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	<title>Comments on: Hoppe - wer ist das?</title>
	<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/</link>
	<description></description>
	<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 06:49:32 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: Paläo-Libertärer</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-1097</link>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2006 17:27:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-1097</guid>
					<description>Hoppe ist ein Schüler von Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn, der sich zu Lebzeiten selbst als &quot;neoliberalen Rechtsradikaler&quot; bezeichnete. Er war kulturell ultra-reaktionär, Katholik, Monarchist (Österreich-Ungarn, lehrte allerdings in den USA) und ein Verfechter der freien Marktwirtschaft. Außerdem war er Geschichtsrevisionist, aber das sind in den USA überwiegend die Linken (und Linkslibertären) ebenso.

Woher rührt die ganze Aufregung? Wollt Ihr Maulkörbe verteilen?

Von Hoppe lohnt sich am meisten dessen Buch &quot;Eigentum, Anarchie, Staat&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Hoppe ist ein Schüler von Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn, der sich zu Lebzeiten selbst als &#8220;neoliberalen Rechtsradikaler&#8221; bezeichnete. Er war kulturell ultra-reaktionär, Katholik, Monarchist (Österreich-Ungarn, lehrte allerdings in den USA) und ein Verfechter der freien Marktwirtschaft. Außerdem war er Geschichtsrevisionist, aber das sind in den USA überwiegend die Linken (und Linkslibertären) ebenso.</p>
	<p>Woher rührt die ganze Aufregung? Wollt Ihr Maulkörbe verteilen?</p>
	<p>Von Hoppe lohnt sich am meisten dessen Buch &#8220;Eigentum, Anarchie, Staat&#8221;.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Dr. Dean</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-672</link>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2005 00:13:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-672</guid>
					<description>Ich meine, das schon einer der ersten Einwände gegen Hoppe voll trifft. Wenn nämlich Hoppe eine Art &quot;neuen Menschen&quot; für seine Visionen fordert, dann entlarvt ihn das als realitätsfeindlichen Mann und Ideologen, dessen Ideologie im Anwendungsfall dem Menschen nicht gerecht werden kann.

Man muss den Menschen nehmen wie er ist: Überwiegend gut, aber doch mit einer mitunter verhängnisvollen Neigung zum Bösen.

Man könnte Hoppe zubilligen, dass er eine bestimmte Form libertären Denkens konsequent &quot;zu Ende&quot; zu denken versucht hat, weit über die Welt der Ökonomie hinaus - und ihm insofern dankbar sein.

Über Hoppe hinaus meine ich, dass die Vergötzungen des Eigentums und &quot;freier&quot; Vertragsbeziehungen, sozusagen als primäres Staatsziel, staatsphilosophisch scheitern &lt;i&gt;müssen&lt;/i&gt;, deshalb, weil Eigentum (so wichtig dies zweifellos ist) und private Verträge nicht alles leisten können, was wir uns von einem Gemeinwesen erhoffen.

In einer Welt mit vernünftigen Ausgangsbedingungen und einer Art neuen Menschen mögen Hoppes Ideen funktionieren - sonst nicht. Die Empirie spricht gegen Hoppes Gesellschaftsideen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich meine, das schon einer der ersten Einwände gegen Hoppe voll trifft. Wenn nämlich Hoppe eine Art &#8220;neuen Menschen&#8221; für seine Visionen fordert, dann entlarvt ihn das als realitätsfeindlichen Mann und Ideologen, dessen Ideologie im Anwendungsfall dem Menschen nicht gerecht werden kann.</p>
	<p>Man muss den Menschen nehmen wie er ist: Überwiegend gut, aber doch mit einer mitunter verhängnisvollen Neigung zum Bösen.</p>
	<p>Man könnte Hoppe zubilligen, dass er eine bestimmte Form libertären Denkens konsequent &#8220;zu Ende&#8221; zu denken versucht hat, weit über die Welt der Ökonomie hinaus - und ihm insofern dankbar sein.</p>
	<p>Über Hoppe hinaus meine ich, dass die Vergötzungen des Eigentums und &#8220;freier&#8221; Vertragsbeziehungen, sozusagen als primäres Staatsziel, staatsphilosophisch scheitern <i>müssen</i>, deshalb, weil Eigentum (so wichtig dies zweifellos ist) und private Verträge nicht alles leisten können, was wir uns von einem Gemeinwesen erhoffen.</p>
	<p>In einer Welt mit vernünftigen Ausgangsbedingungen und einer Art neuen Menschen mögen Hoppes Ideen funktionieren - sonst nicht. Die Empirie spricht gegen Hoppes Gesellschaftsideen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Boche</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-667</link>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2005 18:41:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-667</guid>
					<description>@David

