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	<title>Comments on: Freiheit und geistiges Eigentum</title>
	<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/</link>
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	<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 07:34:06 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1622</link>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2006 21:27:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1622</guid>
					<description>&lt;i&gt;Letztlich, auch das sollte man bedenken, ist ein geistiges Schutzgut eine staatliche Konstruktion, ein Verwertungsmonopol, das erst durch den Staat entsteht&lt;/i&gt;

Das könnte man im Prinzip von allen Arten von Eigentum sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>Letztlich, auch das sollte man bedenken, ist ein geistiges Schutzgut eine staatliche Konstruktion, ein Verwertungsmonopol, das erst durch den Staat entsteht</i></p>
	<p>Das könnte man im Prinzip von allen Arten von Eigentum sagen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Dr. Dean</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1620</link>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2006 19:42:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1620</guid>
					<description>Es ist m.E. eine Frage des Interessenausgleichs und der Befristung von Schutzfristen.

Geistige Güter haben ja im Gegensatz zu materiellen Gütern eine Reihe von Besonderheiten, dazu zählt auch, dass praktisch jedes geistige Gute die kostenlose Nutzung anderer geistiger Güter i.d.R. mit einschließt. Kein Schriftsteller, kein Musiker ist frei von äußeren, kostenlos genutzten Anregungen.

Aus Anreiz- und Fairnessgründen präferiere ich im Moment einen Regelschutz-Zeitraum von 7 Jahren (also: deutlich länger als eine Durchschnittsamortisationsfrist in der freien Wirtschaft) bzw. von 14 Jahren für Güter mit einer besonderen Schöpfungshöhe (z.B. Pharma usw.). Letztlich, auch das sollte man bedenken, ist ein geistiges Schutzgut eine staatliche Konstruktion, ein Verwertungsmonopol, das erst durch den Staat entsteht und durch den Staat i.d.R. relativ aufwändig verteidigt werden muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Es ist m.E. eine Frage des Interessenausgleichs und der Befristung von Schutzfristen.</p>
	<p>Geistige Güter haben ja im Gegensatz zu materiellen Gütern eine Reihe von Besonderheiten, dazu zählt auch, dass praktisch jedes geistige Gute die kostenlose Nutzung anderer geistiger Güter i.d.R. mit einschließt. Kein Schriftsteller, kein Musiker ist frei von äußeren, kostenlos genutzten Anregungen.</p>
	<p>Aus Anreiz- und Fairnessgründen präferiere ich im Moment einen Regelschutz-Zeitraum von 7 Jahren (also: deutlich länger als eine Durchschnittsamortisationsfrist in der freien Wirtschaft) bzw. von 14 Jahren für Güter mit einer besonderen Schöpfungshöhe (z.B. Pharma usw.). Letztlich, auch das sollte man bedenken, ist ein geistiges Schutzgut eine staatliche Konstruktion, ein Verwertungsmonopol, das erst durch den Staat entsteht und durch den Staat i.d.R. relativ aufwändig verteidigt werden muss.
</p>
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	<item>
		<title>by: googlehupf</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1608</link>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2006 00:20:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1608</guid>
					<description>Weitesgehende Übereinstimmung mit deinen Ausführungen bei mir. Was mir auffällt: Liberale die sich mit IT beschäftigen/auskennen neigen tendenziell zu einer solchen Auffassung.

Den zur Zeit beschrittenen Weg der CI, DRM mit allen Mitteln zu pushen ist aus meiner Sicht deswegen schade, weil ich mir tatsächlich die eine oder andere Anwendungsmöglichkeit für eine solche Technologie denken kann (Stichwort: &quot;digitale Wegwerfware&quot;). Allerdings schwebt den Verantwortlichen etwas ganz anderes vor. Schade eigentlich - aber so dann nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Weitesgehende Übereinstimmung mit deinen Ausführungen bei mir. Was mir auffällt: Liberale die sich mit IT beschäftigen/auskennen neigen tendenziell zu einer solchen Auffassung.</p>
	<p>Den zur Zeit beschrittenen Weg der CI, DRM mit allen Mitteln zu pushen ist aus meiner Sicht deswegen schade, weil ich mir tatsächlich die eine oder andere Anwendungsmöglichkeit für eine solche Technologie denken kann (Stichwort: &#8220;digitale Wegwerfware&#8221;). Allerdings schwebt den Verantwortlichen etwas ganz anderes vor. Schade eigentlich - aber so dann nicht.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1605</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 19:56:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1605</guid>
					<description>@Ralf

Danke. Darauf hinzuweisen, war ganz und gar meine Absicht. Wenn du es noch nicht kennst, wirst du Lessigs Buch mit besonderem Gewinn lesen.

