B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade

26.07.2005

Zur ZEIT leicht vorrevolutionäre Eintrübungen

Abgelegt in: Politik

Nun hat der westliche Überdruss an der Freiheit und die Wohlstandsjammerei über die Zumutungen des Wettbewerbs also auch die gute, liberale ZEIT erreicht.
Zwar nur im Feuilleton, einer Sparte, die wohl jedem Journalisten Platz bietet, dem ein intellektueller Pups quer liegt - aber immerhin:
Ein altliberales Blatt übt sich in dumpfer Kapitalismuskritik - wenn das keine Freude für linksparteiische Systembetonierer und andere Freiheitsfeinde ist!

Apokalypse now! - Jens Jessen und das Ende der Welt

Jens Jessen ist es, der in der elften und letzten Folge der mit “Zukunft des Kapitalismus” benannten ZEIT-Reihe eine Zusammenschau verspricht und ein wahrlich apokalyptisches Gemälde entwirft.
Es ist wohl der gewollten Schönheit dieses Gemäldes geschuldet, dass einige Details unlogisch geraten und eine grundsätzliche Frage offen bleibt:
Wovon schreibt dieser Mann eigentlich?

“Sämtliche Autoren, die wir in unserer Serie zur »Zukunft des Kapitalismus« befragten, … waren sich darin einig, dass der Kapitalismus, der dem Westen Jahrzehnte märchenhaften Wohlstandes beschert hat, heute nur mehr als Bedrohung wahrgenommen werden könne.”

Das stimmt nicht. Ernst-Wilhelm Händler, Eva Illouz aber sogar Juri Andruchowytsch haben deutlich mehr Differenziertheit aufgeboten als Jessen selbst, haben den Kapitalismus zwar kritisiert, vielleicht noch sein nahendes Ende postuliert oder in ferner Zukunft erhofft - alle drei waren aber keineswegs verschlossen für die positiven Seiten dieses Systems.

“Selbst die Wirtschaftsführer, die in den Talkrunden des Fernsehens sorgenvoll ihr Haupt wiegen, beteuern glaubwürdig, dass sie dem System des freien Marktes ausgeliefert und in ihren Entscheidungen ohne Spielraum seien.”

Dieses Ausgeliefertsein, das “sogar” von denen beklagt wird, die Jessen als “Wirtschaftsführer” betrachtet (scheint da die unkapitalistische aber typisch deutsche Sehnsucht nach Führern durch, deren Wort “gilt”?), erstaunen ihn. Offensichtlich hatte er bislang angenommen, die Freiheit des Marktes wäre nur eine vage Drohung am Horizont des rheinisch-korporatistischen Vollkasko-Staates.

Unternehmerische Klagelieder

Abgesehen davon geht er den klagenden Unternehmern aber auch auf den Leim. Denn als Unternehmer hat man natürlich heutzutage keinen guten Stand.
Der allversorgende Staat ist pleite. Der Sozialstaatsbürger sucht händeringend nach der ausbleibenden Droge der Rundum-Versorgung, sein Blick bleibt zwangsläufig dort hängen, wo er das Geld vermutet: den Kapitalisten, den Unternehmern.
Welcher Unternehmer möchte in solchen Zeiten einem solchen Publikum die einfache Wahrheit erklären, dass Kapitalismus nie anders funktioniert hat? Dass die Deutschen bislang nur in einer weltwirtschaftlich günstigen Lage waren, weil die Armen bislang nicht mitmachen durften und deshalb Billigkonkurrenz praktisch nicht existierte?

Von der totalitären Freiheit Handel zu treiben

Jessen ist diese Taktik des verlogen-solidarischen Mitjammerns Beweis für mehr. Und zwar dafür, dass die marxistischen Systemkritiker doch Recht hatten. Und nicht nur das:
Der Kapitalismus erscheint ihm als neue totalitäre Bewegung!
Man hätte sich gewünscht, dass diesem absurden Vorwurf erst einmal eine Definition des Kapitalismus vorangestellt wird. Damit man weiß, auf welcher Grundlage man miteinander streitet.
Aber stattdessen baut Jessen wortreich einen Popanz auf. Der Kapitalismus erscheint dem Leser da nur noch als Spiegelbild, als durch Jessensche Protagonisten vertretenes System.
Das erleichtert natürlich die eigene Argumentation ungemein. Dadurch lassen sich widerspruchslos Scheingegensätze aufbauen, die dann als Fundament für ein ganzes Luftschloss aus Pseudoargumenten dienen.
Da kann vom “Sinken der Handlungsspielräume gegen null” fabuliert werden, in dem man sich auf die besagten Talkshow-Gäste aus den Reihen der Wirtschaft beruft. Als wäre unternehmerisches Tun ein vorgefertigter Weg, den man nicht verlassen könnte.
Da können “traditionelle Verteidiger des Kapitalismus” in die eigene Argumentation hineinge- oder -erfunden werden, die Dinge behaupten, welche Jessens Argumenten natürlich nicht Stand halten können.