Ach, das Widerkäuen des abgestandenen Vorwurfs, die Unterstützung Israels würde die Terroristen erst zu ihren Taten anregen, ist eine alte, gern von Antisemiten dargebrachte Leier. 
Aber vielleicht ist das für Hoppe auch nur ein Mosaiksteinchen  gewesen, um ein hübsch provokantes Bildchen zu basteln und er hat nicht weiter drüber nachgedacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@David</p>
	<p>Ach, das Widerkäuen des abgestandenen Vorwurfs, die Unterstützung Israels würde die Terroristen erst zu ihren Taten anregen, ist eine alte, gern von Antisemiten dargebrachte Leier.<br />
Aber vielleicht ist das für Hoppe auch nur ein Mosaiksteinchen  gewesen, um ein hübsch provokantes Bildchen zu basteln und er hat nicht weiter drüber nachgedacht.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Patentizität</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-661</link>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2005 16:01:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-661</guid>
					<description>&lt;i&gt;Ich finde schon. Manchmal alleine, um das zu Ende Gedachte nicht für gut zu befinden.&lt;/i&gt;

Im Prinzip spricht sicher nichts dagegen auch mal krudes Zeug zu lesen. 

&lt;i&gt;Das ist vielleicht wie mit der Musik (jetzt begebe ich mich als Esel aufs Glatteis): Der Drang zum freien Improvisieren konsequent zu Ende gedacht landet beim Free Jazz. Den mag ich nicht hören, aber ohne diesen Drang bekäme ich auch nicht die in meinen Ohren wohlklingenden langen Improvisationen in sanfteren Jazz-Stücken.&lt;/i&gt;

Free Jazz variiert bzw. zerhackstückt Themen bis zur Unkenntlichkeit. Die Musiker, mögen sie dabei auch noch so viele Dissonanzen produzieren, beherrschen in der Regel ihre Instrumente.

Wobei Hoppe in diesem Zuge, soweit ich das erkennen kann, im Endeffekt und unter verkehrten Vorzeichen bezüglich Kapitalismus eher Marx sowie Marxismus mit einem Hegel-Motiv (Familie, Familie, Familie) spielt als Anarchismus, und dabei das Instrument Gesellschaftstheorie nicht beherrscht. Was nicht nur schräg klingt, sondern eben auch schlecht.

Zumal kundige Free Jazzer vor allem dann mit der Zunge schnalzen, wenn sie variierte und rekombinierte Motive und Themen nur in Ansätzen erkennen können, ansonsten ist das Genre verfehlt. Insofern dilettiert Hoppe noch nicht mal beim Free Jazz, sondern führt mit verstimmten Instrument im 21 Jhd. die Volksmusikvariante von Standards aus dem 19. Jhd. auf und fühlt sich dabei avantgardistisch.

Kein Wunder also, dass im Kontext dieser Diskussion der Name eines anderen Dilettanten, Noam Chomsky, fällt. Der gibt seine Konzerte vor einem größeren, vor allem aber ganz anders gestimmten Publikum, das Genre ist jedoch dasselbe: Volksmusik, vulgäre Variante.

Da lässt es sich für manche so schön schunkeln, ganz unironisch.



