Sozialistisches Basteln zu Weihnachten
Wenn es nicht die Zwangsversicherten beträfe, wäre es ja lustig. Noch offensichtlicher kann man kaum vorgeführt bekommen, wie Sozialismus versagt.
Da will die Regierung also die Kosten für Arzneimittel begrenzen.
Im Markt erfolgt dergleichen durch die Interaktion zwischen Anbieter und Verbraucher, im Sozialismus muss dergleich durch Zwangsmaßnahmen und moralische Apelle gemacht werden.

Das ist nunmal eine Folge des Krankenkassensystems. Wenn ich überlege daß es z.B. bei Schmerzmitteln Preisunterschiede mit Faktor 4 gibt (2,55€ vs. 9,95€), wohlgemerkt für wirkstoffidentische Mittel, dann sieht man da schon Sparpotential, das aber wegen des intransparenten Systems nicht genutzt wird. Betrachtet man dann die Incentives für Ärtze sowie die Tricks mit der Praxissoftware, wo die Sponsorenmedikamente immer weit oben erscheinen, so sieht man überall Marktunvollkommenheiten. Diese Probleme könne mit weiteren sozialistischen Maßnahmen nicht gelöst werden, da sie systemimmanent sind.
Kommentar von C.Lapide — 23.12.2005 @ 12:22 (UTC)
Zwangversicherte? Naja, ich gebe dir recht.
Besser ist es natürlich, wenn einige wenigen Menschen sich nach eigenem Ermessen versichern.
(sofern sie es überhaupt können)
Dieser Appell ist übrigens - wie C.Lapide schon richtig sagte - eine Folge des Marktes.
Hauptsache man(libertär) kann gegen den Sozialstaat hetzen, einen weiteren Sinn sehe ich in deinem Beitrag nicht.
Kommentar von lesch — 24.12.2005 @ 16:08 (UTC)
@lesch
Zwangversicherte?
Wurdest du etwa gefragt?
Besser ist es natürlich, wenn einige wenigen Menschen sich nach eigenem Ermessen versichern.
(sofern sie es überhaupt können)
Nein. Besser ist es, wenn jeder sich frei für eine unter vielen privatwirtschaftlichen Versicherungen entscheiden kann.
Dieser Appell ist übrigens - wie C.Lapide schon richtig sagte - eine Folge des Marktes.
Von welchem Markt sprichst du?
Hauptsache man(libertär) kann gegen den Sozialstaat hetzen, einen weiteren Sinn sehe ich in deinem Beitrag nicht.
Schade. Dann muss ich mir das nächste Mal mehr Mühe geben.
Allerdings könnte diese auch vergebens sein. Denn der Vorwurf der Hetze geht oft mit ideologischen Scheuklappen einher. Und dann wären zusätzliche Argumente evtl. wie Perlen vor die Säue?
Kommentar von Boche — 26.12.2005 @ 20:20 (UTC)