwartet nie, dass wir Kriterien gerecht werden, die für euch vielleicht gelten. Es sind nicht immer auch unsere.</p></blockquote>
	<p>ich erwarte eigentlich nur, dass kritik als solche wahrgenommen wird und dass das von euch vertretene auch auf diesen blog selbst angewandt wird (im rahmen der möglichkeiten, über die man einmal reflektieren müsste, wenn es um das bloggen geht&#8230;).
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1606</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 20:13:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1606</guid>
					<description>Dass Dean einmal meine Beiträge verteidigen würde, hätte ich nie gedacht. Ich könnte mich daran gewöhnen: Das machst du gut ;-)

Natürlich - wenn Boche und ich den Anspruch erheben würden, mehr als Philosophen des Alltags zu sein und hier nur unsere mehr oder weniger unfrisierten (soviel Reminiszenz muss sein) Gedanken zum Besten zu geben, dann müssten wir es uns zu Recht gefallen lassen, nicht wissenschaftlichen Kriterien zu genügen.

Wir verstehen uns aber (überwiegend, zum Selbstverwirklichen haben wir unsere &quot;Steckenpferd&quot;-Kategorie) als politischer Blog in einem relativ engen Sinn des Wortes. Wir wollen zu Fragen der Zeit Stellung nehmen, und zwar in einer persönlichen Art und Weise. Was und wie wir schreiben, kann nach Autor und dessen Tagesform unterschiedlich sein, aber immer ist es etwas, das in unseren Köpfen einen Raum einnimmt, den wir gerne mit anderen teilen würden. Stoßt euch ruhig an unseren Begriffen, Definitionen, Meinungen, aber bitte erwartet nie, dass wir Kriterien gerecht werden, die für euch vielleicht gelten. Es sind nicht immer auch unsere.

Kurz: B.L.O.G. ist ein Blog.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Dass Dean einmal meine Beiträge verteidigen würde, hätte ich nie gedacht. Ich könnte mich daran gewöhnen: Das machst du gut <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Natürlich - wenn Boche und ich den Anspruch erheben würden, mehr als Philosophen des Alltags zu sein und hier nur unsere mehr oder weniger unfrisierten (soviel Reminiszenz muss sein) Gedanken zum Besten zu geben, dann müssten wir es uns zu Recht gefallen lassen, nicht wissenschaftlichen Kriterien zu genügen.</p>
	<p>Wir verstehen uns aber (überwiegend, zum Selbstverwirklichen haben wir unsere &#8220;Steckenpferd&#8221;-Kategorie) als politischer Blog in einem relativ engen Sinn des Wortes. Wir wollen zu Fragen der Zeit Stellung nehmen, und zwar in einer persönlichen Art und Weise. Was und wie wir schreiben, kann nach Autor und dessen Tagesform unterschiedlich sein, aber immer ist es etwas, das in unseren Köpfen einen Raum einnimmt, den wir gerne mit anderen teilen würden. Stoßt euch ruhig an unseren Begriffen, Definitionen, Meinungen, aber bitte erwartet nie, dass wir Kriterien gerecht werden, die für euch vielleicht gelten. Es sind nicht immer auch unsere.</p>
	<p>Kurz: B.L.O.G. ist ein Blog.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: dointime</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1604</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 19:46:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1604</guid>
					<description>Dieser Versuch eines großen Gesellschaftsentwurfs ist in meinen Augen nicht sehr liberal. Dann kann man nämlich z.B. auch einen demokratischen Prozess kaum integrieren, weil dieser ja dem Ideengebäude einer idealen Ordnung entgegen stehen könnte (und: oft steht).&quot;