   

          </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>Ich finde schon. Manchmal alleine, um das zu Ende Gedachte nicht für gut zu befinden.</i></p>
	<p>Im Prinzip spricht sicher nichts dagegen auch mal krudes Zeug zu lesen. </p>
	<p><i>Das ist vielleicht wie mit der Musik (jetzt begebe ich mich als Esel aufs Glatteis): Der Drang zum freien Improvisieren konsequent zu Ende gedacht landet beim Free Jazz. Den mag ich nicht hören, aber ohne diesen Drang bekäme ich auch nicht die in meinen Ohren wohlklingenden langen Improvisationen in sanfteren Jazz-Stücken.</i></p>
	<p>Free Jazz variiert bzw. zerhackstückt Themen bis zur Unkenntlichkeit. Die Musiker, mögen sie dabei auch noch so viele Dissonanzen produzieren, beherrschen in der Regel ihre Instrumente.</p>
	<p>Wobei Hoppe in diesem Zuge, soweit ich das erkennen kann, im Endeffekt und unter verkehrten Vorzeichen bezüglich Kapitalismus eher Marx sowie Marxismus mit einem Hegel-Motiv (Familie, Familie, Familie) spielt als Anarchismus, und dabei das Instrument Gesellschaftstheorie nicht beherrscht. Was nicht nur schräg klingt, sondern eben auch schlecht.</p>
	<p>Zumal kundige Free Jazzer vor allem dann mit der Zunge schnalzen, wenn sie variierte und rekombinierte Motive und Themen nur in Ansätzen erkennen können, ansonsten ist das Genre verfehlt. Insofern dilettiert Hoppe noch nicht mal beim Free Jazz, sondern führt mit verstimmten Instrument im 21 Jhd. die Volksmusikvariante von Standards aus dem 19. Jhd. auf und fühlt sich dabei avantgardistisch.</p>
	<p>Kein Wunder also, dass im Kontext dieser Diskussion der Name eines anderen Dilettanten, Noam Chomsky, fällt. Der gibt seine Konzerte vor einem größeren, vor allem aber ganz anders gestimmten Publikum, das Genre ist jedoch dasselbe: Volksmusik, vulgäre Variante.</p>
	<p>Da lässt es sich für manche so schön schunkeln, ganz unironisch.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: David</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-660</link>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2005 14:17:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-660</guid>
					<description>zu #15: Im Interview von Hoppe mit Québecois libre habe ich leider keinerlei antisemitische Töne entdecken können. Aber vielleicht ist mein Französisch nicht gut genug und ich habe da irgendeinen Unterton verpasst?

Was Chomsky angeht, habe ich leider außer seiner Transformationsgrammatik noch nichts gelesen, daher kann ich nicht beurteilen, ob das Etikett &quot;antisemtisch&quot; auf ihn zutrifft. 

zu &quot;eigentümlich frei&quot;:

&quot;eigentünmlich unfrei&quot; sieht sich durchaus nicht als Sprachrohr nur für Ankaps, sondern für alle Radikalliberalen. Auch Hoppe ist hier sehr kontrovers diskutiert worden. André L. ist auch offen für alle sachlichen Beiträge von &quot;Normalo-Liberalen&quot;, &quot;Minimalstaatlern&quot; und sonstigen liberalen K-Gruppen (K für Kapitalismus), vor allem für solche Beiträge, in denen auf leichtfertige Etikettierungen verzichtet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>zu #15: Im Interview von Hoppe mit Québecois libre habe ich leider keinerlei antisemitische Töne entdecken können. Aber vielleicht ist mein Französisch nicht gut genug und ich habe da irgendeinen Unterton verpasst?</p>
	<p>Was Chomsky angeht, habe ich leider außer seiner Transformationsgrammatik noch nichts gelesen, daher kann ich nicht beurteilen, ob das Etikett &#8220;antisemtisch&#8221; auf ihn zutrifft. </p>
	<p>zu &#8220;eigentümlich frei&#8221;:</p>
	<p>&#8220;eigentünmlich unfrei&#8221; sieht sich durchaus nicht als Sprachrohr nur für Ankaps, sondern für alle Radikalliberalen. Auch Hoppe ist hier sehr kontrovers diskutiert worden. André L. ist auch offen für alle sachlichen Beiträge von &#8220;Normalo-Liberalen&#8221;, &#8220;Minimalstaatlern&#8221; und sonstigen liberalen K-Gruppen (K für Kapitalismus), vor allem für solche Beiträge, in denen auf leichtfertige Etikettierungen verzichtet wird.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Karsten</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-659</link>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 23:47:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-659</guid>
					<description>@Matthias B. (22):
Für mich stehen die ersten Artikel des Grundgesetzes nicht zur Disposition. Den prinzipiellen Sinn des Sozialstaates anzuzweifeln, gehört meines Wissens nach auch nicht zu den liberalen Dogmen. Ich kritisiere die Art, wie soziale Sicherung hierzulande organisiert ist, weil ich sie für falsch halte. Eine solidarische Gesellschaft im Prinzip aufzugeben, das kommt für mich nicht in Frage.

