Eidgenossen können mit Jedem!
In einem aktuellen Kommentar in der “Weltwoche” beschreibt Markus Somm, dass sich die Schweiz von der einseitigen Ausrichtung auf die EU verabschieden könnte.
Mit der Einigung hinsichtlich der Personenfreizügigkeit sei das grundlegend noch zu Regelnde geschafft. Nun stünden keine großen Themen mehr auf dem Fahrplan, da ein EU-Beitritt von Seiten der Schweizer politisch nicht gewollt sei.
Unter dem Motto “Lieber mit den Erfolgreichen” schreibt er:
Statt vorwiegend auf die EU zu setzen, deren wichtigstes Mitglied, Deutschland, seit Jahren nicht wächst, strebt die Schweiz jetzt eine Reihe von Freihandelsabkommen mit Ländern an, die sich derzeit durch eine beneidenswerte Performance auszeichnen: zum Beispiel Südkorea (unterschriftsreif), China und die USA.
Diese neue Ausrichtung und dabei vor allem die Annäherungsversuche in Richtung Westen, in Richtung USA, erklärt Somm mit politischer Nähe:
Neben den wirtschaftlichen Vorzügen sprechen vor allem politische Überlegungen dafür, dass die Schweiz alles daran setzt, sich Amerika zu öffnen. Mit Ausnahme der Niederlande steht kaum ein anderes Land in Kontinentaleuropa den angelsächsischen Auffassungen von Politik näher als die Schweiz. Ebenso pragmatisch und liberal durchtränkt, setzte unser Land nicht von ungefähr in schwierigen Zeiten früher auf die Engländer, dann auf die Amerikaner. Der etatistische Geist Deutschlands und Frankreichs ist der Schweiz fremd geblieben. Es wird Zeit, sich auf die bewährten Freunde der Schweiz zu besinnen. Welcome back.
Manchmal möchte man ja fast neidisch sein auf diese kleinen, feinen Blockfreien, die sich nicht mit EU-Richtlinien und internen Betonköpfen herumschlagen müssen…

Ja klar, die Schweiz kann sich auch erschießen… *lach*
Kommentar von nixxon — 29.09.2005 @ 21:22 (UTC)
Ähm, ja.
Inhaltlich fällt dir dazu nichts ein?
Kommentar von Boche — 30.09.2005 @ 9:16 (UTC)
Wem, etwa nixxon???
Kommentar von Rayson — 30.09.2005 @ 10:55 (UTC)
Wie gut, dass China und Südkorea so liberal und wenig etatistisch sind…
Kommentar von dointime — 30.09.2005 @ 15:11 (UTC)
Bei denen geht es ja auch nur um Handelspartnerschaft, nicht um Annäherung aus Wesensverwandschaft.
Kommentar von Boche — 30.09.2005 @ 15:21 (UTC)
Ja Papa Rayson, was fällt Dir denn dazu ein, hm? Irgendwelche christoliberlaen Thesen auf Lager? Bin gespannt.
Kommentar von nixxon — 1.10.2005 @ 23:07 (UTC)
Ach, Rayson-Papa, lass mich eine These wagen: laut eigener Aussage stammst Du aus Niedersachsen und lebst in Rhein-Main. Du bist nicht für irgendeine Bank tätig, sondern irgendwie selbständig. Bist Du einer von denen, die vor 2,3,4, Jahren dicke Kohle gemacht haben und heute daran zu erkennen sind, dass sie schief getretene Absätze und abgetragene Anzüge ihr Eigen nennen und der dicke BMW längst weg ist, weil die Leasingrate zu teuer wurde? Von der Sorte laufen hier zur Genüge mittelalte Ex-Yuppies rum, die glaubten, sie wären der Nabel der Welt und könnten DemDoofenRest erklären wie es geht. Über sowas wie Euch lacht inzwischen jeder Normalo. Aber das weißt Du sicher mit Deinen innnen abgelaufenen Absätzen, gelle?
Kommentar von nixxon — 2.10.2005 @ 1:24 (UTC)
Wo sind hier eigentlich die “bissigen Liberalen”?? Ich sehe hier nur Maulhelden.
Die obendrein so rein ger nichts zu sagen haben. Schwach. Ganz schwach.
Kommentar von nixxon — 2.10.2005 @ 2:33 (UTC)
Don’t drink and comment.
Kommentar von Rayson — 3.10.2005 @ 13:51 (UTC)
Rayson, jetzt sehe ich auch ein, dass von unserem pubertierenden jungen Freund keine Inhalte zu erwarten sind.
Kommentar von Boche — 4.10.2005 @ 7:30 (UTC)
Nixxon, tu mir doch bitte den Gefallen und beschränke Dein Kommentieren auf unseren Blog. Ich will nämlich das Amigoboom-Troll-Turnier unbedingt gewinnen.
Kommentar von statler — 4.10.2005 @ 10:26 (UTC)