Hmm, ja, obwohl man ja dem entgegensetzen könnte, dass die frühen Liberalen für ihre damaligen Zeitgenossen durchaus auch utopistisch gewirkt haben müssen. Wobei diese natürlich auch Theorie und Praxis kunstvoll miteinander zu verbinden wussten. John Locke zum Beispiel hat seine Theorie der bürgerlichen Gesellschaft ja prima seiner Praxis angepasst, die ihm Geld durch Sklavenhandel einbrachte. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Dieser Versuch eines großen Gesellschaftsentwurfs ist in meinen Augen nicht sehr liberal. Dann kann man nämlich z.B. auch einen demokratischen Prozess kaum integrieren, weil dieser ja dem Ideengebäude einer idealen Ordnung entgegen stehen könnte (und: oft steht).&#8221;</p>
	<p>Hmm, ja, obwohl man ja dem entgegensetzen könnte, dass die frühen Liberalen für ihre damaligen Zeitgenossen durchaus auch utopistisch gewirkt haben müssen. Wobei diese natürlich auch Theorie und Praxis kunstvoll miteinander zu verbinden wussten. John Locke zum Beispiel hat seine Theorie der bürgerlichen Gesellschaft ja prima seiner Praxis angepasst, die ihm Geld durch Sklavenhandel einbrachte. <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Dr. Dean</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1595</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 17:41:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1595</guid>
					<description>@Tim
Du schreibst bzw. wünscht dir eine geschlossene Ideologie:
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;zukünftige gesellschaften konsistent zu denken&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt; 
Dieser Versuch eines großen Gesellschaftsentwurfs ist in meinen Augen nicht sehr liberal. Dann kann man nämlich z.B. auch einen demokratischen Prozess kaum integrieren, weil dieser ja dem Ideengebäude einer idealen Ordnung entgegen stehen könnte (und: oft steht). Dann wirfst du Rayson vor:
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;insofern scheint mir dein beitrag die Intellektuellenfeindlichkeit des praktikers auszudrücken, rayson.&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
Nein, Tim: Es ist eher die Wirklichkeitszugewandheit des Realisten, die hier deutlich wird. Ideologisieren ist m.E. sowieso nicht der schönste Ausdruck gedanklicher Bemühungen (&quot;intellektuell&quot;). Etwas Pragmatismus und Wirklichkeitsbezug hat noch keinem politischen Movement geschadet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Tim<br />
Du schreibst bzw. wünscht dir eine geschlossene Ideologie:</p>
	<blockquote><p><em>zukünftige gesellschaften konsistent zu denken</em></p></blockquote>
	<p>Dieser Versuch eines großen Gesellschaftsentwurfs ist in meinen Augen nicht sehr liberal. Dann kann man nämlich z.B. auch einen demokratischen Prozess kaum integrieren, weil dieser ja dem Ideengebäude einer idealen Ordnung entgegen stehen könnte (und: oft steht). Dann wirfst du Rayson vor:</p>
	<blockquote><p><em>insofern scheint mir dein beitrag die Intellektuellenfeindlichkeit des praktikers auszudrücken, rayson.</em></p></blockquote>
	<p>Nein, Tim: Es ist eher die Wirklichkeitszugewandheit des Realisten, die hier deutlich wird. Ideologisieren ist m.E. sowieso nicht der schönste Ausdruck gedanklicher Bemühungen (&#8221;intellektuell&#8221;). Etwas Pragmatismus und Wirklichkeitsbezug hat noch keinem politischen Movement geschadet.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Boche</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1592</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 13:10:12 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1592</guid>
					<description>&lt;i&gt;wenn du eine binäre Weltsicht für der Betrachtung der Realität angemessen siehst, dann ist das natürlich erstmal dein Problem.&lt;/i&gt;

Und gleich der nächste Tipp: Ergründe doch einmal den Sinn des Begriffes &quot;binär&quot;.
Sollte er doch tatsächlich darin bestehen, dass Beobachtetem nur zwei Zustände zugeschrieben werden können? So im Sinne von 1 oder 0, schwarz oder weiß?
Und stellen wir dann gemeinsam fest, dass dem entsprechend meine Graustufen-Methode nicht-binär ist?
Gut.

&lt;i&gt;Weil Anti-Etatismus nicht automatisch “neoliberal” sein muß...&lt;/i&gt;

Wenn ich &quot;neoliberal&quot; mal in &quot;liberal&quot; übersetze, bleibt mir nur zu fragen, wo ich obiges behauptet hätte. So gibt es durchaus auch anarchistische, libertäre Gegner des Etatismus, keine Frage.

&lt;i&gt;...und Anti-Liberalismus eben nicht unbedingt “sozialistisch”.&lt;/i&gt;

Nicht unbedingt. Aber das ist in den Artikeln, in denen ich von Sozialismus schrieb, eigentlich ohne Relevanz. Oder möchtest du der Großen Koalition z.B. libertäre Absichten unterstellt sehen?

&lt;i&gt;...versuche einfach mal die gesamte Geschichte des Sozialismus und des Gebrauchs dieses Begriffs in deinen Gebrauch dieses Begriffs mit einfließen zu lassen&lt;/i&gt;