@Marian (23):
Gut, vielleicht sollte ich Hoppe als den Stefan Raab der libertären Lehre sehen, jemanden, der einfach aus Freude und Öffentlichkeitsdrang provoziert. Dann lasse ich mich vielleicht auch selbst nicht so leicht provozieren wie in meinem ersten Kommentar... Ansonsten: Einverstanden.

@Rayson:
Schöner Vergleich. Dass ich damals überhaupt auf die Anarchokapitalisten gekommen bin, lag auch an einer gewissen Lust, mich ärgern zu lassen - durch gewagte Gedanken, die eben nicht irgendein durchsichtiger Quatsch sind, sondern messerscharf gedacht. Gerade im Fall AnKaps hat es mich lange gewurmt, dass ich keine innere Antwort auf ihre Thesen gefunden habe; sie schienen mir nur irgendwie falsch. Daher fand ich es auch ganz befreiend, mal ein Posting dazu zu machen - der Trackback funktioniert übrigens nicht, also ganz konventionell:

&lt;a href=&quot;http://liberalestimme.blogsome.com/2005/11/24/225/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Posting bei mir&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Matthias B. (22):<br />
Für mich stehen die ersten Artikel des Grundgesetzes nicht zur Disposition. Den prinzipiellen Sinn des Sozialstaates anzuzweifeln, gehört meines Wissens nach auch nicht zu den liberalen Dogmen. Ich kritisiere die Art, wie soziale Sicherung hierzulande organisiert ist, weil ich sie für falsch halte. Eine solidarische Gesellschaft im Prinzip aufzugeben, das kommt für mich nicht in Frage.</p>
	<p>@Marian (23):<br />
Gut, vielleicht sollte ich Hoppe als den Stefan Raab der libertären Lehre sehen, jemanden, der einfach aus Freude und Öffentlichkeitsdrang provoziert. Dann lasse ich mich vielleicht auch selbst nicht so leicht provozieren wie in meinem ersten Kommentar&#8230; Ansonsten: Einverstanden.</p>
	<p>@Rayson:<br />
Schöner Vergleich. Dass ich damals überhaupt auf die Anarchokapitalisten gekommen bin, lag auch an einer gewissen Lust, mich ärgern zu lassen - durch gewagte Gedanken, die eben nicht irgendein durchsichtiger Quatsch sind, sondern messerscharf gedacht. Gerade im Fall AnKaps hat es mich lange gewurmt, dass ich keine innere Antwort auf ihre Thesen gefunden habe; sie schienen mir nur irgendwie falsch. Daher fand ich es auch ganz befreiend, mal ein Posting dazu zu machen - der Trackback funktioniert übrigens nicht, also ganz konventionell:</p>
	<p><a href="http://streiflicht.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fliberalestimme.blogsome.com%2F2005%2F11%2F24%2F225%2F&amp;i=0&amp;c=f6ad431bd7ac81a4b5275bbf3d0d82cbe48d0fea" rel="nofollow">Posting bei mir</a>
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-658</link>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 22:30:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-658</guid>
					<description>@ Patentizität (21)

&lt;i&gt;Brauchen wir nicht gerade solche radikalen Utopien die uns antreiben und die einen dazu bringen bestimmte Gedanken auch mal konsequent zu Ende zu denken?