@dointime

Ich fürchte, auf die Einsichtigkeit der Unterhaltungsindustrie (es sind ja längst nicht mehr nur die Musikfirmen) können wir nicht setzen. Dass die ihre Chance ergreift, einen großen, allgemeinen Markt in mehrere kleine, monopolistische aufzuspalten, können wir ihr nicht verübeln. Verübeln können und müssen wir es dem Staat, wenn er dieses Spiel mitspielt, und genau wäre auch der Ansatz für uns.

So lange z.B. von grüner Seite, deren Position mir in Urheberrechtsfragen sonst meist am nächsten liegt,  so ein Bockmist (sorry, but this is a blog) wie die Kulturflatrate ins Spiel gebracht wird, ist es ein Leichtes für die Lobby-Gruppen, die Gegner ihrer Vorhaben zu denunzieren. </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Ralf</p>
	<p>Danke. Darauf hinzuweisen, war ganz und gar meine Absicht. Wenn du es noch nicht kennst, wirst du Lessigs Buch mit besonderem Gewinn lesen.</p>
	<p>@dointime</p>
	<p>Ich fürchte, auf die Einsichtigkeit der Unterhaltungsindustrie (es sind ja längst nicht mehr nur die Musikfirmen) können wir nicht setzen. Dass die ihre Chance ergreift, einen großen, allgemeinen Markt in mehrere kleine, monopolistische aufzuspalten, können wir ihr nicht verübeln. Verübeln können und müssen wir es dem Staat, wenn er dieses Spiel mitspielt, und genau wäre auch der Ansatz für uns.</p>
	<p>So lange z.B. von grüner Seite, deren Position mir in Urheberrechtsfragen sonst meist am nächsten liegt,  so ein Bockmist (sorry, but this is a blog) wie die Kulturflatrate ins Spiel gebracht wird, ist es ein Leichtes für die Lobby-Gruppen, die Gegner ihrer Vorhaben zu denunzieren.
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: dointime</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1601</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 19:29:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1601</guid>
					<description>Da es ja nicht direkt um Löhne und Steuern geht mal wieder eine breite Übereinstimmung zwischen uns. Auch wenn ich vor ca. einem Jahr noch in der Schülerzeitung meiner jetzt alten Schule für die Kulturflatrate plädiert habe - ich halte sie inzwischen nicht mehr für so wünschenswert oder gerecht, bestenfalls für das kleinste Übel für die Künstler. Schön wäre es, wenn die Musikindustrie verstehen würde, dass die Leute, die bereit sind, für legale Downloads von Musikdateien 95 cent + X zu bezahlen, auch normalerweise nicht die hundert- und tausendfache Verbreitung ihrer Dateien anstreben (sonst hätten sie sich sie anderswo geholt) und deswegen mit ihrem DRM-Blödsinn aufhören würde (der letzten Endes die Umwandlung in eine mp3 über den Umweg Audio-CD und CD-Ripper nicht verhindert). Und wenn die Konsumenten so ehrlich wären, dann auch die legalen Möglichkeiten zu nutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Da es ja nicht direkt um Löhne und Steuern geht mal wieder eine breite Übereinstimmung zwischen uns. Auch wenn ich vor ca. einem Jahr noch in der Schülerzeitung meiner jetzt alten Schule für die Kulturflatrate plädiert habe - ich halte sie inzwischen nicht mehr für so wünschenswert oder gerecht, bestenfalls für das kleinste Übel für die Künstler. Schön wäre es, wenn die Musikindustrie verstehen würde, dass die Leute, die bereit sind, für legale Downloads von Musikdateien 95 cent + X zu bezahlen, auch normalerweise nicht die hundert- und tausendfache Verbreitung ihrer Dateien anstreben (sonst hätten sie sich sie anderswo geholt) und deswegen mit ihrem DRM-Blödsinn aufhören würde (der letzten Endes die Umwandlung in eine mp3 über den Umweg Audio-CD und CD-Ripper nicht verhindert). Und wenn die Konsumenten so ehrlich wären, dann auch die legalen Möglichkeiten zu nutzen.
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: Ralf Arnemann</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1586</link>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2006 10:09:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/22/freiheit-und-geistiges-eigentum/#comment-1586</guid>
					<description>Sehr schön dargestellt.
Es gibt Liberale, die halten &quot;Eigentum&quot; (auch geistiges) für die oberste Priorität - andere die &quot;Freiheit&quot; des Wissens, d.h. das Recht auf ungehindertes Abkupfern.

Solche Extreme zu vertreten ist leicht. Schwierig aber ist die Praxis und das faire Austarieren der entgegengesetzten und legitimen Interessen der verschiedenen Seiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Sehr schön dargestellt.<br />
Es gibt Liberale, die halten &#8220;Eigentum&#8221; (auch geistiges) für die oberste Priorität - andere die &#8220;Freiheit&#8221; des Wissens, d.h. das Recht auf ungehindertes Abkupfern.</p>
	<p>Solche Extreme zu vertreten ist leicht. Schwierig aber ist die Praxis und das faire Austarieren der entgegengesetzten und legitimen Interessen der verschiedenen Seiten.
</p>
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