Wo es passt, lasse ich gern einfließen, was du möchtest. 
Für die Auseinandersetzung mit konkreten und aktuellen Themen ist die historische Begrifflichkeitsforschung aber nur von begrenztem Nutzen. Zeigt sie doch, dass der Begriff vielfältig verwendbar zu sein scheint. 
Und da halte ich meine Definition des Sozialismus als Prinzip staatlicher Lenkung, Regelung und Bevormundung individuellen Handelns für nicht so schlecht, dass mich dein verletztes Stilempfinden vom Gegenteil überzeugen würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>wenn du eine binäre Weltsicht für der Betrachtung der Realität angemessen siehst, dann ist das natürlich erstmal dein Problem.</i></p>
	<p>Und gleich der nächste Tipp: Ergründe doch einmal den Sinn des Begriffes &#8220;binär&#8221;.<br />
Sollte er doch tatsächlich darin bestehen, dass Beobachtetem nur zwei Zustände zugeschrieben werden können? So im Sinne von 1 oder 0, schwarz oder weiß?<br />
Und stellen wir dann gemeinsam fest, dass dem entsprechend meine Graustufen-Methode nicht-binär ist?<br />
Gut.</p>
	<p><i>Weil Anti-Etatismus nicht automatisch “neoliberal” sein muß&#8230;</i></p>
	<p>Wenn ich &#8220;neoliberal&#8221; mal in &#8220;liberal&#8221; übersetze, bleibt mir nur zu fragen, wo ich obiges behauptet hätte. So gibt es durchaus auch anarchistische, libertäre Gegner des Etatismus, keine Frage.</p>
	<p><i>&#8230;und Anti-Liberalismus eben nicht unbedingt “sozialistisch”.</i></p>
	<p>Nicht unbedingt. Aber das ist in den Artikeln, in denen ich von Sozialismus schrieb, eigentlich ohne Relevanz. Oder möchtest du der Großen Koalition z.B. libertäre Absichten unterstellt sehen?</p>
	<p><i>&#8230;versuche einfach mal die gesamte Geschichte des Sozialismus und des Gebrauchs dieses Begriffs in deinen Gebrauch dieses Begriffs mit einfließen zu lassen</i></p>
	<p>Wo es passt, lasse ich gern einfließen, was du möchtest.<br />
Für die Auseinandersetzung mit konkreten und aktuellen Themen ist die historische Begrifflichkeitsforschung aber nur von begrenztem Nutzen. Zeigt sie doch, dass der Begriff vielfältig verwendbar zu sein scheint.<br />
Und da halte ich meine Definition des Sozialismus als Prinzip staatlicher Lenkung, Regelung und Bevormundung individuellen Handelns für nicht so schlecht, dass mich dein verletztes Stilempfinden vom Gegenteil überzeugen würde.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Tim</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1591</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 12:33:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1591</guid>
					<description>&lt;blockquote&gt;Statt dessen ordne ich Beobachtetes anhand der beiden Pole “Liberalismus” und “Sozialismus” ein, letzterer verstanden im Sinne oben zitierter Definition.&lt;/blockquote&gt;

wenn du eine binäre Weltsicht für der Betrachtung der Realität  angemessen siehst, dann ist das natürlich erstmal dein Problem. Und zwar ein großes: Weil Anti-Etatismus nicht automatisch &quot;neoliberal&quot; sein muß (wie viele ATTACis und &quot;Links&quot;parteiler offenbar denken) und Anti-Liberalismus eben nicht unbedingt &quot;sozialistisch&quot;. Wenn Du schon mit Wikipedia ankommst, dann lese den Artikel doch ganz und versuche einfach mal die gesamte Geschichte des Sozialismus und des Gebrauchs dieses Begriffs in deinen Gebrauch dieses Begriffs mit einfließen zu lassen. Bei anderen Begriffen geht das doch auch. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>Statt dessen ordne ich Beobachtetes anhand der beiden Pole “Liberalismus” und “Sozialismus” ein, letzterer verstanden im Sinne oben zitierter Definition.</p></blockquote>
	<p>wenn du eine binäre Weltsicht für der Betrachtung der Realität  angemessen siehst, dann ist das natürlich erstmal dein Problem. Und zwar ein großes: Weil Anti-Etatismus nicht automatisch &#8220;neoliberal&#8221; sein muß (wie viele ATTACis und &#8220;Links&#8221;parteiler offenbar denken) und Anti-Liberalismus eben nicht unbedingt &#8220;sozialistisch&#8221;. Wenn Du schon mit Wikipedia ankommst, dann lese den Artikel doch ganz und versuche einfach mal die gesamte Geschichte des Sozialismus und des Gebrauchs dieses Begriffs in deinen Gebrauch dieses Begriffs mit einfließen zu lassen. Bei anderen Begriffen geht das doch auch.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Boche</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1589</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 11:57:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1589</guid>
					<description>@Tim

&lt;i&gt;Sozialismus bezeichnet egalitäre, politische und ökonomische Theorien, die die Produktion und Verteilung von Leistungen unter gemeinschaftlicher oder staatlicher Lenkung befürworten.
Quelle: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;

Kleiner Tipp von einem Troll: 
Auch dir nicht genehmer Inhalt polemischer Beiträge kann schlüssig sein. 

Wenn ich den Begriff &quot;Sozialismus&quot; verwende, folge ich sicher keinen gerade modernen und dir vertrauten akademischen Diskurswegen oder gar marxistischen Sprachregelungen bzw. Definitionsversuchen. 
Statt dessen ordne ich Beobachtetes anhand der beiden Pole &quot;Liberalismus&quot; und &quot;Sozialismus&quot; ein, letzterer verstanden im Sinne oben zitierter Definition.