Nein.&lt;/i&gt;

Ich finde schon. Manchmal alleine, um das zu Ende Gedachte nicht für gut zu befinden. Das ist vielleicht wie mit der Musik (jetzt begebe ich mich als Esel aufs Glatteis): Der Drang zum freien Improvisieren konsequent zu Ende gedacht landet beim Free Jazz. Den mag ich nicht hören, aber ohne diesen Drang bekäme ich auch nicht die in meinen Ohren wohlklingenden langen Improvisationen in sanfteren Jazz-Stücken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Patentizität (21)</p>
	<p><i>Brauchen wir nicht gerade solche radikalen Utopien die uns antreiben und die einen dazu bringen bestimmte Gedanken auch mal konsequent zu Ende zu denken?</p>
	<p>Nein.</i></p>
	<p>Ich finde schon. Manchmal alleine, um das zu Ende Gedachte nicht für gut zu befinden. Das ist vielleicht wie mit der Musik (jetzt begebe ich mich als Esel aufs Glatteis): Der Drang zum freien Improvisieren konsequent zu Ende gedacht landet beim Free Jazz. Den mag ich nicht hören, aber ohne diesen Drang bekäme ich auch nicht die in meinen Ohren wohlklingenden langen Improvisationen in sanfteren Jazz-Stücken.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Rayson</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-657</link>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 22:23:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-657</guid>
					<description>@ Marian (23)

&lt;i&gt;Da nich’ für ;-) &lt;/i&gt;

Vertraute Klänge ;-)

&lt;i&gt;Zum Zustand der SPD ausgerechnet Scharping und Münchau zu zitieren, brauche ich allerdings auch nicht. Weil bald Weihnachten ist, wünsche ich mir Volkspartei-Bashing von Prof. Walter oder meinetwegen Warnfried Dettling.&lt;/i&gt;

Nächste liberale Lektion: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Musst du dir schon selbst bloggen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@ Marian (23)</p>
	<p><i>Da nich’ für <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </i></p>
	<p>Vertraute Klänge <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><i>Zum Zustand der SPD ausgerechnet Scharping und Münchau zu zitieren, brauche ich allerdings auch nicht. Weil bald Weihnachten ist, wünsche ich mir Volkspartei-Bashing von Prof. Walter oder meinetwegen Warnfried Dettling.</i></p>
	<p>Nächste liberale Lektion: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Musst du dir schon selbst bloggen <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Marian Wirth</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-656</link>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 20:38:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-656</guid>
					<description>Rayson,

&lt;i&gt;Danke für die Blumen.&lt;/i&gt;

Da nich' für ;-).


&lt;i&gt;Da wir das alles nur hobby-mäßig vor uns hinstümpern, werden wir uns zwar bemühen, Themenbreite und -tiefe zu maximieren, aber dennoch werden wir zwischendurch immer wieder unheimlich flach und einseitig werden.&lt;/i&gt;

Maximieren, maximieren...ts. Typisch liberal ;-). Ich hab' euch doch nur gebeten, so zu bleiben, wie ihr seid. Zum Zustand der SPD ausgerechnet Scharping und Münchau zu zitieren, brauche ich allerdings auch nicht. Weil bald Weihnachten ist, wünsche ich mir Volkspartei-Bashing von Prof. Walter oder meinetwegen Warnfried Dettling.


Karsten,

&lt;i&gt;Oh, ich verstehe nicht genug von Wirtschaftswissenschaften, um die Zeitpräferenz-Theorie auf ihre Wahrheit hin zu überprüfen. Für mich scheint sie nicht ganz unlogisch und ist vor allem nur ein Nebenkriegsschauplatz, wenn man sich über Hoppe streitet.&lt;/i&gt;

Bevor ich hier als ein weiterer Soze in die Annalen eingehe, der sich zu Wirtschaftsthemen äußert, obwohl er davon keine Ahnung hat: nachdem ich bei Jo@chim etwas zu Zeit-Präferenz gefunden habe, nehme ich meine Pauschal-Kritik an dem Begriff zurück. Das ändert aber nichts daran, dass ich die von Hoppe gewählten Beispiele (Alte, Homosexuelle, Vergewaltiger, Politiker) für verfehlt halte. Immerhin: er erwähnt auch kleine Kinder. Und &lt;i&gt;die&lt;/i&gt; kann man - neben Todkranken - nun wirklich als Beispiele anführen. Da sich Hoppe aber absichtlich dieser auf Krawall gebürsteten Beispiele bedient, ist das m.E. bei der Betrachtung des &quot;Phänomens Hoppe&quot; durchaus kein Nebenkriegsschauplatz. Wenn es ihm um die Sache ginge, dann wäre er gut beraten, den Ball ein bißchen flacher zu halten.


