Weihnachtsmann im Wirtschaftsministerium
Wahrscheinlich dachte unser Wirtschaftsminister, dass die Rolle des Weihnachtsmannes derzeit opportun sein könnte. Und so packte er, zumindest rethorisch, Lohnerhöhungen in den Geschenkesack.
Das ist doch mal ein Wirtschaftsminister, der zum deutschen Mainstream passt:
Von Ökonomie keine Ahnung, die Grundregeln der Marktwirtschaft nicht verstehen - aber fremdes Geld verteilen wollen.

Schön ist an dem Beispiel mal wieder, dass Politiker von mehreren Varianten bei denen das selbe am Ende rauskommt immer gerne die nehmen bei dem sie sowieso nix ausrichten und nur appelieren können.
Denn Herr Glos will eins: Dass mehr Geld für den Konsum da ist.
Also dann Grüß Gott und Servus Herr Glos- sie sind in der Regierungsverantwortung- packen sie da an wo der Staat was machen kann: Die Steuern!!!
Alles andere wirkt mehr als lächerlich. Wenns ihnen nicht passt, dass der Staat eben KEIN “Primat über die Wirtschaft” (Zitat von einem Linkspartei-Wahlplaklat) hat, dann wechseln sie zu genannter Partei.
Kommentar von Marcel Kiefer — 27.12.2005 @ 15:39 (UTC)
Ich frage mich ernsthaft, was in den Köpfen solcher Leute vorgeht. Kollege Rüttgers wollte sich ja dann auch nicht aus Bayern an “sozialem Gewissen” übertreffen lassen und schlägt in die gleiche Kerbe.
Aber dass ein Wirtschaftsminister nicht kapiert, dass zu hohe Löhne nicht mehr, sondern weniger Nachfrage erzeugen, das stimmt dann in der Tat bedenklich. Löhne sind kein Gnadenakt der Wirtschaft, sondern Entgelt für an Output gemessener Leistung.
Kommentar von Rayson — 27.12.2005 @ 20:39 (UTC)