Aber du kannst gern weiterhin das plump nennen, das nicht deiner Sichtweise entspricht. 
Liberal genug bin ich, bei aller Bissigkeit, durchaus, um damit leben zu können. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Tim</p>
	<p><i>Sozialismus bezeichnet egalitäre, politische und ökonomische Theorien, die die Produktion und Verteilung von Leistungen unter gemeinschaftlicher oder staatlicher Lenkung befürworten.<br />
Quelle: <a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FSozialismus&amp;i=0&amp;c=d243f684a048780e244dfea6a9874cf728eb3000" rel="nofollow">Wikipedia</a></i></p>
	<p>Kleiner Tipp von einem Troll:<br />
Auch dir nicht genehmer Inhalt polemischer Beiträge kann schlüssig sein. </p>
	<p>Wenn ich den Begriff &#8220;Sozialismus&#8221; verwende, folge ich sicher keinen gerade modernen und dir vertrauten akademischen Diskurswegen oder gar marxistischen Sprachregelungen bzw. Definitionsversuchen.<br />
Statt dessen ordne ich Beobachtetes anhand der beiden Pole &#8220;Liberalismus&#8221; und &#8220;Sozialismus&#8221; ein, letzterer verstanden im Sinne oben zitierter Definition.</p>
	<p>Aber du kannst gern weiterhin das plump nennen, das nicht deiner Sichtweise entspricht.<br />
Liberal genug bin ich, bei aller Bissigkeit, durchaus, um damit leben zu können. <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Tim</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1588</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 10:33:34 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1588</guid>
					<description>ohne sich über begriffe zu verständigen oder zumindest die differenz verschiedener begriffsverwendungen herauszuarbeiten, ist es kaum möglich, einen theoretischen diskurs zu führen. und ohne theoretischen diskurs istes kaum möglich, zukünftige gesellschaften konsistent zu denken und die hindernisse zu markieren, die einer verwirklichung solcher gesellschaften entgegenstehen. 
insofern scheint mir dein beitrag die intellektuellenfeindlichkeit des praktikers auszudrücken, rayson. zumindest deutet deine wortwahl daraufhin, die sich ja der bilder der üblichen kritik am treiben in der universität bedient und z.B. das Zitat nicht als markierung der Geschichte eigenen Denkens versteht sondern als blosses stärken der eigenen position auf kosten anderer.
selbst wenn man die kritik teilt und mit dir eine hinwendung zu den wirklich wichtigen themen fordern würde, müsste die kritik auch am eigenen blog ansetzen. die meist handzahme und nicht allzu treffsichere medienkritik, die ich hier manchmal lesen muss, geht auch an den &quot;wichtigen&quot; themen vorbei. 
die notwendigkeit einer diskussion über begriffe zeigt sich in der großteils vollkommen unreflektierten nutzung des begriffs &quot;sozialismus&quot; in diesem blog, die so manche berechtigte kritik leider stilistisch auf die ebene einer an plumbheit mit attac-kritzeleien vergleichbaren polemik herabzieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>ohne sich über begriffe zu verständigen oder zumindest die differenz verschiedener begriffsverwendungen herauszuarbeiten, ist es kaum möglich, einen theoretischen diskurs zu führen. und ohne theoretischen diskurs istes kaum möglich, zukünftige gesellschaften konsistent zu denken und die hindernisse zu markieren, die einer verwirklichung solcher gesellschaften entgegenstehen.<br />
insofern scheint mir dein beitrag die intellektuellenfeindlichkeit des praktikers auszudrücken, rayson. zumindest deutet deine wortwahl daraufhin, die sich ja der bilder der üblichen kritik am treiben in der universität bedient und z.B. das Zitat nicht als markierung der Geschichte eigenen Denkens versteht sondern als blosses stärken der eigenen position auf kosten anderer.<br />
selbst wenn man die kritik teilt und mit dir eine hinwendung zu den wirklich wichtigen themen fordern würde, müsste die kritik auch am eigenen blog ansetzen. die meist handzahme und nicht allzu treffsichere medienkritik, die ich hier manchmal lesen muss, geht auch an den &#8220;wichtigen&#8221; themen vorbei.<br />
die notwendigkeit einer diskussion über begriffe zeigt sich in der großteils vollkommen unreflektierten nutzung des begriffs &#8220;sozialismus&#8221; in diesem blog, die so manche berechtigte kritik leider stilistisch auf die ebene einer an plumbheit mit attac-kritzeleien vergleichbaren polemik herabzieht.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1573</link>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2006 23:36:49 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/liberale-autoritaten/#comment-1573</guid>
					<description>Das dürfen sie natürlich. Und ich darf es irrelevant finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das dürfen sie natürlich. Und ich darf es irrelevant finden.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
</channel>
</rss>