Matthias B.,

&lt;i&gt;Ansonsten scheint mir die Aufgeregtheit um Hoppe ein typisches Phänomen zu sein, welches immer dann auftritt, wenn man sich mit bestimmten Ansichten von bestimmten Personen oder Personengruppen nicht intensiv genug beschäftigt hat.&lt;/i&gt;

Nö. Ich selbst rege mich zwar nicht über Hoppe auf, halte das aber für nachvollziehbar. Hoppe will doch gerade aufregen. Deshalb sind die von ihm gewählten Aufreger ja auch fein auf das jeweilige Land abgestimmt: in Deutschland wendet er sich gegen das Volksverhetzungsverbot und die Parteien, in den USA legt er sich mit der ACLU an. Wie intensiv man sich mit ihm beschäftigt hat, ist dabei absolut nachrangig.

Ich brauche für Hoppe kein Etikett. Hoppe ist Hoppe. Seine Kritik an Politikern, Parteien und der Demokratie überhaupt ist bedenkenswert. 


&lt;i&gt;Brauchen wir nicht gerade solche radikalen Utopien die uns antreiben und die einen dazu bringen bestimmte Gedanken auch mal konsequent zu Ende zu denken?&lt;/i&gt;

Hoppes Alternativangebot ist für meinen politischen Alltag völlig wertlos, weil ich an der parlamentarischen Parteien-Demokratie festhalten möchte. So lange noch nicht alle Möglichkeiten, die Demokratie bietet, ausgeschöpft sind, sehe ich keinen Anlass, davon abzurücken. Insofern kann ich mir eine weitere Beschäftigung mit Hoppe sparen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Rayson,</p>
	<p><i>Danke für die Blumen.</i></p>
	<p>Da nich&#8217; für <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
	<p><i>Da wir das alles nur hobby-mäßig vor uns hinstümpern, werden wir uns zwar bemühen, Themenbreite und -tiefe zu maximieren, aber dennoch werden wir zwischendurch immer wieder unheimlich flach und einseitig werden.</i></p>
	<p>Maximieren, maximieren&#8230;ts. Typisch liberal <img src='http://streiflicht.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Ich hab&#8217; euch doch nur gebeten, so zu bleiben, wie ihr seid. Zum Zustand der SPD ausgerechnet Scharping und Münchau zu zitieren, brauche ich allerdings auch nicht. Weil bald Weihnachten ist, wünsche ich mir Volkspartei-Bashing von Prof. Walter oder meinetwegen Warnfried Dettling.</p>
	<p>Karsten,</p>
	<p><i>Oh, ich verstehe nicht genug von Wirtschaftswissenschaften, um die Zeitpräferenz-Theorie auf ihre Wahrheit hin zu überprüfen. Für mich scheint sie nicht ganz unlogisch und ist vor allem nur ein Nebenkriegsschauplatz, wenn man sich über Hoppe streitet.</i></p>
	<p>Bevor ich hier als ein weiterer Soze in die Annalen eingehe, der sich zu Wirtschaftsthemen äußert, obwohl er davon keine Ahnung hat: nachdem ich bei <a href="mailto:Jo@chim">Jo@chim</a> etwas zu Zeit-Präferenz gefunden habe, nehme ich meine Pauschal-Kritik an dem Begriff zurück. Das ändert aber nichts daran, dass ich die von Hoppe gewählten Beispiele (Alte, Homosexuelle, Vergewaltiger, Politiker) für verfehlt halte. Immerhin: er erwähnt auch kleine Kinder. Und <i>die</i> kann man - neben Todkranken - nun wirklich als Beispiele anführen. Da sich Hoppe aber absichtlich dieser auf Krawall gebürsteten Beispiele bedient, ist das m.E. bei der Betrachtung des &#8220;Phänomens Hoppe&#8221; durchaus kein Nebenkriegsschauplatz. Wenn es ihm um die Sache ginge, dann wäre er gut beraten, den Ball ein bißchen flacher zu halten.</p>
	<p>Matthias B.,</p>
	<p><i>Ansonsten scheint mir die Aufgeregtheit um Hoppe ein typisches Phänomen zu sein, welches immer dann auftritt, wenn man sich mit bestimmten Ansichten von bestimmten Personen oder Personengruppen nicht intensiv genug beschäftigt hat.</i></p>
	<p>Nö. Ich selbst rege mich zwar nicht über Hoppe auf, halte das aber für nachvollziehbar. Hoppe will doch gerade aufregen. Deshalb sind die von ihm gewählten Aufreger ja auch fein auf das jeweilige Land abgestimmt: in Deutschland wendet er sich gegen das Volksverhetzungsverbot und die Parteien, in den USA legt er sich mit der ACLU an. Wie intensiv man sich mit ihm beschäftigt hat, ist dabei absolut nachrangig.</p>
	<p>Ich brauche für Hoppe kein Etikett. Hoppe ist Hoppe. Seine Kritik an Politikern, Parteien und der Demokratie überhaupt ist bedenkenswert. </p>
	<p><i>Brauchen wir nicht gerade solche radikalen Utopien die uns antreiben und die einen dazu bringen bestimmte Gedanken auch mal konsequent zu Ende zu denken?</i></p>
	<p>Hoppes Alternativangebot ist für meinen politischen Alltag völlig wertlos, weil ich an der parlamentarischen Parteien-Demokratie festhalten möchte. So lange noch nicht alle Möglichkeiten, die Demokratie bietet, ausgeschöpft sind, sehe ich keinen Anlass, davon abzurücken. Insofern kann ich mir eine weitere Beschäftigung mit Hoppe sparen.
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Matthias B.</title>
		<link>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-655</link>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2005 20:01:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://streiflicht.blogsome.com/2005/11/23/hoppe-wer-ist-das/#comment-655</guid>
					<description>@Karsten

