B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade

13.01.2006

FTDBlog: vulgärkeynesianische Leitartikler

Abgelegt in: Linktipps

Die Kategorie FTDBlog gibt es (im Unterschied zum SPONBlog) hier bei uns (noch) nicht.
Wenn es sie gäbe, stünden die letzten beiden Einträge beim antibürokratieteam.

10 Meinungen »

Die URI für ein TrackBack zu diesem Artikel lautet: http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/13/ftdblog-vulgarkeynesianische-leitartikler/trackback/

  1. Der Begriff vulgärkenyesianisch kommt ja in Mode-schön..:-)
    Das ausgerechnet die FTD so argumentiert ist schon bedenklich- denen sollte man mal Leserbriefe mit Hinweisen auf diese Diskussion senden…

    Kommentar von Oliver Luksic — 13.01.2006 @ 12:45 (UTC)

  2. Ein von mir zur Beschreibung von Gewerkschaftsrhetorik und zu deren Unterscheidung von “echten” Keynesianern gerne gebrauchter Begriff.

    Kommentar von Rayson — 13.01.2006 @ 13:04 (UTC)

  3. und welches Wort müßte man bei Leuten wie Hans-Werner Sinn an vulgär dranhängen ? Diesem einsamen Streiter wider der Basar-Ökonomie >:-)

    Kommentar von Klaus Brüssel — 13.01.2006 @ 14:09 (UTC)

  4. Ich habe gerade eine Antwort vom Autor eines der beiden Leitartikel bekommen - recht ausführlich und streitbar.

    Mal sehen - wenn es keinen Widerspruch gegen eine Veröffentlichung dieser Antwort gibt, läuft die Diskussion dann demnächst vielleicht direkt mit den Autoren weiter. Wahrscheinlich aber dann beim antibürokratieteam.

    Kommentar von Boche — 13.01.2006 @ 15:25 (UTC)

  5. @Klaus

    “Vulgär-” ist kein Einsatz für “gefällt mir nicht”, sondern ein Ausdruck einer grob vereinfachenden und damit unzulässigen Berufung auf eine bestimmte Theorie.

    Auf Sinn trifft das nicht zu. Er versucht zwar dankenswerterweise, in der Öffentlichkeit plakativ zu formulieren, ist aber ein international durchaus anerkannter Ökonom.

    Kommentar von Rayson — 13.01.2006 @ 17:04 (UTC)

  6. @ Rayson

    Nein ?

    Tatsächlich ist die Basar-These längst widerlegt. Vom Sachverständigenrat, vom Statistischen Bundesamt, von Investmentbanken. Die Ablehnungsfront reicht vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie bis zum arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft.

    Kommentar von Klaus Brüssel — 13.01.2006 @ 19:12 (UTC)

  7. Bisher sind nur Strohmänner “widerlegt” worden. Siehe dazu den ifo-Schnelldienst 06/05.

    Kommentar von Rayson — 13.01.2006 @ 22:30 (UTC)

  8. @ Rayson

    die Datei kannte ich schon und meine heißgeliebte Stadtbibliothek hat sogar das Buch. Zugegebenermaßen ist mir der Text zu lang, zu öde und viel zu kompliziert. Zudem verweist/zitiert der Text auf/aus andere(n) Texte(n) die zu lang, zu öde und viel zu kompliziert sind :-)

    Nein, Sinn muss einfach falsch liegen

    Kommentar von Klaus Brüssel — 13.01.2006 @ 23:20 (UTC)

  9. P.S.
    was mich allerdings etwas nachdenklich macht: falls Figuren wie Hickel und Bofinger falsch liegen, werden die immer noch einen gut bezahlten Job haben …

    Kommentar von Klaus Brüssel — 13.01.2006 @ 23:25 (UTC)

  10. Klaus, bei Licht betrachtet (also nach der Lektüre des zugegeben sehr im Ökonomenjargon geschriebenen Textes), wird die “Basar-Ökonomie” schon weniger dramatisch. Im Prinzip sieht Sinn darin sogar eine notwendige Entwicklung. Die Kritik setzt woanders an, nämlich bei den zu starren Strukturen in Deutschland, die einen Wechsel aus den alten Industrien und Jobs in die neuen Dienstleistungen zu sehr behindern.

    Warum der Exportboom ein pathologischer ist, diese Argumentation im hinteren Teil des Textes lohnt sich aber wirklich zu lesen, ist allerdings auch vergleichsweise anspruchsvoll (nach meinem Empfinden jedenfalls). Ich finde die Janusköpfigkeit ökonomischer Aussagen, die im Opportunitätskostenprinzip schon angelegt ist, das Faszinierendste an der ganzen Wissenschaft. So wird aus der Betrachtung eines Exportbooms plötzlich die Betrachtung der Gründe eines wachsenden Kapitalexports.

    Kommentar von Rayson — 13.01.2006 @ 23:32 (UTC)

RSS-Feed für Meinungen zu diesem Beitrag.

Deine Meinung

Folgender HTML-Code ist erlaubt:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>

Deine e-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Wir behalten uns vor, Beiträge zu moderieren, wenn sie Werbung, Beleidigungen
oder ähnlich Unangenehmes enthalten.
Hinweis:
Unser Spam-Filter hält manchmal auch normale Beiträge zurück. Macht euch deshalb bitte nicht die Mühe, eure Kommentare zweimal zu verfassen oder abzusenden. Wenn ein Kommentar nicht gleich erscheint, ist er nicht verloren.
Wir werden ihn dann schnellstmöglich veröffentlichen. Danke für euer Verständnis!


Get free blog up and running in minutes with Blogsome | Theme designs available here