Der Freitag bei Kosmoblog
Jeden Tag wieder eine virtuelle Reise wert: Das politische Tagebuch namens Kosmoblog.
Themen des heutigen Eintrages sind:
- Eine in der “Washington Post” erschienene Warnung vor falschen Erwartungen hinsichtlich Amerikas Popularität in der arabischen Welt.
“…in a world where we are the only superpower, the reality is that we will be unpopular. Nobody is going to root for Goliath — even a nice, democratic Goliath.
…
We promote democracy and anti-terrorism not because these are universal ideals, but because they serve America’s need for a more stable world. We will never convince the rest of the world that we aren’t acting selfishly, no matter what we say.”
- Ein Hinweis auf ein taz-Interview mit Joschka Fischer, in dem er seine Selbstverliebtheit kundtut.
“Ich war einer der letzten Live-Rock’n'Roller der deutschen Politik. Jetzt kommt in allen Parteien die Playback-Generation.”
- Einen Verweis auf einen Blog-Beitrag von Ivo Daalder zur Zukunft der UNO, erschienen bei TPM Café. Der enthält die Idee, an die ich auch schon mehrfach dachte: Die Schaffung einer Weltorganisation der demokratischen Staaten.
- Der Hinweis auf einen großartiges Artikel in der “Weltwoche” über den peruanischen Entwicklungsökonomen Hernando de Soto, in dem dieser alte Zöpfe der Entwicklungshilfepolitik gekonnt abschneidet.
- Und den Link zu einem Artikel über Kambiz Tavana, einen Teheraner Journalisten, der die strategischen Ziele der iranischen Faschisten erläutert: Die Schaffung einer islamischen “UdSSR”, natürlich atomar bewaffnet und damit unangreifbar.
(Alle Quellen und Verweise finden sich hier bei Kosmoblog.)