Der Wettbewerb wird härter - und der Westler grummelt von Revolution

Die Globalisierung wird nicht etwa zur Marktteilhabe der bisher Ausgeschlossenen und Armen - nein: die Globalisierung ist ein Rückschritt in frühkapitalistische Zeiten! Das lässt Jessen denn auch Verständnis für die Linkspartei haben und von “vorrevolutionärem Unwillen” fantasieren. Das haben wir gern: Kaum soll der Kuchen wirklich mal geteilt werden, kaum fordern die bisherigen Hungerleider mal mehr als Brosamen vom Tisch der Live-Aid-Gutmenschlichkeit - schon droht der westliche Wohlstandsintellektuelle mit Revolution, weil ihm das plötzlich anstrengender werdende Spiel keinen Spaß mehr macht.
Die These, dass alle menschliche Interaktion auch als Tauschprozess definiert werden kann, wird nicht diskutiert - nein, sie wird als Beweis für den totalitären Charakter des Popanzes “Kapitalismus” genommen, den man sich selbst zum journalistischen Schattenboxen aufgestellt hat.
Jessen lässt kein Klischee aus, das nicht bereits zur Genüge von attac-Ideologen oder “Kein Blut für Öl”-Schreihälsen vorgekaut worden wäre. Da werden vom Kapitalismus Kriege geführt, die selbstverständlich dem Erzwingen des Freihandels dienen. Der natürlich etwas Schlimmes ist - vielleicht, weil die Hungerleider dadurch erstmals eine Chance auf echte Teilhabe bekommen?
Da wird die Unbeständigkeit der heutigen Arbeitsverhältnisse mit stalinistischen Säuberungen verglichen. Da wird die innerbetriebliche Machtverteilung gedankenlos extrapoliert und als Beweis für die Unfreiheit des Kapitalismus genommen.
Ja, da versteigt sich ein Herr Jessen zur widersinnigen Behauptung, dass ein Unternehmen sich “ungebunden und ohne jede Rücksicht auf Mitarbeiter und Kunden bewegen” könne.

Antiwestliches Rumoren im romantischen deutschen Herzen

Hätte er nur ein wenig genauer die Autoren dieser ZEIT-Serie gelesen, auf die er sich fälschlicherweise beruft. Dann wären ihm vielleicht folgende Zeilen Ernst-Wilhelm Händlers aufgefallen:

“Geldverdienen ist in der deutschen Kultur immer verpönt gewesen. Tatsächlich sind viele vom »Dritten Reich« angezogen worden, weil sie vom Thema »Verachtung des Geldes« fasziniert waren.”

Diese romantizistische, dem freien wirtschaftlichen Handeln gegenüber misstrauische, Geldverdienen als unmoralisch empfindende, dumpf-deutsche Ideologie ist es, die aus Jessens Ausführungen herausmüffelt.
Dass solche Gedanken nun schon den Weg in ehemals ehrwürdig-liberale Blätter wie die ZEIT gefunden haben, lässt allerdings Sorge aufkommen.

11 Meinungen »

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  1. Heftig, dein Artikel. Da hat sich aber rasend viel verändert in der letzten Zeit, bei dir.

    Nachdem du aus Dol weg bist, verabschiede ich mich nun aus deinen Bloggs, wünsche dir aber von Herzen alles Gute.

    Kommentar von Wurzel — 26.07.2005 @ 11:58 (UTC)

  2. Du bist aber schnell - ich habe den Beitrag doch erst vor ein paar Minuten reingestellt…!

    Vielen Dank für die Wünsche! Ich würde mich allerdings mehr freuen, dich hier weiterhin anzutreffen. Vielleicht sogar zu einer Diskussion? ;-)

    Kommentar von Boche — 26.07.2005 @ 12:01 (UTC)

  3. Hier geht es zur unfrisierten Replik auf denselben Jessen-Artikel, mit unbedingter Leseempfehlung:

    http://unfrisiertes.blogsome.com/2005/07/26/kapitalismus-und-feuilleton/trackback/

    Kommentar von Boche — 27.07.2005 @ 9:29 (UTC)

  4. nun ja: rayson geht wenigstens auf den kern von jessens argumenten ein, der meines erachtens schon bedenkenswert ist, nämlich die naturalisierung der sozialen erfindung der marktwirtschaft. rayson teilt dabei jessens position nicht, in dem er sich auf die wissenschaft beruft und eine damit verbundene fundierung der gesetze des marktes. das geht aber am kern vorbei: zum einen ist die wissenschaft nur ein teil der wirklichkeit. sie kann noch so oft die vorläufigkeit ihres wissens betonen, außerhalb der wissenschaft wird es als wahrheit und nicht als nichtfalsifizierte hypothese wahrgenommen. zum anderen ist es weniger die ökonomie, die hier von interesse ist, als vielmehr eine verhaltenswissenschaft, die ein konkurrenzverhalten (und damit die soziale institution markt) zur anthropologischen konstante verklärt. genau hier trifft jessen mit seinem totalitarismus-vorwurf durchaus ins schwarze.