&lt;i&gt;Jedenfalls stehen die Theorien von Hoppe nicht auf dem Boden dessen, was dieses Land seine Verfassung nennt. Von der Priorität der Menschenwürde bis hin zum “sozialen” Rechtsstaat negiert er da so ziemlich die Basis unserer Gesellschaft.&lt;/i&gt;
Und? So weit ich weiß enthält unsere Verfassung das sogenannte &quot;Sozialstaatsprinzip&quot;, was ja dann wohl bedeutet, daß sogar Klassisch Liberale Verfassungsfeinde sind. 

Ich dachte immer es ist ein Markenzeichen von Liberalen, eben bestehende Gesetzte in Frage zu stellen. Nicht alles, was in Gesetze gegossen ist, ist auch mit Recht gleichzusetzen auch wenn es die Verfassung ist. Also das kann ja wohl nicht das Kriterium sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>@Karsten</p>
	<p><i>Jedenfalls stehen die Theorien von Hoppe nicht auf dem Boden dessen, was dieses Land seine Verfassung nennt. Von der Priorität der Menschenwürde bis hin zum “sozialen” Rechtsstaat negiert er da so ziemlich die Basis unserer Gesellschaft.</i><br />
Und? So weit ich weiß enthält unsere Verfassung das sogenannte &#8220;Sozialstaatsprinzip&#8221;, was ja dann wohl bedeutet, daß sogar Klassisch Liberale Verfassungsfeinde sind. </p>
	<p>Ich dachte immer es ist ein Markenzeichen von Liberalen, eben bestehende Gesetzte in Frage zu stellen. Nicht alles, was in Gesetze gegossen ist, ist auch mit Recht gleichzusetzen auch wenn es die Verfassung ist. Also das kann ja wohl nicht das Kriterium sein.
</p>
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