    Kommentar von Kübelkind — 28.07.2005 @ 10:07 (UTC)

  5. 1. Wissenschaft ist in meinen Augen die verlässlichste Form, Wirklichkeit zu beschreiben.

    2. Dass sie selbst natürlich Teil der Wirklichkeit bleibt, dass ihre Ergebnisse unwissenschaftlich interpretiert werden, mag von gewissem Interesse sein, für wirklich relevant halte ich das angesichts des im Punkt 1 Genannten allerdings nicht.

    Oder anders:
    Die Möglichkeit existiert, die Welt ohne sachliches Fundament zu beschreiben (wie Jessen es z.B. tut).
    Der Umstand, dass diese Möglichkeit existiert, ist in meinen Augen aber kein Ersatzfundament.

    Kommentar von Boche — 28.07.2005 @ 10:44 (UTC)

  6. Der Begriff “Totalitarismus” in diesem Zusammenhang ist auf jeden Fall Unsinn.

    Für diejenigen, die sich die Sache von der wissenschaftlichen Seite anschauen, sind die Marktgesetze nicht normativ, sondern als simple Ursache-Wirkungs-Gesetze zu begreifen, hierin tatsächlich den Naturwissenschaften nicht unähnlich. Auch die stets vorläufigen Erkenntnisse der Volkswirtschaftslehre sind falsifizierbar und werden auch immer wieder mal falsifiziert. Volkswirtschaftler erheben denn auch keine “Forderungen”, wie in der Presse immer wieder formuliert (jüngst bei Rürups Lohnwünschen) wird, sondern sie formulieren Wenn-Dann-Sätze: “Wenn ihr dies und jenes wollt, dann solltet ihr…”

    Warum Jessen meint, den “aktuellen Stand des Irrtums”, den jede Wissenschaft zu einem beliebigen Zeitpunkt darstellt, einfach ignorieren zu müssen, ist aber vielleicht auch eine Frage für eine andere Wissenschaft.

    Es gibt natürlich auch noch die nicht-wissenschaftliche Seite, die dann tatsächlich den freien Austausch auf Märkten und die Existenz von Privateigentum als normative Forderung versteht. Aber selbst hier kann ich keine Ansätze zu Totalitarismus erkennen. Im Unterschied zu sozialistischen Ansätzen beispielsweise beanspruchen liberale, marktwirtschaftliche eben nicht den ganzen Menschen (was ihnen von den Sozialisten dann auch zum Vorwurf gemacht wird!)- sie haben keinen Plan für Hard- und Software, sondern sie wollen nur eine Handvoll offener Schnittstellen geregelt wissen.

    Kommentar von Rayson — 28.07.2005 @ 13:58 (UTC)

  7. @boche
    wenn du dir die aktuelle politik anschaust und auch das stinknormale leben, wirst du feststellen, dass ein großteil ohne irgendwelche wissenschaftlichen fundamente auskommt. insofern stellt sich eher die frage nach der sozialen relevanz wissenschaftlichen wissens.
    @rayson
    ob der begriff nun passend ist, das ist mir relativ egal - er ist polemisch wie der ganze text eine polemik ist. nur: jessen kann den wissenschaftlichen stand ignorieren, weil es ihm um politik geht. das ist zwar für alle die, die eine gewisse sozialwissenschaftliche bildung mitbringen und die sozialwissenschaften für relevant halten betrüblich… aber: es geht ihm nunmal nicht um eine wissenschaftliche diskussion, sondern um das was sozial (und politisch) relevant ist. und das ist eben die verkürzung von empirischen zusammenhänge auf naturgesetze (nicht im sinne eines falsifizierbaren wissensstandes, also wissenschaftlicher wahrheit, sondern vielmehr im sinne einer “natur”, die unabänderlich ist, im sinne von anthropologischer grundkonstante).
    der verweis darauf, dass liberale/marktwirtschaftler nicht den ganzen menschen beanspruchen, ist sicherlich bedenkenswert, allerdings fragwürdig in einer zeit, wo immer mehr lebensbereiche eben doch marktwirtschaftlich umgestaltet und/oder beschrieben werden.

    Kommentar von Kübelkind — 28.07.2005 @ 17:57 (UTC)

  8. Lugt da bei dir das urdeutsche Unbehagen vor der Rationalität durch?
    Wissenschaft und Vernunft als unnütze Dinge, wenn doch der Bauch, die Seele und das sich selbst nicht Bewusste als Entscheidungsgeber zur Verfügung stehen?
    Die Frage nach der “sozialen Relevanz” ist danach die Frage, ob man seine Entscheidungen (möglichst) auf Wissen oder Glauben fußen sollte.

    Kommentar von Boche — 28.07.2005 @ 18:15 (UTC)

  9. @Kübelkind

    Ob die Marktgesetze wirklich eine “anthropologische Grundkonstante” sind, weiß ich nicht. Nüchtern betrachtet spricht allerdings mehr dafür als dagegen, ohne dass ich das als Beweis betrachten würde. Insofern scheint mir dann Jessens Artikel weniger eine Abrechnung mit dem Kapitalismus als - wieder einmal - der Ausdruck einer Sehnsucht nach dem sozialistischen Paradies zu sein, in dem dann alles das, was uns an unseren Mitmenschen vielleicht stört, auf wundersame Weise “aufgehoben” ist. Praktisch, wenn man den “Unterbau” kennt.

    Der Eindruck, dass “immer immer mehr lebensbereiche eben doch marktwirtschaftlich umgestaltet und/oder beschrieben werden”, ist sicher auch zum Teil eine Frage des eigenen Standpunkts. Von der bundesrepublikanischen Wirklichkeit aus ist der Satz kaum zu bestreiten. Aus konsequent liberaler Sichtweise könnte man es auch als Rückkehr zur Normalität ansehen. Theoretisch jedenfalls - praktisch gesehen sind es meist halbe Schritte, die aus jeder Perspektive unsinnig wirken (z.B. wenn ich Angestellte und/oder Beamte einer Sozialbehörde wie in einem Unternehmen führen will).

    Kommentar von Rayson — 28.07.2005 @ 18:46 (UTC)

  10. @boche
    du machst hier einen großen fehler . es geht hier nicht darum, ob ich wissenschaft oder gar vernunft für sinnvoll oder sinnlos erachte. es geht vielmehr um eine (durchaus:sozialwissenschaftliche) beobachtung von gesellschaft meinerseits.
    von einem normativen standpunkt aus, magst du recht haben (aber da könnte man lange drüber diskutieren), dass sich politik nach wissenschaftlicher erkenntnis und vernunft ausrichten sollte. empirisch ist dem aber nicht so. wäre es anders, hättest du ja nix mehr zum bloggen ;-)
    @rayson
    nun ist eben die frage, was “normalität” meint. jessen kritisiert imho, dass diese normalität eben ideologisch aufgeladen wird, als naturgesetz. deshalb kommt er zu seinem totalitarismusvorwurf. der sozialismus (deshalb nennt er sich ja zuweilen auch “wissenschaftlich”) hat ja auch naturgesetze entdeckt…
    es spricht für mich nichts dagegen, bestimmte bereiche der gesellschaft als markt zu organisieren. aber: warum?
    weil es sich um eine sinnvolle organisationsform des sozialen handelt, die für die lösung bestimmter probleme besser geeignet ist, als andere organisationsformen wie beispielsweise hierarchische organisationen (bzw. eben eine planung von oben) oder netzwerke! und nicht etwa, weil der markt das “normale”, das “natürliche” ist. wenn sich probleme verschieben, können andere organisationsformen sinnvoller sein.

    Kommentar von Kübelkind — 28.07.2005 @ 20:29 (UTC)

  11. @kübelkind

    Schon klar, dass “Normalität” ein subjektiver Begriff ist, aber der diente mir auch nur zur Relativierung des von dir genannten Eindrucks. Aber gerade weil wir die Empirie nicht vergessen wollen, dürfen wir auch die Untersuchungen nicht ignorieren, dass das marktwirtschaftliche Paradigma wirtschaftliche Vorgänge besser zu erklären vermag als andere. Selbstverständlich kann ich das dann ohne Logikbruch noch für gesellschaftlich konditioniert halten, allein - wieviel spricht denn wirklich dagegen, dass es wirklich so ist?

    Was die Organisationsform betrifft, würde ich dir rein volkswirtschaftlich Recht geben. Die herrschende Lehre erkennt durchaus Gebiete an, die zweckmäßigerweise (optimal hergestellter) staatlicher Regelung unterliegen sollten.

    Nur, und da verlasse ich den Bereich der Wissenschaft, hat meine immer größer werdende Skepsis, was staatliche Entscheidungsprozesse betrifft, für mich dazu geführt, diese nur in den Fällen gelten zu lassen, wo sie wirklich unersetzlich ist. In allen anderen Fällen vermute ich nicht unbedingt ein zu niedriges Sozialprodukt, sondern vor allem unzumutbare Freiheitseinschränkungen.

    Kommentar von Rayson — 28.07.2005 @ 21:03 (UTC)

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